Jurassic World – Das gefallene Königreich

Hach, ich mag die Jurassic Park-Filme. Ja, sie wurden vielleicht von Mal zu Mal flacher und Jurassic World war wirklich nur noch Popcornkino, aber ich mag sie einfach. Also stand für mich fest, dass ich auch den neuesten Teil sehen will, selbst wenn der mal wieder nur in 3D läuft, was ich eigentlich hasse. Und da das Wetter im Urlaub sowieso nicht immer so schön war, kann man auch mal zwei Stunden in einem Kinosaal sitzen, oder?

Der Film hält, was der Trailer verspricht. Die Isla Nublar, auf der der erste Jurassic Park und später auch Jurassic World angesiedelt war, steht kurz vor der Zerstörung durch einen wiedererwachten Vulkan. Tierschützer erwarten von der Regierung, die dort lebenden Dinosaurier zu retten, damit diese nicht schon wieder aussterben, was die Regierung jedoch ablehnt. Doch eine Chance gibt es für Claire Dearing, die ehemalige Leiterin von Jurassic World noch: Eli Mills verwaltet das Vermögen von Sir Benjamin Lockwood, der damals neben John Hammond einer der Visionäre hinter dem Jurassic Park war. Und mit diesem Vermögen hat er einen Lebensraum geschaffen, wo die Dinosaurier abgeschnitten von der Außenwelt und ihren Einflüssen ungestört existieren können. Um nur sicher möglichst viele Tiere fangen und retten zu können, braucht man Claire, damit sie das Ortungssystem von Jurassic World aktiviert und den Tierverhaltensforscher Owen, um auch den letzten Velociraptor, Blue, zu finden.

Leute mit Geld schicken also Leute mit Waffen und Ausrüstung auf eine Insel, um dort Dinosaurier zu fangen. Hat ja schon in Vergessene Welt so gut funktioniert.

Jurassic World 2 schafft es trotzdem, gerade noch so genug eigene Ideen einzubringen, dass man sich nicht total langweilt, weil man schon alles kennt. Nur eine arg slapstick-artige Szene gab es, die man sich meiner Meinung nach hätte sparen können. Trotzdem mochte ich den Film. Aber er wirkt auch wie eine bloße Überleitung. Ähnlich wie bei Fluch der Karibik 2 braucht er aber wohl den kommenden dritten Teil, um – hoffentlich – wirklich zu überzeugen. Ich bin jedenfalls gespannt, wie es weiter geht, denn aktuell kann ich mir nicht viele Möglichkeiten vorstellen, was noch nach diesem Ende geschehen soll.

Advertisements

Deadpool 2

Die Liebste und ich waren gestern mal wieder im Kino, immerhin läuft ja jetzt Deadpool 2 und nachdem wir mit dem ersten schon unseren Spaß hatten, war eigentlich klar, dass wir uns auch die Fortsetzung ansehen würden.

Zum Film an sich gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Man bekommt genau das, was der erste Teil und die Trailer versprochen haben. Neben Cable, Domino und etwas mehr Colossus wird leider weniger »Negasonic Teenage Längster Name Der Welt« geboten, was ich irgendwie schade fand, denn im Ersten Teil hat sie mir verdammt gut gefallen. Dafür gibt es Terry Crews, Brad Pitt und Matt Damon xD

Ansonsten bleibt alles beim Alten: Blut, dumme Sprüche, ein paar richtig gute Anspielungen, Seitenhiebe in Richtung Wolverine und DC und Spezialeffekte. Außerdem wird eine offene Frage aus Teil eins beantwortet. Wenn man Teil eins mochte, wird man von der Fortsetzung bestimmt nicht enttäuscht sein.

Wir beide hatten auch wirklich Glück mit der Vorstellung um 17:30 Uhr, denn danach, also so gegen 20 Uhr war das Foyer des Kinos gerammelt voll und die Leute standen schon wieder fast bis zur Straße.

Avengers: Infinity War

Zum Glück kann man in den Saarbrücker Citykinos seine vorbestellten Karten an beiden Standorten abholen. Karten geholt, der Liebsten noch ein Eis besorgt und dann los zum PK. Dort standen die Schlange fast bis zur Straße, nach einigen Minuten dann tatsächlich. Weit genug die Treppe nach oben gewartet und dann ab in die Snackschlange.

Der Saal war zum Glück nur halb voll und dann ging es auch irgendwann los mit Avengers: Infinity War. Der Film ist noch einigermaßen neu und man kann nur wenig sagen, ohne zu spoilern, also fasse ich mich kurz: Was ein Brett. Zehn Jahre hat Marvel auf dieses Event hingearbeitet und wenn man mich fragt, haben sie auch ganz passabel abgeliefert. Insgesamt gab es nur eine Szene, bei der ich sagen würde, sie war mir zu unspektakulär, und das will schon was heißen. Insgesamt ein toller Film mit toller Action und tollem und vor allem wohldosierten Humor (I’m looking at you, Thor: Ragnarok). Am Ende bleibt das Gefühl, genau das bekommen zu haben, was der Trailer versprochen hat, und das ist eines der besten Enden des bisherigen MCU. Aber mal ehrlich: Nach all der Zeit hätten die sich auch mal wagen sollen, weniger zu liefern.

So, mehr will ich nicht sagen, nur noch eins: Was ist nur los mit Leuten, die nach zehn (10!) Jahren Marvel Cinematic Universe immer noch aufstehen und gehen, sobald der Abspann anfängt? Herrje…

Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie… Nochmal

Gestern haben die Liebste und ich dann auch noch den Film zu Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie geschaut. Für sich genommen wirklich ein ganz netter Film, aber eben auch nicht überragend. Bei vielen Sachen ist er echt nah am Buch, was mir gut gefallen hat, nur die Abweichungen sind mir stark aufgefallen, weil es eben noch nicht so lange her ist, seit ich das Buch gelesen habe.

Diese Abweichungen sind alle einigermaßen verständlich, da man durch sie beim Film Charaktere einspart, auf die man eingehen muss (wobei auch auf die wichtigen Charaktere nicht so stark eingegangen wird, wie es vielleicht ratsam wäre) und ganze Mini-Handlungsbögen einfach streichen kann. Auch wenn sie nachvollziehbar sind, sind die Änderungen immer noch Geschmackssache. Ich wüsste zum Beispiel gerne die Motivation hinter verschiedenen Abweichungen vom Buch, wenn ich ehrlich sein soll.

Auf jeden Fall war der Film für eine Romanverfilmung echt ganz gut gelungen, auch der Soundtrack gefiel ganz gut. Das war eine der Besserungen gegenüber dem Buch, denn die dort erwähnten Songs trafen nun nicht wirklich meinen Geschmack. Ich bin mir allerdings fast sicher, dass ich es bereut hätte, diesen Film im Kino zu schauen. Dafür hinterließ er einfach keinen ausreichenden Eindruck. Ich hätte vermutlich nach dem Abspann nicht einmal über den Film oder die Figuren nachgedacht, wenn ich das Buch nicht gelesen hätte.

Game over Player One

Ein Film von Steven Spielberg, basierend auf einem Buch von Ernest Cline über eine virtuelle Welt und eine Schnitzeljagd, die sich komplett um die 80er dreht. Wow, Nerdgasm, oder?

Ready Player One hat schon als Buch sehr polarisiert. Die einen (darunter auch ich) fanden die ganzen Anspielungen an die 80er echt cool, um die eigentlich mehr als ausreichend durchgekaute Geschichte zu verpacken. Den anderen war es einfach zu viel, einfach nur eine Aneinanderreihung dessen, was der Autor cool findet, ohne wirkliche Substanz. Auch diese Meinung kann ich verstehen. Ganz so Unrecht haben wohl beide Seiten nicht.

Aber was ist denn nun mit der Verfilmung? Ich war hin- und hergerissen, als ich den ersten Trailer sah. Endlich wieder DEN DeLorean in einem Film sehen, yeah! Tracer aus Overwatch? Naja. Gute Musik? Sowas von! Chucky? Ahja… Sagen wir einfach, ich habe gehofft, dass er nicht scheiße wird. Spoiler: Wurde er nicht. Nicht ganz.

80er? Ja, gibt es. Überall mal ein bisschen eingestreut, aber gefühlt nicht wirklich relevant. Zwischenmenschliches? Die hier sind gut, die hier sind böse. Fight! Klar muss man bei einer Verfilmung manches ändern oder kürzen, das ist jedem klar und wird auch immer wieder erwähnt, aber ich wage zu behaupten, dass man dieses Buch viel besser hätte verfilmen können, hätte man es vorher nochmal gelesen. Ähnlich wie bei Der dunkle Turm und dem verpassten einblenden des ersten Satzes aus Schwarz haben die Filmemacher hier schon gleich zu Beginn Punkte eingebüßt. Im Buch wird beschrieben, dass – aufgrund der Passion des Schöpfers Halliday – bei jedem Login in die virtuelle Welt Oasis die Einblendung „READY PLAYER ONE“ erscheint. Wenn der Hauptcharakter sich nun also zum ersten Mal im Film einloggt, wäre das genau der Moment, um den Titel einzublenden. Oder sehe nur ich das so?

Aber vieles war auch wirklich schön, muss ich sagen. Die ganzen Avatare und kleinen (oder große) Details in der Oasis zum Beispiel. Praktisch der ganze Cast von Street Fighter, die Battletoads, die Turtles, Master Chief, Chocobos, King Kong, der T-Rex aus Jurassic Park… und Parzival sieht aus wie Kai aus Beyblade. Was man davon halten soll, muss jeder selbst entscheiden.

Am Ende bleibt nach über zwei Stunden wieder einmal der Gedanke, dass dieser Film, den man gerade gesehen hat, vielleicht echt ganz gutes Popcornkino gewesen wäre, hätte man nicht irgendwann das Buch gelesen. So vergleicht man – oder zumindest die Liebst und ich – einfach zu viel und findet viele Dinge, die der Film einfach schlechter macht als das Buch. Trotz allem hatte ich Spaß mit dem Film. Nicht so viel, wie ich mir erhofft hatte, aber doch mehr als befürchtet. Von einer Buchverfilmung kann man kaum mehr erwarten, finde ich. Die nächste kommt dann Ende Mai, da bin ich auch schon gespannt.

Das Black Panther-Desaster

Ein neuer Marvel-Film bedeutet einen neuen Pflichttermin für’s Kino, also haben wir uns gestern aufgemacht, um Black Panther zu sehen, der wenigstens noch in einem saarländischen Kino in 2D läuft. Gepriesen seien die City Kinos in Saarbrücken!

Wir sind allerdings ein paar Stunden früher los. Zuerst haben wir noch ein Paket abgeholt. Die Liebste näht so gerne und hat hier im Haus bisher nur die Spiegel in den Badezimmern nutzen können, also haben wir endlich mal Ersatz bestellt. Danach ging es zu Subway. Fastfoodtechnisch immer noch am unbedenklichsten für mich, also kann man da einmal im Jahr ruhig hin. So haben wir uns auch das Kochen gespart.

Danach ging es dann nach Saarbrücken. Zuerst haben wir uns die Karten besorgt und gute Plätze gesichert, bevor wir dann die restliche Zeit in der Stadt totgeschlagen haben. Stöbern in der DVD-Abteilung bei Saturn (wäre ich nicht dabei, das DVD-Regal auszumisten, hätte ich bestimmt Perlen wie It follows oder 5-headed Shark Attack mitgenommen), ein Kakao im Eiscafé und danach noch ein kurzer Abstecher in die Papierabteilung von Kaufhof.

Dann endlich der Film! Der Saal war toll, nur etwa zur Hälfte gefüllt und ich habe mich sehr drauf gefreut. Und gerade als dann klar wurde, dass es gleich rund geht auf der Leinwand, meldete sich mein Magen mit Krämpfen aus der Hölle. Ich hasse es, während eines Films zur Toilette zu müssen, aber was nicht geht, geht eben nicht. So habe ich im Laufe der nächsten Stunde insgesamt drei storyrelevante Szenen verpasst. Mir war zwar jedes Mal klar, was ich verpasse – immerhin ist es eine Comicverfilmung mit entsprechender Tiefe xD – aber ärgerlich ist es natürlich schon. Die Liebste tat mir auch leid, weil die sich solche Sorgen um mich machte, dass sie den Film auch nicht wirklich genießen konnte. Und der war eigentlich wirklich gut. Ein paar Witze an der richtigen Stelle, coole Charaktere, super Musik. Alles was eine Comic-Verfilmung braucht, um als gutes Popcornkino durchzugehen.

Als mein Magen sich dann wieder einigermaßen beruhigt hatte, konnte ich dann noch den Schluss des Films genießen. Der Spaziergang zum Auto danach tat wirklich gut, aber ich war trotzdem froh, als wir dann gegen Mitternacht wieder zuhause waren, weil ich mich einfach ausgelaugt fühlte. Immer wieder erstaunlich, welche Unmengen an Energie und Kraft sowas kostet. Wirklich fit bin ich heute immer noch nicht, aber ich hoffe einfach, dass das im Laufe des Tages noch kommt. Gleich mal was essen und sehen, was mein Magen davon hält.

Three Billboards outside Ebbing, Missouri

Das war unsere Wahl für den ersten Kinobesuch 2018. Im Camera Zwo in Saarbrücken, gemütlich auf einem kleinen Sofa aneinandergekuschelt, haben wir uns knappe zwei Stunden lang einen Film angesehen, der für einige jetzt schon zu den besten Filmen des Jahres gehört.

Der Film beginnt sieben Monate nachdem Angela Hayes entführt, vergewaltigt, ermordet und schließlich verbrannt wurde. Da noch immer nicht ein einziger Verdächtiger verhaftet wurde, will ihre Mutter Mildred die örtliche Polizei, aber auch die Öffentlichkeit an sich, wachrütteln und mietet drei Werbetafeln, auf denen sie ziemlich provokante Zeilen plakatieren lässt. Das setzt die Reihe an Ereignissen in Gang, um die es im Film geht.

So dramatisch der Hintergrund auch ist, so witzig ist der Film (an Stellen, an denen es passt). Diese schwarze Komödie ist verdammt lustig, verdammt traurig und verdammt gut besetzt (aber ich mag Woody Harrelson und Sam Rockwell sowieso), was auch die bisherigen Auszeichnungen und Nominierungen für die verschiedensten Filmpreise zeigen. Ich kann ihn also nur empfehlen.

Thor – Tag der Entscheidung

Ein neuer Marvel-Film bedeutet, dass es mal wieder Zeit für einen Kinobesuch wurde. Da die Liebste die beiden vorherigen Thor-Filme nicht kannte, haben wir am Freitag erstmal noch Teil 2 geschaut, der allerdings auch der Schwächste der Reihe war. Ich hatte also schon bedenken, sie in Teil 3 zu schleppen, weil es unter Umständen ein für sie langweiliger „Raumschiff-Film“ werden könnte. Als dann aber noch zwei Freundinnen fragten, ob wir den Film sehen wollten, war die Sache eigentlich entschieden. Und ich sage euch: Keiner von uns hat es bereut.

Thor, der die Götterdämmerung sich nähern spürt, setzt alles daran, seine Heimat Asgard und die neun Welten davor zu bewahren, ist dabei mal wieder auf seinen Bruder Loki angewiesen und versaut natürlich erst einmal alles, wie sich das für einen Superheldenfilm gehört. Es folgt die unfreiwillige Reise nach Sakaar, den einige schon aus Planet Hulk kennen und wo auch eine ähnliche Story erzählt wird. Der Arenakampf aus dem Trailer und Lokis Reaktionen währenddessen waren einfach Gold wert in meinen Augen.

Aber es geht ja eigentlich um Asgard, also muss ein Fluchtplan her und dann noch eine Idee, wie man Hela, die Göttin des Todes auslöschen kann. Das geht natürlich nicht, ohne dieses ‚Werde dir deiner Macht bewusst‘-Zeugs. Absolut nicht einfallsreich, aber ganz gut erzählt und auch wieder nicht frei von kleinen Scherzen.

Marvel macht bekanntlich buntere Filme als DC und verzichtet auch nicht auf teilweise sehr flachen Humor, aber genau das haben viele an Thor 3 kritisiert. Der Film sei zu bunt, zu abgedreht, teilweise zu lächerlich, um noch ernsthaft seine Story zu vermitteln. Ja, das alles stimmt irgendwie, aber wer Guardians of the Galaxy vom Stil her mochte, kann sich den aktuellen Thor ruhig ansehen, finde ich.

Jetzt noch Justice League in diesem Jahr und dann war es dann wieder fürs Erste mit Superhelden-Filmen.

„Es“ geht doch!

Allzu super hat der Tag nicht angefangen. Grauer Himmel, Regen, Kopfschmerzen. Trotzdem stand der Plan für den Tag und wurde durchgezogen.

Die Liebste und ich sind nach Saarbrücken gefahren, wo ich – in Rekordzeit, möchte ich meinen – neue Schuhe gekauft habe und wir dann noch ein bisschen gebummelt haben. Eine Kordel für einen neuen Pullover, den die Kleine sich genäht hat, wurde auch noch besorgt und dann waren wir irgendwann auf dem Weg zum Chinesen. Mein Kopf tat immer noch weh und das Wetter war wirklich ungemütlich, aber ich war einfach nur super gut gelaunt, weil ich so happy war. Ein gemütlicher freier Tag mit ihr zusammen, an dem alles in unserem Tempo geschieht und es keinen Stress von außen gibt; Das ist einfach so herrlich. Ja, vielleicht bin ich leicht zufrieden zu stellen, das mag sein, aber ich denke nicht, dass das etwas schlechtes ist.

Nach dem Essen sind wir dann ab zum Kino, das bei unserer Ankunft zwar noch geschlossen hatte, vor dessen Eingang aber schon einige Leute warteten. Nach einer Verfilmung, die man gerne vergessen möchte, haben wir Hollywoods neuer Stephen King Verfilmung Es eine Chance gegeben.

Ich mochte den alten Film bzw. die Miniserie und habe deshalb vor einiger Zeit auch endlich mal das Buch gelesen. Von der neuen Verfilmung habe ich mir ehrlich gesagt nicht viel erwartet, vor allem weil ich die Darstellung des Pennywise damals durch Tim Curry einfach besser fand. Doch ich wurde überrascht. Okay, die Story spielt in einer anderen Zeit und wurde dahingehend etwas angepasst (so wurde aus Henry Bowers mit Schmalzlocke und Lederjacke ein Vokuhila-tragender Rowdy, was ich sehr passend fand), aber es passt ganz gut. Meine Erinnerungen an die alte Verfilmung sind besser als die ans Buch, aber Kleinigkeiten sind mir dennoch aufgefallen, die die Neuverfilmung einfach besser gemacht hat. Orte und Szenen aus dem Buch, die in der Miniserie einfach fehlten und vor allem zumindest eine bzw. zwei (mehr sind mir jedenfalls nicht aufgefallen) Erwähnungen der Schildkröte.

Zwei Jahre noch bis die Fortsetzung und damit die zweite Hälfte der Geschichte ins Kino kommt und ich bin jetzt schon gespannt, wie das Finale aussehen wird.

Nach dem Film haben wir uns in der Stadt noch Crêpes gegönnt und sind dann langsam wieder nach Hause gefahren. Und da sitze ich jetzt, während die Liebste neben mir auf dem Podest im Arbeitszimmer Yoga macht.

„Tick tack, Motherfucker!“

Gestern Abend waren wir also in Saarbrücken, insgesamt zu viert. Der Plan sah eigentlich einen Döner vor, doch der Platzmangel trieb uns eine Tür weiter zu zu Jay & Jay. Mein Magen quälte mich schon wieder, also sah ich davon ab, etwas zu essen, allerdings sahen die Burger wohl besser aus, als sie schmeckten. Ich hatte dafür eine Limonade mit Mango, Maracuja, Minze, Limette und Schokolade, die erstaunlich gut schmeckte. Beim Bestellen hatte ich einfach mal gehofft, die Mischung klang einfach zu komisch.

Nach dem Essen ging es wieder ins Kino (Karten hatten wir vorher schon besorgt) und wir schauten Killer’s Bodyguard. Absolut klischeehafte Actionstory, aber mein Gott, haben wir gelacht. Und mit ‚wir‘ meine ich das ganze Kino. Das Zusammenspiel von Ryan Reynolds und Samuel L. Jackson passt einfach und die dummen Sprüche, stets ganz nüchtern und trocken zum Besten gegeben, fliegen fast noch schneller als die unzähligen Kugeln, die natürlich nur dann die Protagonisten treffen, wenn es in die Story passt.

Sonderlich viel kann man über den Film ansonsten aber auch nicht sagen. Hochkarätiger Bodyguard soll hochkarätigen Auftragskiller beschützen, damit der gegen hochkarätiges Arschloch aussagen kann. Nicht originell, aber es funktioniert.

Bis wir wieder zuhause und im Bett waren, war es nach elf, was bedeutet, dass es etwas weniger Schlaf gab als sonst in letzter Zeit. Ich bin also ziemlich müde, immer noch erschöpft von gestern und habe ganz ehrlich etwas Schiss davor, nachher etwas zu essen, aber ich werde wohl nicht anders können.