Montagsfrage #134 – Gute Bücher, die man nicht noch einmal lesen würde [2134]

Der Urlaub ist vorbei. Nach vier Wochen hat heute wieder der Wecker um 05:35 Uhr geklingelt und ich bin im Autopilot-Modus erst einmal hinter meinem Vordermann hergefahren und habe eine Abzweigung verpasst, die ich eigentlich auf dem Weg ins Büro nehmen wollte.
Aber ich habe den Weg gefunden und habe auch soweit alles erledigt, dass ich mich jetzt um die Beantwortung der aktuellen Montagsfrage kümmern kann:

Gibt es ein Buch, das dir sehr gefallen hat, du aber nicht noch einmal lesen würdest?

Mittlerweile dürfte bekannt sein, dass ich Bücher nicht (mehr) mehrmals lese. Ich lese eher langsam und seit ich angefangen habe, wirklich regelmäßig als Hobby zu lesen, musste ich folgendes erkennen: Es gibt so viele Geschichten, die ich gerne noch lesen möchte, dass ich es mir nicht erlauben kann, ein Buch mehrmals zu lesen.
Ich versuche zwar, schneller zu lesen, doch das gelingt mir nicht immer, weil ich eben auch starke Probleme mit meiner Konzentration habe.

Früher™ habe ich jedoch durchaus Bücher mehrmals gelesen. Bevor ein neuer Harry Potter erschien oder auch kürzere Bücher wie Ich hab die Unschuld kotzen sehen.
Wenn ich aber an Bücher denke, die mir in den letzten Jahren wirklich gut gefallen haben, und die ich nicht nochmal würde lesen wollen, fallen mir besonders längere Geschichten ein. Die Arena oder Es von Stephen King fand ich wirklich gut, würde mich aber nicht noch einmal „durchquälen“ wollen mit meinem Lesetempo.
Bei manchen Geschichten, darunter auch Es, kann ich aber auch verstehen, wenn Menschen sie wegen der Inhalte nicht noch einmal lesen möchten, selbst wenn ihnen die Bücher an sich gefallen haben. Gewisse Thematiken muss man sich eben nicht mehrmals „antun“.
Schlimmer wird es noch, wenn es um Bücher aus Reihen geht. Ich würde keinen einzelnen Shannara-Band nochmal lesen wollen oder mir nochmal ein Buch aus The Song of Ice and Fire schnappen. Selbst The Expanse, was eine meiner liebsten Reihen ist, könnte ich nicht noch einmal lesen.

Bei Romanen ist das allerdings eine Sache, bei Sachbüchern eine ganz andere. Hier wäre es eigentlich sinnvoll, manches noch einmal zu lesen, und sei es nur, um sein Wissen wieder aufzufrischen. Doch auch das sehe ich nicht wirklich. Dabei würde es mir, gerade bei Schreibratgebern, wirklich nicht schaden. Stattdessen suche ich mir dann neue Bücher mit ähnlichem Inhalt. Ob das so clever ist…

So sieht es jedenfalls heute aus. Ich schaue nun aber auch schon weitaus weniger Filme und Serien, als noch vor ein paar Jahren und vielleicht wandelt es sich ja noch. Vielleicht schaffe ich es ja irgendwann einmal, mir einfach eines meiner Lieblingsbücher zu greifen und es mal schnell noch im Laufe einer Woche zu lesen. Die Vorstellung gefällt mir jedenfalls.
Bis dahin muss ich aber dabei bleiben, dass selbst die besten Bücher nicht mehrmals gelesen werden, weil es einfach noch zu viel anderes gibt, das mich interessiert („zu viel“ in Relation zu meiner Lesegeschwindigkeit).

Wie sieht es bei euch aus? Welches richtig gute Buch würdet ihr nicht noch einmal lesen? Und wieso?

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