Percy Jackson – Die Schlacht um das Labyrinth

Mit dem vierten Band von Rick Riordans Reihe um Halbgott Percy Jackson und die anderen Heroen des Camp Half-Blood geht es langsam in Richtung Finale. Ich bin jetzt durch mit dem Buch und hatte wieder einmal sehr viel Spaß mit der Geschichte.

Worum geht es?

Die Auferstehung des Titanenherren Kronos rückt immer näher und damit auch der Krieg seiner Armee gegen den Olymp. Camp Half-Blood, das Ausbildungslager für junge Heroen, ist dabei die Verteidigungslinie nicht nur des Olymps, sondern auch der Welt der Sterblichen.
Der magische Schutz des Camps ist durch das goldene Vlies noch immer gewährleistet und der neue Schwertkampflehrer Quintus und sein Haustier dürften auch recht nützlich sein bei der Verteidigung des Camps.

Doch was, wenn die Feinde der Götter mitten im Camp auftauchen würden? Zum Beispiel durch das Labyrinth des Dädalus, von dem aus auch ein Ausgang ins Camp führt.
Mit dieser Information und der Gewissheit, dass Kronos‘ Streitkräfte das Labyrinth nicht nur für einen Angriff auf das Camp, sondern auch für schnelle Truppenbewegungen quer durch Amerika nutzen werden, wird Annabeth Chase, Tochter der Athene, ausgesandt, um einen Weg zu finden, das Labyrinth für ihre Feinde unbrauchbar zu machen.

Meine Meinung

Ich gebe zu, ich war zunächst etwas skeptisch, weil ich eine Geschichte erwartet habe, die immer wieder zwischen zwei Gruppen von Figuren hin und her springt, eine unter der Erde im Labyrinth und eine in der Oberwelt, vielleicht im Camp Half-Blood oder so.
Durch seine Funktionsweise ist das Labyrinth jedoch wenig mehr ein Mittel zum Zweck, um die Heldengruppe von einem Handlungsort zum anderen zu bringen. Es ersetzt also Busreisen, Schiffe oder ähnliches, hat dabei aber auch etwas mehr Charakter, was mir ganz gut gefallen hat.

Insgesamt hat Die Schlacht um das Labyrinth das Finale auf eine ganz nette Art und Weise vorbereitet. Die Armee des Kronos steht bereit und stellt eine reale Bedrohung dar, es gibt Kämpfe zwischen Brüdern und Verrat, Vergebung, Verzweiflung … und das alles (naja, fast alles) in einem relativ epischen Ausmaß. Natürlich darauf bezogen, dass es sich immer noch um eine Reihe für Jugendlich handelt und am Ende des Buches wieder einmal dieses Gefühl entstehen muss, dass zwar noch etwas Schreckliches am Horizont lauert, jetzt gerade aber doch alles erstmal mehr oder weniger gut ist.

Wie schon die anderen Bücher mochte ich auch diesen Teil sehr gerne. Die neuen Charaktere und ihre Beziehungen untereinander wurden mal wieder ganz gut in ein „kinderfreundliches“ Format übertragen und passen einfach gut in die Welt von Percy Jackson.
Und jetzt bin ich sehr gespannt auf das Finale.

Percy Jackson – Die Schlacht um das Labyrinth // Rick Riordan // 2008

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