Montagsfrage #13 – Erzählmuster [2209]

In dieser Woche wieder etwas später. Am Montag war ich voll und ganz mit Elden Ring beschäftigt, muss ich zugeben, und gestern ging ja dann mein Monatsrückblick online. Heute also mein Beitrag zur aktuellen Montagsfrage, die da lautet:

Wie steht Ihr zu typischen Erzählmustern? Habt Ihr Lieblingstropes/Hasstropes?

Spontan – und so beantworte ich die Montagsfrage ja am liebsten – muss ich sagen: Nein. Mir ist an sich egal, ob da zwei Brüder zu unerbittlichen Widersachern werden, sich dabei noch in das gleiche Mädel verlieben und das natürlich nur, weil sie einfach so ganz anders ist, als alle anderen.
Ich kann auch keine Beispiele nennen, die mir mehr auf den Keks gehen, als andere. Ich merke nur immer mehr: Es kommt auf die Präsentation an. Es ist okay, wenn man nach dem ersten Drittel der Geschichte weiß, wer am Ende gewinnt und wer mit wem zusammen ist. Es gibt da auch wenig Überraschungen, muss ich sagen.
Ganz ehrlich, ich mache mir beim Lesen auch keine Gedanken darüber, welches Storykonstrukt ich da gerade lese oder welcher Tropes man sich bedient hat. Jedenfalls nicht, wenn alles gut verpackt ist und nicht unangenehm auffällt.

Es werden also immer und immer wieder die gleichen Geschichten erzählt. Wieso lesen wir trotzdem noch? Wegen der Details. Die einzigartigen (oder gar nicht so einzigartigen) Charaktere und die Welt, in der sie agieren. Die eigenen Vorlieben sind da auch nicht immer so ganz nachvollziehbar, könnte man meinen. Ich denke, eine Geschichte muss für einen selbst einfach funktionieren, dann sind auch offensichtliche Schwächen nicht so schlimm. Tolkien hat vielleicht das bessere Universum geschaffen, doch trotzdem habe ich die Shannara-Bücher noch nicht abgebrochen, während ich beim tänzelnden Pony schon ausgestiegen bin.

Es sind die Details, die mir aber auch ganz schnell eine Geschichte vermiesen können oder einen faden Beigeschmack hinterlassen. Wenn ich mich mal aufraffe, den Schluss von The Sound of Stars zu lesen, werde ich hoffentlich daran denken, dazu etwas zu schreiben. Und wenn ich dann noch daran denke genau hier einen Link einzufügen, wäre das doch wirklich super, oder? Ja, denke ich auch.

Und bis dahin soll das auch schon genügen. Um ehrlich zu sein, kann ich mich gerade einfach nicht konzentrieren. Ich wünsche euch jedenfalls noch eine gute Woche und wir lesen uns spätestens am Sonntag wieder.

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