Neue Spiele, neues Inlay

Die Liebste und ich spielen ja gerne. Gestern hatten wir eine kleine Feier mit Freunden und haben uns dafür auch – ähnlich wie vor einiger Zeit Cards against humanity – ein Print & Play-Spiel gebastelt, und zwar Secret HitlerEs wollten leider nicht alle mitspielen, aber auch mit fünf und sechs Spielern hat es Spaß gemacht.

Zusätzlich sind wir jetzt aber auch im Besitz eines (für uns) neuen Spiels: King of Tokyo.

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Wie man auf dem Bild sieht, waren nicht nur alle Erweiterungen dabei, sondern auch ein Inlay der Firma Broken Token. Für andere Spiele (Die Legenden von Andor, Elder Sign und Smash Up) haben wir ja unsere eigenen Inlays gebastelt, da ist es ganz interessant, mal so ein »professionelles« Produkt zusammen zu bauen und zu nutzen.

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Wir waren tatsächlich sehr überrascht, wie passgenau das alles gearbeitet ist, aber es ist echt toll. Alle Erweiterungen passen mit rein (eine weitere dürfte aber auch nicht mehr kommen) und das herausnehmbare Tray für Marker und Energiebrocken ist auch echt cool. Alles übrigens rein zum Stecken, ganz ohne Kleben. Derartige Inlays sind in meinen Augen für manche Spiele wirklich eine lohnende Investition, besonders wenn man dadurch ein paar zusätzliche Kisten im Schrank einsparen kann.

Ebenfalls ein Neuzugang für unseren Spieleschrank: Ein Würfelturm. Der ist auch ganz praktisch, besonders wenn man an einem Glastisch spielt und sonst immer im Deckel des Spielekartons würfelt.

Wie seht ihr das? Mögt ihr solche zusätzlichen »Gimmicks« zu euren Spielen und bastelt ihr euch vielleicht auch mal selbst etwas in die Richtung? Oder muss alles beim Spiel dabei sein und dann auch ausreichen?

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Soundtrack-Gänsehaut und Gänsehaut-Soundtracks

Musik ist toll und macht tolle Sachen mit uns. Eine besondere Stellung nehmen da für viele, auch für mich selbst, Soundtracks ein. Die entsprechenden Melodien von Jurassic Park, Indiana Jones, Star Wars oder Fluch der Karibik wecken Erinnerungen und machen Freude. Bei Spielen wie Tetris, Super Mario und Zelda ist es genauso. Übrigens etwas, das Sega wohl nie wirklich gelernt hat, oder kennt jemand »die« Sonic-Melodie?

Bei Serien ist es ähnlich. Die Simpsons erkennt jeder an der Musik, Supernatural-Fans drehen bei »Wayward Son« am Rad und wer nach den Worten »So no one told you life was gonna be this way« nicht zumindest im Kopf mitklatscht hat sowieso ganz große Probleme.

Das sind größtenteils »Titellieder« und die sind immerhin auch dazu gedacht, einprägsam zu sein. Was ja auch funktioniert. Bei »How soon is now?« denke ich immer an Charmed und bei »I don’t want to wait« an Dawson’s Creek. Beide Serien fand ich ziemlich panne, doch ich liebe die Soundtracks. So kann es auch gehen.

Doch was ist mit der restlichen Musik in Serien? An die erinnert man sich für gewöhnlich nicht so sehr. Klar, die Buffy-Musicalfolge könnte ich wohl heute noch mitsingen und viele Songs aus Supernatural sind auch klasse, aber eben weil es einfach gute Songs sind und auch schon vor der Serie gute Songs waren.

Es gibt aber auch eine Serie bei der das anders ist: Cowboy Bebop. Ein Anime, mittlerweile 20 Jahre alt und nicht nur aus musikalischer Sicht ein Meisterwerk. Bis heute eine meiner Lieblingsserien, hat mir die Liebste am Dienstag die aktuelle Blu-Ray-Box inklusive Artbooks und all solchem Kram geschenkt. Und heute sitze ich dann am PC und lese Songtexte. Die meisten kann ich immer noch auswendig, doch wenn ich den Text vor mir habe, fällt es mir leichter, die Musik dazu in meinem Kopf zu hören.

Ich sitze also da, die Musik im Kopf, den Text ganz woanders und habe einfach nur eine Gänsehaut. Songs wie Rain, Gotta knock a little harder, No reply, Call me, call me, Ask DNA, Blue, Diggin‘, Don’t bother none, Flying Teapot, Is it real?, Words that we couldn’t say, Want it all back und natürlich The real folk blues werde ich wohl nie vergessen können.

Erinnerungen, Gefühle, Erinnerungen an Gefühle… so vieles wird da wieder zu Tage getragen, dass ich gar nicht alles in Worte fassen könnte. Muss ich aber auch nicht. Es sind alles Teile eines Menschen, der so nicht mehr existiert. Trotzdem steckt in vielen Songs einfach noch so viel Potential. Energie, Trauer, Hoffnung, all sowas mögen wir in Musik und ich weiß nicht, ob es nur mir so geht, aber der Soundtrack bzw. die Soundtracks zu Cowboy Bebop haben davon so wahnsinnig viel zu bieten. Seither ist mir so etwas nicht mehr begegnet. Und vielleicht wird es in einer Zeit, in der Serie um Serie einfach nur marathonmäßig durchkonsumiert wird, auch irgendwann nicht mehr vorkommen. Schade eigentlich.

See You Space Cowboy…

Der erste gemeinsame Urlaub

Wie bereits erwähnt haben die Liebste und ich unseren ersten gemeinsamen Urlaub hinter uns. Zumindest den ersten, den wir nicht nur zuhause verbracht haben. Ich hatte zuerst überlegt, über jeden einzelnen Tag etwas zu schreiben, aber das muss nun wirklich nicht sein.

Aber fangen wir vorne an: Wo ging es denn eigentlich hin? Ins Oberallgäu. Ganz unspektakulär, ganz schlicht, ganz schön. Auf Empfehlung meines Vaters haben wir eine sehr günstige Unterkunft gefunden und hatten so ein ganz gemütliches Häuschen für diese Woche.

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Natürlich haben wir auch einiges unternommen und saßen nicht nur im Haus rum. Die Rundfahrt auf dem Bodensee war zwar schön, aber nicht so toll wie erhofft, da gefielen mir die anderen Ausflüge besser. Die Breitachklamm war wirklich schön, wenn auch stellenweise etwas kritisch mit meiner Höhenangst. Ich kann nur die Leute (nicht nur Schulklassen) nicht verstehen, die für so etwas Eintritt bezahlen, um dann schnellstmöglich durch zu hetzen. Es war einfach alles so schön und obwohl wir recht gemütlich durch geschlendert sind (die Liebste hat ja noch fotografiert) bin ich mir sicher, dass ich viele schöne Dinge gar nicht gesehen habe, die die Natur da bereit hält.

Der Skywalk in Scheidegg war ebenso schön, aber in puncto Höhenangst noch schlimmer. Trotzdem bin ich mit der Liebsten bis zum Aussichtspunkt in 35 Metern Höhe. Es hat mich zwar einiges an Überwindung gekostet und zwischendurch war es wirklich schlimm, aber es hat sich gelohnt. Die Aussicht war einfach herrlich. Aber auch die Naturerlebnispfade am Boden waren richtig schön. Zudem hatten wir wohl (wie überall) Glück, dass die Sommerferien noch nicht angefangen hatten.

Nicht ganz so viel Glück hatten wir mit dem Wetter, denn in der Mitte der Woche gab es zwei ziemlich verregnete Tage. Einmal sind wir tatsächlich nur zum Mittagessen aus dem Haus (wir haben fast jeden Tag gekocht, aber da musste es mal sein) und am nächsten Tag waren wir in Kempten. Dort konnten wir in einem Einkaufszentrum bummeln, während draußen die Welt unterging und sind danach dann gleich noch ins Kino.

Im Reptilienzoo und im Wildpark haben wir dann noch ein paar schöne Stunden verbracht, besonders der Wildpark war toll, denn auch da war die Aussicht wieder traumhaft, auch wenn die Zufahrtsstraße etwas abenteuerlich war.

Gestern ging es dann wieder nach Hause und als wir dann endlich zuhause waren, die Taschen ausgepackt und die nötigen Einkäufe erledigt hatten, waren wir einfach nur noch erledigt. Das war dann auch das erste Mal seit über einem Monat, dass ich kein bisschen Sport gemacht habe, denn selbst im Urlaub haben wir jeden Tag unsere Übungen gemacht. Aber ab heute geht es wieder weiter. Die nächsten beiden Tage haben wir noch frei und ab Mittwoch ruft der Alltag wieder. Bäh…

Wieder da

So, eine kleine Auszeit war ganz nett, aber jetzt bin ich wieder da. Geschrieben habe ich tatsächlich nichts in den vergangenen sieben Tagen, doch ich habe immerhin die bereits geplanten Szenen für meinen Roman nochmal durchgesehen und die entsprechenden Zeiten für den Zeitstrahl festgelegt bzw. herausgefunden. Nicht einmal ein Buch habe ich in dieser Woche gelesen.

Dafür waren die Liebste und ich viel zu beschäftigt damit, unseren ersten gemeinsamen Urlaub zu genießen, über den ich nachher noch versuchen werde, etwas zu schreiben.

Auszeit

Hin und wieder braucht man eine Auszeit. Vom Job, vom Schreiben, vom Leben. Diese Auszeit gönne ich mir jetzt mal. Eine Woche nur mit der Liebsten. Irgendwie wurde es hier gefühlt sowieso wieder ziemlich still, also ist es vielleicht ganz gut. Eine Woche lang werde ich mir keine Gedanken darüber machen, ob ich hier nicht etwas schreiben sollte, ich werde versuchen, hier nichts zu lesen, auch Twitter und die anderen Seiten, die ich sonst mehrmals täglich ansteuere, werden einfach mal ignoriert.

Nach dieser Woche werde ich hoffentlich etwas zu erzählen haben. Und ich werde mal wieder gemerkt haben, dass die Welt auch ganz gut funktioniert, wenn ich nicht ständig über alle möglichen Neuigkeiten informiert bin. Ich freue mich darauf.

8 Kapitel, 21 Szenen

Das wird wohl der Umfang des zweiten Teils meiner Geschichte. Die Planung mit ein paar wenigen Zeilen pro Szene steht jetzt. Viele fühlen sich durch so etwas beim Schreiben eingeengt, doch mir hilft es tatsächlich, zumindest bei diesem Projekt. In der nächsten Woche steht eine kleine Auszeit an. Da wird dann noch ein paar Details geschraubt, alles auf der Zeitlinie anständig verortet und nach meinem Geburtstag wird dann wieder geschrieben.

Meine Hoffnung ist, dass ich es dann schaffe, wirklich regelmäßig und schnell voran zu kommen und nicht wieder Jahre daran zu sitzen. Die ganze Vorbereitung ist auch da hoffentlich nochmal eine Hilfe, mich zu motivieren. Auf jeden Fall freue ich mich, auch wenn ich zugeben muss, irgendwo hinten in meinem Kopf die Angst zu spüren, vor der Tastatur zu sitzen und nicht zu wissen, was ich schreiben soll. Die hat sich da mit den Jahren leider ziemlich festgesetzt, aber das soll mir egal sein. Trotzdem weitermachen, darauf kommt es an.

Fitness-Routine, Tag 28

So, diesmal schon am Samstag statt Sonntag, einfach weil jetzt die ersten vier Wochen vorbei sind.

Vier Wochen, in denen ich mir täglich 15-30 Minuten genommen habe, um etwas für mich zu tun. Für meinen Körper, aber auch für meinen Geist. Meine Selbstdisziplin und Konzentration haben bisher – gefühlt – gut davon profitiert und werden es hoffentlich auch weiterhin. Denn nach vier Wochen ist jetzt nicht Schluss, sondern vielmehr erst ein Anfang gemacht. Es gehört mittlerweile zum Tagesablauf, also wird es auch weiter gemacht. Bis es zu leicht wird. Dann wird wieder etwas an der Schwierigkeit gedreht um die eigenen Grenzen stetig etwas auszuweiten. Auch wenn das noch dauern wird, denn jetzt wird zunächst von 5×10 auf 2×25 umgestellt, das ist aktuell schon hart genug für mich.

Mal wieder ein Escape Room

Nachdem wir im vergangenen Jahr ja bereits Jack the Ripper und Saw als Themen für unsere Besuche in Escape Rooms gewählt hatten ging es als nächstes zu einem anderen Anbieter und so wurde es am Donnerstag das Haunted House bei den Exit Adventures in Saarbrücken.

Für mich war es der bisher spaßigste Raum. Der Raum war cool gestaltet, die Rätsel waren gut aufgebaut (man konnte sich ohne Probleme ein wenig aufteilen und musste nicht immer darauf warten, dass jemand anderes das nächste Puzzleteil findet) und die Musik und die Beleuchtung passten einfach super zum Thema, was diesmal nicht das klassische Entkommen war, sondern das finden und bannen eines Geistes (ähnlich wie im Jack the Ripper-Raum).

Vielleicht liegt es an den Erfahrungen aus den ersten beiden Escape Rooms, aber wir standen nur beim letzten Rätsel einmal auf dem Schlauch und hatten am Ende noch 13 der 60 Minuten übrig, also könnte man sagen, der Raum sei vielleicht etwas zu leicht, dem würde ich mich aber nicht anschließen. Es geht ja schließlich um den Spaß und dazu gehören auch Erfolgserlebnisse. Die Rätsel waren echt super und wir konnten sie alle nachvollziehen, weil es auch keine Requisiten gab die kaum zu entziffernde Hinweise enthielten oder auf denen die Hinweise fehlten (daran erinnere ich mich noch aus dem Saw-Raum).

Insgesamt hatten wir vier echt Spaß mit dem Raum und es stand wohl schon fest, dass wir auch nochmal zu den Exit Adventures gehen, bevor wir dann beim Bezahlen ein Freispiel bekamen, d. h. einer von uns kommt beim nächsten Mal kostenlos rein, super.

Nicht mehr ganz so Fitness-Muffel, Tag 22

Seit drei Wochen mache ich nun konsequent täglich ein paar Übungen, seit letzter Woche mit zusätzlichem Gewicht bei den Kniebeugen. Seit gestern mache ich nun auch noch zusätzliche Situps und Planks als Teil solch einer 30-Tage-Challenge.

Bisher bin ich ganz zufrieden mit mir. Es macht immer noch keinen Spaß und ich bin mir auch nicht ganz sicher, ob es das je tun wird, aber ich habe mich nicht ein einziges Mal davor gedrückt. Selbstdisziplin ist mein erklärtes Trainingsziel und bisher läuft es damit ganz gut. Dass die Liebste sagt, meine Oberarme seien dicker und mein Kreuz breiter geworden, freut mich natürlich auch, aber das ist nun auch wirklich kein Kunststück. Immerhin wurde aus einem Strichmännchen mit einer kleinen Kugel in der Mitte ein Strichmännchen mit einer kleineren Kugel in der Mitte und dezent größeren Strichstärken an manchen Stellen xD

Nächste Woche ist der erste Monat rum und dann werde ich hier auch nicht mehr wöchentlich Bericht erstatten. Bis dahin muss ich mich dann selbst motivieren können, ohne den Gedanken daran, hier vor mir und euch zugeben zu müssen, dass ich einen (oder sogar mehrere) Tag ausgelassen habe.

Teil eins? Check.

Fertig! (mehr oder weniger xD)

Der erste Teil meines Romans ist endlich fertig. Also der erste Entwurf. Aber immerhin. Und es waren auch nur ein Jahr und zehn Monate, seit ich damals den Prolog fertig gestellt habe.

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Ich bin gerade furchtbar zufrieden mit mir und auch ziemlich stolz auf mich. Die Zeit, die dafür ins Land ging, trübt natürlich etwas die Freude, aber es ist endlich geschafft. 11 Kapitel, 38 Szenen, 160 Seiten. Wow.

Den zweiten Teil der Geschichte möchte ich vor dem Ausformulieren komplett planen, also alle Kapitel und Szenen. Vielleicht habe ich ja Glück und es hilft mir, dann beim Schreiben schnellere voran zu kommen. Auf jeden Fall will ich mir damit mindestens Zeit lassen bis nach unserem Urlaub. In den nächsten drei Wochen werde ich mir also Gedanken machen und planen. Schreiben werde ich bis dahin hoffentlich trotzdem etwas. Kleine Texte, eine Kurzgeschichte, Hauptsache irgendwas.