[2210] meh…

Ich habe das Schreiben dieses Wochenrückblicks etwas länger aufgeschoben als gewöhnlich. Vielleicht war es Faulheit, vielleicht der Mangel an Energie … Ich weiß es ganz ehrlich nicht und jetzt gerade – in diesem Moment, in dem ich das hier schreibe – ist es mir auch scheißegal.
Heute schreibe ich nur, weil ich es gewohnt bin und weiß, dass ich mich früher oder später schlecht fühlen würde, wenn ich anfange, mich selbst zu stressen, weil ich nichts schreibe. Beste Voraussetzungen für einen guten Beitrag, oder? Ja, denke ich auch.

Termine und Verschiebungen … mal wieder

Nachdem ich mir in der letzten Woche erstmal wieder einen Überblick auf der Arbeit verschafft hatte, standen in dieser Woche jede Menge Termine an. Gespräche mit Kolleginnen, Projekte an Schulen, Online-Meetings und sogar noch ein spontaner Info-Abend zum Thema Depressionen, an dem ich (auch wieder online) teilgenommen habe.

Gleich am Montag gab es dann auch ein erstes Mal für mich: Ich war bei einem Schnelltestzentrum. Ja, ich bin bisher tatsächlich ohne einen Besuch dort ausgekommen, hauptsächlich, weil ich eben nirgendwo hingehe, wo ein Test verlangt wird.
Doch für Dienstag stand der zweite Teil meiner Autismus-Testung auf dem Plan und da die Tagesklinik für ambulante Termine einen Test verlangt, war ich also beim Test-Baucontainer am Ende der Straße. Dort werde ich auch morgen nochmal hingehen, denn am Dienstagmorgen wurde der Termin um eine Woche verschoben. Zu viele Personalausfälle.
Der neue Termin überschneidet sich zwar mit einem nicht ganz unwichtigen Termin auf der Arbeit, aber meine Gesundheit und auch diese Diagnostik gehen einfach vor.

Die Schlampe und die Polizei

Seit Mittwoch war ich, keine Ahnung wieso, zum ersten Mal seit einiger Zeit mal wieder richtig, richtig geil. Schlagartig drehte mein Kopfkino auf und meine innere Schlampe saß voller Geilheit im Publikum und wichste sich immer und immer wieder bis kurz vor den Höhepunkt.
Am Donnerstag war das alles andere als weniger geworden und ich freute mich schon, nach Feierabend zu Hause mein neues Kleid anzuziehen, während ich ein wenig Hausarbeit erledigen wollte. Dann kam ein kleiner Dämpfer: Schon am Vortag hatte mich meine Bank angerufen. Dort war eine Überweisung im Briefkasten gelandet mit meinem Namen darauf. Sie konnten allerdings die IBAN nicht zuordnen, riefen also alle mit meinem Namen an und fragten nach. Ich mache alles online, also war das schnell erledigt.
Bis zum Anruf am Donnerstag. Man hätte nochmal genauer nachgeforscht und die IBAN passt zur Kontonummer meines alten Kontos, das 2012 aufgelöst wurde, und das auf meine Ex und mich lief. Ich solle doch mal vorbeikommen, mir eine Kopie abholen und dann Anzeige wegen Überweisungsbetrugs erstatten.

Ich fuhr also zur Bank, ging von dort aus rüber zur Polizei (in eine Dienststelle, die aussieht, als wäre sie seit mindestens 40 Jahren nicht neu eingerichtet worden) und habe letztlich (in sehr gemächlichem Tempo) Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Da wird sich nichts ergeben und es ist ja auch kein Schaden entstanden, aber nervig war es doch.
Zu Hause habe ich dann noch versucht, etwas über den angegebenen Zahlungsempfänger zu erfahren, doch das Geld sollte an einen irländischen Prepaid-Kreditkarten-Service gehen, da war also nichts zu machen.

Wie schon erwähnt, war das Ganze aber nur ein kleiner Dämpfer und am Ende habe ich dann wieder einmal ohne Erlaubnis abgespritzt, weil ich mich nicht mehr zurückhalten konnte. Und als wäre das nicht schon schlimm genug, ging auch noch alles in meine Hose. So eine Verschwendung…

Wochenende

Am Freitag hat die Liebste schon am Vormittag unsere Kleine zur Oma gebracht, wo sie das Wochenende verbringen würde. Ich selbst war auf der Arbeit und bin mehr oder weniger in noch mehr Termine gestolpert und habe dadurch immerhin nochmal etwas Zeit gutgemacht.

Die Liebste war beim Orthopäden und kam nicht unbedingt gut gelaunt wieder nach Hause am Nachmittag. Wir bestellten uns was zu Essen, unterhielten uns und machten es uns am Abend auf der Couch gemütlich, um uns mit einer Serie abzulenken.
Am Samstag haben wir uns dann weiter unterhalten. Ein Missverständnis führte zum nächsten, wir wurden beide laut … es war nicht schön. Nach ein paar Stunden Funkstille hatten wir uns beide wieder beruhigt, aber ich habe trotzdem kein Interesse daran, sowas zu wiederholen.

Heute werden wir dann am Nachmittag die Kleine bei Oma und Opa abholen, doch bis dahin versuche ich erst einmal, herauszufinden, wieso mein Handy tot ist und ob es noch zu retten ist. Ich mag es nicht, kurzfristig ein neues Gerät auswählen zu müssen, und hoffe, dass ich das Ding nochmal zum Laufen kriege, um dann in Ruhe einen Nachfolger auswählen zu können. Hach, was für ein spaßiges Wochenende.

Ihr genießt hoffentlich einen ruhigen Sonntag, gönnt euch etwas Erholung und startet morgen gut in die neue Woche. Bei mir stehen morgen wieder einige Sitzungen an, also wird mein Start in die Woche eher hektisch. So oder so lesen wir uns die Tage wieder. Bis dahin, lasst es euch gutgehen!

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