Montagsfrage #131 – Dialog oder Beschreibung? [2131]

Die zweite Urlaubswoche begann wieder recht stressig, doch immerhin nicht so stressig, dass ich mich erst am Dienstag diesem Beitrag widmen kann. Es gab heute jedenfalls nochmal eine nette Episode in unserer unendlichen Geschichte über die neue Küche. Mehr dazu aber am Sonntag im Wochenrückblick.
Heute geht es um die Frage:

Sind euch Dialog oder Beschreibung in Büchern wichtiger?

Weder noch. Danke fürs Lesen und euch noch eine schöne Woche.

Nein, auch wenn die Antwort tatsächlich lautet, dass mir keines der beiden wichtiger ist, kann man dazu doch noch etwas mehr schreiben, oder? Zumindest ein bisschen.
Im ersten Moment hätte ich gesagt, es kommt immer auf die Geschichte an. Das mag auch seine Richtigkeit haben, doch auch innerhalb einer Geschichte kann es Szenen geben, in denen das eine oder das andere wichtiger ist, um die richtige Stimmung zu transportieren.

Natürlich fällt mir gerade kein passendes Beispiel ein, doch ich denke, solche Szenen erkennt man, wenn man sie liest. Beziehe ich die Frage auf die persönliche Präferenz, also darauf, ob mir Dialog oder Beschreibung in Büchern lieber ist, kann ich sie immer noch nicht so klar beantworten.
Bei Haruki Murakami oder auch den Wächter-Büchern von Sergei Lukjanenko waren mir die Dialoge immer lieber und wohl auch wichtiger. Die Welt an sich hat mich oft nicht so sehr interessiert, wie die Figuren, die in ihr leben. Stephen King schafft es meist, dass mich beides interessiert, während Steve Alten in seinen Romanen zwar manche echt gute Dialoge hat, doch hier treibt – in meinen Augen – die Beschreibung die Story voran und fesselt mit den Actionszenen. In meinem Beitrag zu Meg habe ich ja schon geschrieben, dass ich positiv überrascht davon war, wie gut Alten die Monsteraction ohne bewegte Bilder rüberbringen kann.

Am Ende läuft es eben doch darauf hinaus, dass grundsätzlich weder Dialoge noch Beschreibung wichtiger sind. Es kommt darauf an, was man liest und zu einem Teil sicher auch darauf, was für einen persönlich am besten funktioniert. Und genau das kann sicher auch nicht nur vom Autor oder vom Genre, sondern auch von der jeweiligen Stimmung. Wie eben die Wahl der zu lesenden Geschichte auch.
Und das soll dann doch ausreichen, um diese Frage zu beantworten. Ich bin müde, gestresst und mit meinen Gedanken gerade ganz woanders, doch ich mag es einfach, die Montagsfrage so spontan wie möglich zu beantworten.
Also dann, habt noch eine tolle Woche!

2 Gedanken zu „Montagsfrage #131 – Dialog oder Beschreibung? [2131]

  1. Hallöchen,

    mir fiel es auch sehr schwer, mich zu entscheiden, da ich mir sowohl eine Geschichte ohne ausführliche Beschreibungen, als auch ein Roman mit wenigen oder keinen Dialogen nicht wirklich vorstellen kann. Für mich macht´s hier eindeutig die Mischung, die je nach Genre gerne anders gewichtet sein kann. Vor allem bei Fantasy-Romanen mit komplexem Worldbuilding brauche ich viele Beschreibungen, bei zum Beispiel Liebesgeschichten, bringen oft erst die Dialoge den Pepp…

    Liebe Grüße
    Sophia

    Meine Antwort: https://w0rdw0rld.blogspot.com/2021/08/montagsfrage-02082021.html

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