Rückblick auf den Monat Juli 2021

Und schon wieder kam das Monatsende irgendwie überraschend. Am Freitag kam mir plötzlich der Gedanke „Was, wenn du dich am Ersten wiegen willst und da haust immer noch dieses komische Vieh unter der Waage?“ Gut, das hat jetzt nicht unmittelbar mit dem Monatsrückblick zu tun, doch gleich im Anschluss dachte ich mir dann „Fuck. Monatsrückblick.“ So simpel kann es sein.
Hier sind wir also und wollen mal wieder wissen, was im vergangenen Monat so mein Leben bestimmt hat. Nochmal die absoluten Highlights zusammentragen für die, die – wie ich – keine Lust haben, alle Wochenrückblicke zu lesen oder – ebenfalls wie ich – alles schon wieder vergessen haben. Los geht’s!

Fortschritte und Abschlüsse

Im Juli hat so einiges ein Ende gefunden. Das erste Schuljahr, in dem ich in meinem neuen Job tätig bin, zum Beispiel. Diese sieben Monate haben meine Sicht auf die Grundschulen auf jeden Fall sehr verändert. Ich hätte ganz ehrlich nicht erwartet, in solchem Ausmaß mit derartigen Problemen konfrontiert zu werden. Doch ich schätze einfach mal, dass die Welt immer schneller wird, macht auch vor den Kindern nicht halt. Etwas Sorge, was das man werden soll, wenn unsere Kleine so alt ist, kam da ja schon auf…
Mit den Sommerferien kam nicht direkt der Urlaub, doch seit dieser Woche ist es jetzt auch endlich soweit. Wie das bisher für mich gelaufen ist, konntet ihr ja heute Vormittag schon lesen.

Etwas, das noch nicht fertig ist, aber im Juli große Fortschritte gemacht hat, ist das Kinderzimmer hier in der Wohnung. Die Kleine hat jetzt einen Kleiderschrank, eine neue Kommode und ein größeres Bett, wobei besonders letzteres sie sehr begeistert hat. Dass das Schlafen im eigenen Zimmer bisher noch nicht so gut funktioniert, könnt ihr auch im oben verlinkten Wochenrückblick nachlesen.

Mit zwei Wohnungen konnten wir allerdings abschließen (oder so gut wie) im Juli. Wir haben vom alten Vermieter die komplette Kaution zurückbekommen und damit ist hoffentlich alles bezüglich unserer alten Wohnung erledigt.
Die Liebste hat zudem die Wohnung ihres Vaters entrümpeln lassen und auch schriftlich vom Vermieter, dass alles in Ordnung war. Die Entrümpelung muss noch bezahlt werden, doch wenn der Vermieter jetzt Ruhe gibt, ist schon sehr viel gewonnen.

Die innere Schlampe

In den letzten Wochen war ich – selbst für meine Verhältnisse – wieder sehr, sehr geil. Kopfkino ohne Ende, doch zum Glück habe ich eine tolle Frau an meiner Seite, die mich da – vollkommen unabhängig vom Inhalt meiner Fantasien – nicht verurteilt. Hinzu kommt noch, dass der abnehmende Stress bei uns beiden wieder für etwas mehr Lust gesorgt hat und die Liebste nach einer ganzen Weile nochmal eine Nachricht (eine einzige Nachricht!) geschickt hat, die so unfassbar geil war … Oh Gott.

Meine innere Schlampe, das kleine notgeile Fickstück, hat also den Juli ziemlich genossen und freut sich schon darauf, was vielleicht noch vor uns liegt. Fuck, ich kriege schon wieder Kopfkino, herrje.

Soziale Inkompetenz

Im Juli habe ich zu mehreren Gelegenheiten wieder feststellen müssen, wie schwer ich mir im Umgang mit anderen tue. Das war mir schon immer klar, doch solche Erinnerungen daran sind immer wieder irgendwie schmerzhaft. Umso besser finde ich es, dass ich in diesem Jahr endlich den Mut aufbringen konnte und nochmal professionelle Hilfe gesucht habe.
In genau einem Monat geht es zum Vorgespräch in einer Klinik und auch wenn ich nervös bin und Angst davor habe, freue ich mich zum Teil auch darauf. Ein bisschen könnte das wohl auch an dem Buch liegen, das ich gerade lese, auch wenn es da eher um das Überwinden all der Hürden geht, die einem Kreativen oft im Weg stehen.

Antriebs- oder Ideenlosigkeit?

Dieser Beitrag ist mir wahnsinnig schwergefallen. An der Oberfläche ist mir einfach nicht eingefallen, was ich hätte ich schreiben können, doch ich war auch einfach total unmotiviert. Ich schiebe es auf meine allgemeine Erschöpfung in letzter Zeit, doch ich muss sagen, dass ich jetzt gerade immer noch mit mir hadere, diesen Beitrag überhaupt zu veröffentlichen.
Es gibt einfach nichts zu erzählen (zumindest scheint es so), doch ich habe mir vorgenommen, diese Monatsbeiträge zu schreiben und dann auch festzuhalten, wie ich mich fühle. Gerade diese Aufgabe hat der Beitrag aber wohl doch ganz gut erfüllt, finde ich.

Und genau an dieser Stelle soll es dann auch genug sein. Ich hoffe einfach mal, dass der nächste Monatsrückblick nochmal etwas „besser“ wird. Und ich hoffe, dass die nächsten Wochen meines Urlaubs etwas erholsamer werden. Übrigens – um diese Zahl noch unterzubringen – will ich ja in den nächsten vier Wochen eigentlich noch unter 80 kg kommen. Nach Stand von heute Morgen trennen mich davon noch viereinhalb Kilo, weil ich es ums Verrecken einfach nicht schaffe, weniger zu essen und mich mehr zu bewegen. Ganz großes Tennis.
So, genug jetzt. Bis zum nächsten Mal.

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