Percy Jackson – Der Fluch des Titanen

Am dritten Buch von Rick Riordans Reihe über Göttersohn Percy Jackson und seine Freunde habe ich – im Vergleich zu den ersten beiden – wieder etwas länger gelesen. Das lag vielleicht daran, dass ich krank war, vielleicht auch daran, dass ich die Rahmenhandlung noch nicht aus Filmen kannte oder vielleicht auch am Buch selbst. So genau werde ich das wohl nie erfahren.

Worum geht es?

Thalia, die Göttin des Zeus ist wieder da und Kronos‘ Plan droht aufzugehen. Nun ist Percy nicht mehr derjenige, auf den sich die Weissagung über das Halbblut, das den Olymp stürzen kann, bezieht. Trotzdem gibt er nicht auf und unterstützt das Camp Half-Blood bei der Rekrutierung weiterer Götterkinder. Kinder wie Nico und Bianca, Geschwister, die in einer Militärschule entdeckt wurden.
Leider nicht nur von Grover, Percys bestem Freund, sondern auch von Monstern im Dienste des Titanen Kronos. Als sich dann auch noch die Göttin der Jagd in die Konfrontation einmischt, wird das Chaos perfekt.

Einmal mehr macht sich Percy mit seinen Verbündeten auf die Reise, um den Olymp zu schützen und eine Freundin zu retten. Dabei bekommt er unerwartete Hilfe von Göttern und Sterblichen.

Meine Meinung

Der Fluch des Titanen hat mich, ebenso wie die ersten beiden Bücher der Reihe, sehr schnell gepackt. Die kurzen und knackigen Kapitel, die jeweils eine Etappe von Percys Abenteuer beschreiben, sind genau das, was mein Hirn gerade zu brauchen scheint. Besonders die Jägerinnen um die Göttin Artemis fand ich eine interessante neue „Fraktion“.
Die Geschichte um eine Rettungsaktion (mal wieder) und eine Reise quer durch die Staaten (mal wieder), auf der bei der Station neue Herausforderungen auf die Helden warten (mal wieder) war trotz des bekannten Musters recht unterhaltsam und hat die Rahmenhandlung um den drohenden Krieg in meinen Augen auf sehr gute Art und Weise ein ganzes Stück weiter vorangetrieben.

Wie eingangs schon erwähnt, kannte ich die Story dieses Buches nicht bereits aus einer Verfilmung (leider), was zum Teil erklären dürfte, wieso es sich etwas „anders“ angefühlt hat beim Lesen. Grundsätzlich glaube ich aber auch, hatte dieses Buch eine leicht andere Grundstimmung als die ersten beiden.
Das ist ganz sicher nichts Schlechtes, immerhin entwickeln sich solche Reihen (oder zumindest die halbwegs guten) über die einzelnen Bände hinweg mit ihren Figuren und Lesern weiter, werden älter und reifer. Und ich denke, das war es, was diese veränderte Grundstimmung ausmachte. Die Reise über das Meer der Ungeheuer fühlte sich beim Lesen bei weitem nicht so bedrohlich an (auf mehreren Ebenen), wie dieses Abenteuer.

Ich bin also nach wie vor sehr angetan von der Reihe und freue mich schon auf den nächsten Band. Auch wenn ich dann langsam dem Ende entgegenkomme, was mich wiederum etwas traurig stimmt.

Percy Jackson – Der Fluch des Titanen // Rick Riordan // 2007

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