Montagsfrage #2 – Buchtracking [2150]

Heute beginnt unter Umständen unsere fünfte Woche in Folge ohne Kinderbetreuung im Rahmen unserer gewohnten Routine. Das macht alles etwas komplizierter und sorgt natürlich bei allen Beteiligten für Anspannung. In solchen Situationen merkt man aber auch wieder, wie bequem es doch sein kann, wenn alles so abläuft, wie man es gewohnt ist, vielleicht sogar wie man es selbst arrangiert hat. Routine und Kontrolle sind eben doch zwei schöne Dinge. Oder zumindest zwei Dinge, die sehr beruhigend wirken können, besonders in Zeiten wie diesen.
So ein bisschen passt auch Sophias heutige Montagsfrage (auf jeden Fall aber meine Antwort darauf) dazu, die da lautet:

Trackt Ihr Euren Leseverlauf (mit Apps, Listen, Journals etc.)? 

Ein ganz klares „Ja, aber…“ von mir an dieser Stelle. Seit einigen Jahren führe ich täglich Tagebuch und dort habe ich dann auch irgendwann angefangen, die Bücher aufzuschreiben, die ich in einem Jahr gelesen habe. Meinen Fortschritt in einzelnen Büchern, nach jedem Kapitel oder so, habe ich nie festgehalten.
2016 habe ich dann die Liste der gelesenen Bücher hierher gebracht und am Ende des Jahres veröffentlicht, zusammen mit ein oder zwei Sätzen zu jedem Buch. Auch 2017 habe ich das so fortgesetzt, bevor ich 2018 angefangen habe, zu jedem einzelnen Buch einen Blogeintrag zu schreiben. Seitdem ist meine Jahresübersicht nur eine chronologische Liste mit Links zu den einzelnen Beiträgen.

Bei einer größeren Umgestaltung des Blogs habe ich dann auch noch die Seite Gelesenes A-Z angelegt. Dort ist (alphabetisch nach Autor) jedes Buch aufgelistet, das ich in meinem Leben freiwillig, also außerhalb des schulischen Kontextes, gelesen habe. Die einzelnen Beiträge und auch die Jahresübersichten sind dort auch verlinkt.
Wenn ich ein Buch gelesen habe, wird also ein Blogpost geschrieben, der Entwurf der Jahresübersicht aktualisiert und die Übersichtsseite aktualisiert.

Für mich persönlich ist der vollkommen ausreichend und bietet mir ein angenehmes Maß an Übersicht und Kontrolle, schön gesammelt an einem Ort. Ich weiß natürlich, dass es auch Communitys gibt, in denen man genau diese Dinge auch tun kann, und die durch ihre Spezialisierung noch mehr Features bieten, doch als ich damit angefangen habe, war ich schon so ein bisschen auf dem Weg zum Minimalismus und wollte mich daher nicht bei noch mehr Seiten anmelden, nur um dort Dinge zu tun, die ich auch hier tun kann.
Tatsächlich nehme ich dann zur Not lieber meine Google Notizen, um Bücher zu notieren, die ich noch lesen möchte oder um mittlerweile die Videospiele zu tracken, die ich durchgespielt habe.

Selbstverständlich verstehe ich, dass externe Seiten super sein können, um noch mehr zu netzwerken und sich auszutauschen, doch da mir das hier schon schwer genug fällt, bleibe ich einfach bei meinem Blog und meinen wenigen geplanten Beiträgen, deren Muster mittlerweile eigentlich nur noch von meinen kurzen Rezensionen durchbrochen wird.

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5 Gedanken zu „Montagsfrage #2 – Buchtracking [2150]

  1. Einen Guten Morgen in die Runde. Besondere Grüße gehen an dieser Stelle natürlich an die Gastgeberin. Eigentlich wusste ich auf diese Frage zunächst gar keine relevante Antwort, aber ich dachte mir, ich sollte nicht gerade zu Beginn so muffelig sein und einfach mal nachdenken. Klappte also doch ganz gut, und so habe ich mir tatsächlich ein kleines Statement abringen können:

    https://phantastikon.de/montagsfrage-das-leseverhalten-verfolgen/

    Für alle, die hier teilnehmen: habt eine schöne und gesunde und zufriedene Woche!

    Gefällt 1 Person

  2. Hi Chris,
    für einen groben Überblick bietet es sich natürlich an, erstmal auf dem eigenen Blog nach Büchern zu suchen. Das mache ich ab und zu auch, da dort ja gebündelt in Beiträgen meine Gedanken zu den einzelnen Romanen festgehalten sind. Auch in meine eigenen Monats- und Jahresrückblicke werfe ich oft einen Blick. Ich kann auch gut verstehen, dass es dir zu viel Aufwand ist, einer externen Community beizutreten. Ich bin da auch nur so semi-aktiv und nutze Goodreads oder andere Plattformen wirklich nur, um eine weitere Anlaufstelle für meinen Blog zu haben und eben mein Leseverhalten zu tracken. Was eben dieses Tracken angeht bin ich ganz Ellis Meinung: nur auf dem Blog würde mir nicht reichen…
    Liebe Grüße
    Sophia

    Gefällt 1 Person

    1. Ja, es kommt eben immer auf die eigenen Ansprüche oder Bedürfnisse. Was das angeht, leben wir ja wirklich in goldenen Zeiten, weil wir so viele Möglichkeiten haben. Und uns sogar Möglichkeiten geboten werden, um Bedürfnisse zu stillen, von denen wir gar nicht wussten, dass wir sie haben xD

      Gefällt mir

  3. Hallo^^

    Ja, das mit den externen Seiten kann ich verstehen. Zwar bin ich auch auf Lovelybooks angemeldet, aber in erster Linie bin ich dort nur rein, um meine aktuellen und gelesenen Büchern für mich festzuhalten. Auch gab es damals ein Widget, das man in seinen Blog einbinden kann, bei welchem angezeigt wurde, welches Buch man aktuell liest und wie weit man dort ist. War auch der Hauptgrund, weshalb ich mich da überhaupt angemeldet habe^^°
    Leider gibt es dieses Widget nicht mehr, was sehr schade ist.
    Netzwerken etc mache ich auf Lovelybooks dagegen eher selten, austauschen mit anderen auch nur im Rahmen einer Leserunde. Ansonsten reichen mir für solche Dinge Telegram, Whatsapp und Twitter.

    Lg,
    Kira

    Gefällt 1 Person

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