[2140] Weniger ist mehr

Jede Woche überlege ich, wie ich diesen Beitrag einleiten kann und wirklich jede Woche muss ich mich davon abhalten, „Und wieder ist eine Woche vorbei“ oder etwas Ähnliches zu schreiben. So eine kurze Einleitung sollte mir eigentlich nicht so große Probleme bereiten, denke ich mir dann jedes Mal, doch offensichtlich ist es ja doch der Fall. Ach, ich weiß ja auch nicht…

Kampf dem Backlog!

Backlog, Pile of Shame, Leseliste … Der (manchmal) imaginäre Stapel mit den Büchern, Filmen, Videospielen, die wir noch beenden (oder zumindest anfangen) wollen. In Sachen Büchern stresst mich das nicht allzu sehr, hauptsächlich, weil ich – wenn ich nicht gerade ziemlich lange an einem Sachbuch bzw. einem Ratgeber hänge – ganz gut vorankomme. Ich lese nicht so viel wie manch andere, aber ich lese für meinen Geschmack durchaus genug.
Bei Videospielen, meinem vermutlich größten Hobby, sieht es etwas anders aus. Es ist zu leicht, abzuschweifen oder sich in einem Spiel „zu lange“ zu verlieren, besonders wenn man sich nicht gut konzentrieren kann.

Das möchte ich nun langsam ändern. Aktuell zeigt mir meine Xbox eine Bibliothek von mehr als 450 Spielen an, manche davon auch Collections mit zwei bis fünfzig Spielen. Die kamen auf unterschiedlichste Arten in meinen Besitz, aber durchgespielt habe ich davon bisher lediglich 61.
Ich will sie nicht alle durchspielen. Das wäre wohl nicht unmöglich, würde aber definitiv in Arbeit ausarten. Doch die, die ich spielen möchte, will ich jetzt konzentrierter spielen. So wie ich höchstens zwei Bücher gleichzeitig lese (einen Roman und ein Sachbuch), möchte ich höchstens eine handvoll Spiele konzentriert spielen und auch erst ein neues Spiel installieren oder anfangen, wenn ich mit einem anderen abgeschlossen habe. Das kann bedeuten, dass ich die Story durchgespielt habe. Oder dass ich alle Erfolge gesammelt habe. Oder auch, dass ich beschlossen habe, das Spiel liegt mir nicht und ich werde es nicht durchspielen.
Dazu habe ich mir nun vier Spiele ausgesucht, die ich nun spielen werde. Viele andere habe ich sogar deinstalliert, einfach um sie nicht mehr so einfach zugänglich zu haben. Tatsächlich hat es auch ganz gut funktioniert in dieser Woche. Zum ersten Mal habe ich jetzt ein 24 Jahre altes Spiel wirklich konzentriert gespielt und zum ersten Mal war ich nicht nach 30 Minuten genervt und habe es nicht mehr angerührt.

Der Überfluss an Spielen – jeden Monat kriege ich vier kostenlose Spiele und in diesem Jahr habe ich auch schon einige gekauft – kann überwältigend sein und das macht es schwierig, einzelne Titel wirklich zu genießen oder die zu finden, die mir richtig gut gefallen.
Dem will ich jetzt entgegenwirken und so vielleicht auch lernen, in anderen Bereichen wieder mehr Fokus aufzubauen.

Ausmisten für die Kleine

Morgen wird unsere Kleine zwei. Dazu werde ich sicher im nächsten Wochenrückblick noch etwas schreiben, doch in dieser Woche habe ich endlich mal einen Punkt meiner To-do-Liste abgehakt, der da schon seit Monaten draufstand: Spielzeug ausmisten.
In zwei Jahren sammelt sich einiges an Spielzeug an und seit unserem Umzug kann sie ja nun auch immer in ihr Zimmer gehen und hat da auf alles Zugriff. Wie erwartet spielt sie nicht mit allen Sachen. Die meisten sind ziemlich uninteressant geworden und nur die absoluten Lieblingssachen sind richtige Dauerbrenner.

Da sie nun zum Geburtstag wieder neue Spielsachen bekommen wird, wurde es Zeit, ein wenig auszumisten. Manches war leider von Anfang an nicht sehr langlebig, doch so einiges konnten wir gestern tatsächlich schon weitergeben. Unsere Kleine wird vermutlich nichts davon vermissen.

Ein gemütlicher Tag

Gestern war in meinen Augen generell ein ganz netter Tag. Die Kleine war bis zum Nachmittag bei meiner Mutter und wir haben die Zeit ganz gut genutzt. Spielsachen ausgemistet, Wohnung gesaugt und ich habe auch noch ein Videospiel zu Ende gespielt, was ich sehr toll fand.
Gestern kam auch noch das Dungeons & Dragons Basis-Set an, das ich mir bestellt hatte. Da werde ich mich demnächst mal reinlesen, um dann meine erste Runde überhaupt zu spielen. Und das gleich als Spielleiter … Das wird wohl schlimm, aber ich freue mich auch irgendwie darauf.
Nachmittags waren wir noch im Zoo spazieren und die Kleine war hin und weg von den Tieren und hat sie alle freundlich gegrüßt und sich auch verabschiedet. „Hallo, Bambi! Tschüss, Bambi!“, so niedlich.

Als wir gerade mit dem Abendessen fertig waren, hat es dann an der Tür geklingelt und da stand dann wieder ein Pärchen vor der Tür, das sich vorstellen wollte, weil sie wohl die Wohnung unter uns kaufen möchten.
Wir hatten schon länger nichts Neues mehr zum Verkauf gehört und waren natürlich überrascht. Ich bin jetzt einfach mal gespannt, wie sich das Ganze entwickelt und finde es ehrlich gesagt immer noch traurig, dass die jetzigen Mieter nicht bleiben können. Das hätte so gut gepasst.

Nun ja, mal abwarten. Heute wird jedenfalls nichts mehr passieren und wir werden mal schauen, wie das Wetter wird. Vielleicht schaffen wir es noch, am Vormittag ein wenig raus zu gehen, doch ansonsten wird der Geburtstag morgen vorbereitet und das Kind eben hier in der Wohnung bespaßt.
So oder so wünsche ich euch und uns einen angenehmen Sonntag und morgen einen guten Start in die neue Woche!

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