[2144] Eine schöne und harte Woche

Die erste Woche im November und somit die erste Woche nach den Herbstferien ist vorüber und ich bin mir nicht sicher, ob es nur am Feiertag am Montag lag, doch diese vergangene Woche kam mir verflucht kurz vor. Trotzdem gibt es wohl das ein oder andere, dass sich zu erzählen lohnt, also fangen wir mal an.

Zurück ins Büro

Ich hatte ja nur eine Woche frei, doch da in der Woche zuvor auch schon Ferien waren und im Büro einfach sehr wenig los war, war der erste Tag am Dienstag gefühlt total aufregend und voll. Der Montag ist normalerweise der „ruhigste“ Tag und genau der fehlte ja in dieser Woche als Wiedereinstieg.

Die Arbeit war aber vollkommen in Ordnung und ich habe endlich mit einer erfahreneren Kollegin einen Termin abgemacht, um mir noch einige Sachen erklären zu lassen. Das war schon längst überfällig, doch ich konnte es einfach nicht. Nun bin ich also gespannt, ob das hilft und ich danach meine Arbeit noch etwas besser machen kann.
Es gab zwar in dieser Woche auch nicht so schöne Erlebnisse auf der Arbeit, aber genau die gehören nicht hierher. Immerhin ist nun ein Termin mit unserem obersten Chef angesetzt, um mal über unsere Situation zu sprechen. Das dürfte viele aus der Abteilung freuen, doch ein vorbereitendes Treffen ist dennoch eine gute Idee.

„Urlaub“ und Geschenke

Seit Donnerstag ist die Kleine mal wieder bei Oma und Opa zu Besuch, macht also „Urlaub“. Das klappt wirklich gut und sie wird heute dann wieder heimgebracht. Nun habe ich ja vor ein paar Wochen schon erwähnt, dass sie eines dieser fahrenden Autos für Kinder geschenkt bekommen hatte. Dieses Auto war explizit nicht ihr Geburtstagsgeschenk (oder eine Kombination aus Geburtstags- und Weihnachtsgeschenk, wie die Liebste beim Preis vorgeschlagen hatte), sondern eben etwas Besonderes, das die Kleine ja dann auch nur dort nutzen kann.
Nicht unbedingt super und die Liebste hat die Tage dann auch erneut darauf hingewiesen, dass derart teure Geschenke doch bitte mit uns abgesprochen werden sollten. Die Omas und Opas können das Kind gerne verwöhnen, aber das geht auch ohne mehrere hundert Euronen für Spielzeug auszugeben.

Wieso ist das also jetzt wieder Thema? Nun, es wäre ja schade, wenn die Kleine das Auto nur alle drei Wochen fahren könnte, kam Oma und Opa der Gedanke. Also wird heute nicht nur das Kind heimgebracht, sondern auch ihr fahrbarer Untersatz. Da hat man uns wenigstens vorher gefragt. Auch wenn man – falls ich das richtig verstanden habe – dem Kind vorher schon versprochen hat, dass sie auch zu Hause mit dem Auto fahren kann.

Von Soldaten und verhunzten Charakterwerten

Am Freitag war es so weit und wir haben zum ersten Mal Dungeons & Dragons gespielt. Es lief sehr holprig und eine Sache hat mich sehr verwundert: Wir hatten die Charaktere falsch erstellt und damit etwas mächtiger, doch ich musste den ersten Kampf quasi abbrechen, um nicht gleich beide Spieler in der ersten Sitzung zu töten.
Die beiden Soldaten, ein Kämpfer und ein Schurke, waren dem Mantikor nicht wirklich gewachsen. Natürlich frage ich mich, ob ich etwas falsch gemacht habe, doch ich glaube, es liegt hauptsächlich daran, dass das Abenteuer – auch wenn es mit zwei Personen zu schaffen ist – auf vier bis fünf Abenteurer ausgelegt ist. Ich werde also in Zukunft versuchen, die Herausforderungen etwas herunterzuschrauben, um nicht jeden Kampf gleich zu einer Nahtoderfahrung zu machen.

Abgesehen davon fand ich es eigentlich ganz lustig, auch wenn ich mal wieder gemerkt habe, dass ich nicht so der Typ für spontane Improvisationen bin. Das ist aber wohl auch etwas, das sich durch solch ein Spiel etwas üben lässt. Ich freue mich jedenfalls auf das nächste Mal.

Schon wieder November

Ja, ich habe an Halloween einen Wochenrückblick veröffentlicht. Ja, ich habe am Ersten einen Monatsrückblick für den Oktober veröffentlicht. Trotzdem habe ich erst Mitte der Woche wirklich realisiert, dass schon wieder November ist. Gefühlt der Monat für alle Arten von Challenges, die das Internet sich ausgedacht hat.

Für den NaNoWriMo schreibe ich einfach viel zu langsam, das überlasse ich talentierteren Leuten. Der No Shave November ist eher etwas für Männer mit stärkerem Bartwuchs. Bei mir würde das einfach nach zwei Wochen schrecklich aussehen. Spätestens. Als quasi dauergeiler Fetischist halte ich mich dann doch eher an Challenges, die zu mir passen.
2019 war das der No Nut November, also ein Monat ohne Höhepunkt. Aus dem einen Monat wurden sechs und ich muss sagen, ich habe größten Respekt vor allen, die wirklich komplett darauf verzichten oder über Jahre hinweg einen Peniskäfig tragen. Ich mag tease & denial wirklich sehr gerne und gebe gerne Kontrolle ab, aber das könnte ich nicht.
2020 musste ich dann das Gegenteil absolvieren, quasi den Nonstop Nut November. Drei Höhepunkte am Tag. Ich hab erst am sechsten angefangen und musste die ersten 15 nachholen. Am Ende hatte ich aber versagt, denn am 30. November ging nichts mehr. Aber in den Wochen davor hatte ich also 87 mal abgespritzt. Mehr als ich in einem Jahr verdient hätte, würden manche sagen, aber es war auch irgendwann eine Qual und danach ging erstmal eine Weile nichts mehr.

Das ist mir nun in dieser Woche alles eingefallen und seitdem fährt mein Kopfkino wieder 24-Stunden-Schichten. Ich habe mir nicht überlegt, ob ich in diesem Jahr irgendeine Challenge machen will (und wäre es etwas in Richtung Sex würde ich das auch lieber nicht selbst entscheiden), aber diese erste Woche war schon ziemlich hart.

Abendessen mit den Kolleginnen

Gestern stand ein Treffen mit meinem alten Team an. Wir haben uns in Saarbrücken zum Essen getroffen und hatten einen ganz netten Abend. Die Lokalität war ganz cool (die Musik vielleicht ein wenig laut), das Personal super nett und das Essen war echt gut. Für mich gab es einen Bacon-Cheeseburger, der zwar definitiv zu besten gehört, die ich je hatte, aber eben auch zu den teuersten.

Es war auf jeden Fall toll, die Kolleginnen nochmal zu sehen, auch wenn nicht alle Neuigkeiten, die es zu erfahren gab, so schön waren. Der Abend als Ganzes war jedenfalls echt toll, mal abgesehen von den Fußballfans, die gestern mal wieder unterwegs waren und wie immer für ein großes Polizeiaufgebot sorgten. Betrunkene auf den Straßen, komplett verstopfte Straßen, E-Roller, die überall herumlagen … Ich bin wirklich froh, nicht mehr in Saarbrücken zu leben.
Trotz meiner Müdigkeit (knappe zwei Stunden Schlaf sind eben doch etwas wenig) habe ich bis zum Ende durchgehalten. Ganz ehrlich, an solch einem Abend will eigentlich keiner früher gehen, oder?

Und heute?

Heute habe ich mehr geschlafen und das wird auch nötig sein, wenn die Kleine später wieder nach Hause kommt. Bis dahin werden die Liebste und ich die Ruhe noch genießen und wenn uns vielleicht Gedanken machen, wie wir dann den Nachmittag verbringen, abhängig vom Wetter.
Euch und uns also wieder einen angenehmen Sonntag und morgen einen tollen Start in die neue Woche.

4 Gedanken zu „[2144] Eine schöne und harte Woche

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