Percy Jackson – Im Bann des Zyklopen

Auch mit dem zweiten Teil in Rick Riordans Reihe über Göttersohn Percy und seine Freunde war ich wieder recht schnell durch. Klar, die Bücher sind für eine deutlich jüngere Zielgruppe geschrieben, doch es ist ganz angenehm, mal nicht Wochen für ein Buch zu brauchen.

Eine Seefahrt, die ist lustig

In seinem siebten Schuljahr hat Percy es endlich geschafft. Seine neue Schule, die Meriweather Prep School ist so „alternativ“, dass er dort gar nicht auffällt und er hat das ganze Schuljahr überstanden, ohne in irgendeinen Zwischenfall verwickelt zu werden. Keine Monsterangriffe, gar nichts. Bis zum letzten Schultag, als ein paar Riesen in der Schule auftauchen und Percy beim Völkerballspiel ordentlich zusetzen. Und nebenbei die Sporthalle zerlegen.
Zum Glück taucht Annabeth auf und gemeinsam mit ihr und seinem neuen Freund Tyson flüchtet Percy wieder einmal ins Camp Half-Blood Hill, das Trainingslager und der einzig sichere Ort für junge Halbgötter und Helden.

Doch allzu sicher ist das Camp nun nicht mehr. Sein Lieblingslehrer gefeuert, der magische Schutzwall des Camps beinahe zerstört und ein neuer Mitbewohner in der Hütte für Kinder des Poseidon … Percy hat einiges zu verdauen, doch die Zeit drängt. Der Auftrag, ein Heilmittel für den Schutzwall des Camps zu finden, geht nicht an ihn, doch das hindert ihn natürlich nicht, sich trotzdem auf den Weg zu machen, allein schon, um seinen besten Freund Grover aus einer misslichen Lage zu retten.

Seine Reise – die er natürlich wieder nicht alleine bestreitet – führt dieses Mal ins Meer der Ungeheuer, wo nicht nur Sirenen, Piraten und mächtige Seeungeheuer warten, sondern auch ein Sohn des Hermes, der auf einem gewaltigen Schiff beginnt, Verbündete um sich zu scharen.
Es gibt also jede Menge zu tun für den Sohn des Poseidon.

Meine Meinung

Auch Percys zweites Abenteuer hat mich sehr gefesselt. Mein Kopf hat natürlich nochmal den ein oder anderen Vergleich zu Harry Potter (besonders zur Einsetzung von Dolores Umbridge) angestellt, aber das muss ja nun wirklich nichts Schlechtes sein.

Rick Riordan verleiht seiner Geschichte und seinen Figuren genug Witz und Charme, um sie herausstechen zu lassen, und das ist doch schon viel wert. Auch der kleine Twist am Ende, der den großen bösen Plan noch eine Nummer gefährlicher macht, besonders das Setup, hat in meinen Augen sehr gut funktioniert.

Im Bann des Zyklopen hat mir also insgesamt sehr gut gefallen. Ich habe auch schon mit dem dritten Band angefangen, das mir bisher auch gut gefällt. Dazu werde ich dann in dieser Woche wohl auch noch etwas schreiben.

Percy Jackson – Im Bann des Zyklopen // Rick Riordan // 2006

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