[2130] Urlaub, Woche 1

Hey, ich habe Urlaub, da kann ich es mir bei der Titelgebung ruhig mal leicht machen. Noch leichter, als sowieso schon, meine ich natürlich.
Also, die erste Woche meines Urlaubs ist vorbei und ich will versuchen, einen guten Rückblick hinzukriegen. Vielleicht mal nochmal schön Tag für Tag.

Montag

Der erste Tag des Urlaubs hatte nicht wirklich viel von „Urlaub“, würde ich sagen. Das fing tatsächlich auch schon in der Nacht an.
Die Kleine war total wild auf ihr neues Bett und das Einschlafen hat tatsächlich auch ganz gut geklappt. Doch um 23 Uhr war dann Schluss mit der Ruhe. Sie hat so sehr geschrien, dass sie sich auch ums Verrecken nicht mehr beruhigen ließ. Sie wollte raus aus ihrem Bett und ist dann losgerannt ins Schlafzimmer, zu uns ins Bett gekrabbelt und wurde dort zum Glück etwas ruhiger. Bis sie dann wieder angefangen hat, zu schreien und wieder in ihr Bett wollte.
Das hat sich viermal wiederholt, bis ich einfach keine Lust mehr hatte und sie getragen habe, bis sie kurz eingeschlafen war. Dieser Power Nap hat wohl ausgereicht, um sie quasi zu resetten, denn danach ist sie ganz ruhig mit uns ins Bett und hat dort geschlafen bis zum Morgen.

Am Morgen waren wir also alle ziemlich zerstört. Doch sobald die beiden Ladies aus dem Haus waren, habe ich mich an die Arbeit gemacht. Ich habe aufgeräumt, angefangen, den Papierkram zur Wohnung neu zu sortieren, und war danach noch im Baumarkt, um ein Regal und Aufbewahrungsboxen für die Garage zu kaufen.
Danach habe ich mir dann doch etwas Ruhe gegönnt und es mir auf der Couch gemütlich gemacht. Ich hatte schon länger Vacation auf meiner Watchlist und habe den dann mal geschaut. Was für ein Schrott. Aber ich mochte die Originalfilme mit Chevy Chase, also wollte ich den auch sehen.

Schlafen, wenn auch nur kurz, ging leider nicht. Also habe ich mich auf den Weg gemacht, die Kleine aus der Betreuung abzuholen. Sie war auch ziemlich kaputt, aber zum Kinderturnen wollte sie trotzdem und es war echt schön, ihr dabei zuzusehen, weil sie so viel Spaß hatte.
Wieder zu Hause haben wir dann gegessen und die Liebste war noch mit ihrer Cousine unterwegs. Ich habe die Kleine ins Bett gebracht und war einfach nur froh, dass in dieser Nacht alles besser geklappt hat.

Dienstag

So fleißig wie ich am ersten Urlaubstag war, so faul war ich am zweiten. Am Vormittag habe ich The Dead don’t die geschaut (nicht der beste Zombiefilm, aber ein sehr cooler) und ansonsten die Zeit größtenteils damit verbracht, zu edgen, mich also immer und immer wieder bis kurz vor einen Höhepunkt zu bringen und dann aufzuhören. Die Liebste hat mir aber irgendwann einen Höhepunkt erlaubt und ich habe danach tatsächlich noch in der Garage aufgeräumt. Ich habe nun also einen groben Überblick über unsere Werkzeuge und hoffe einfach, sie nie zu brauchen.

Abends war die Kleine dann wohl nochmal etwas energiegeladener als am Vortag, denn das Geschrei ging wieder so gegen 23 Uhr los. Diesmal gab es kein ständiges Raumwechseln, doch es dauerte trotzdem anderthalb Stunden, bis wir wieder geschlafen haben.

Mittwoch

Der Film des Tages war am Mittwoch Abserviert. Den kannte ich zwar schon, doch irgendwie stand mir der Sinn danach. Ansonsten habe ich den Vormittag größtenteils damit verbracht, meine Retrobox komplett neu aufzusetzen und ziemlich viel Zeit und Energie in die Lösung eines Problems zu investieren, das im Grunde darin bestand, dass ich zwei Tasten vertauscht hatte. Und wäre ich früher darauf gekommen, hätte ich mir sehr viel Stress sparen können.

Als ich damit fast fertig war, rief die Liebste dann an. Sie war auf dem Weg, die Kleine abzuholen, da sie wohl etwas krank sei. Dass sie nach den letzten Nächten etwas schlapp war, hat mich nicht gewundert, doch dazu noch Durchfall? Ungut.
Es stand also fest, dass ich für den Rest der Woche hier zu Hause Gesellschaft haben würde. Dann würde ich wenigstens meine Zeit nicht so „verschwenden“ wie am Dienstag, doch ich würde auch bei weitem nicht so produktiv sein, wie am Montag.

Diese Aussicht, meine eigene Erschöpfung und auch Schmerzen haben mich dann am Abend ziemlich gestresst, weshalb meine Laune entsprechend mies war. Das tut mir wirklich leid.
Wenigstens war die Nacht wieder recht entspannt. Einmal musste die Liebste rüber zu unserer Tochter, doch ansonsten hat sie – abgesehen von einem kurzen Aufschrei hier und da – ruhig geschlafen.

Donnerstag

Direkt nach dem Frühstück (die Kleine hat leider nicht so lange geschlafen) war ich mit der Kleinen spazieren. Dass ich sie die meiste Zeit tragen musste (und wir wohnen auf einem Berg), war etwas nervig, aber auch ein gutes Training. Ich wollte ja sowieso mehr für meine Muskulatur tun.
Wieder zu Hause haben wir dann Türme gebaut und wieder eingerissen, wobei letzteres hauptsächlich ihre Aufgabe war. Dann habe ich sogar noch Zeit gefunden, etwas zu „arbeiten“ und habe in diesem Beitrag hier über Dienstag bis Donnerstag geschrieben. Und genau hier bin ich jetzt. „Jetzt gerade. Das sehen sie jetzt gerade, Sir. Alles was jetzt gerade abläuft, passiert jetzt. […] Wir sind jetzt im Jetzt.“ Spaceballs, anyone?

Der Rest des Donnerstags war dann doch wieder etwas entspannter, immerhin konnte ich die Kleine zur Oma fahren. Ich musste zwar nochmal hinfahren, weil in der Wickeltasche keine Windeln mehr waren, aber was tut man nicht alles für ein paar Stunden Ruhe.

Freitag

Auch wenn ich am Freitag nicht sonderlich viel für mich getan habe, war ich doch in und um die Wohnung herum einigermaßen fleißig und habe mich allein deshalb schon gut gefühlt. Die Kleine war auch besser drauf, auch wenn sie immer noch nicht wirklich fit war.
Am Abend habe ich dann nochmal etwas Zeit genutzt, ein paar Spiele zu installieren (und vorher zu kaufen) und etwas YouTube zu schauen, bevor ich dann zur Liebsten ins Bett bin. Zumindest am Wochenende muss sowas auch mal sein.

Samstag

Der Samstag begann dann richtig glorios. Gegen vier Uhr fing die Kleine an, Terror zu schieben und als die Nacht dann endgültig vorbei war, sah das Kind krank aus, die Liebste fühlte sich krank und irgendwo zwischen einem Höhepunkt vor dem Schlafengehen und dem Schreianfall der Kleinen war wohl noch ein Laster über meinen Kopf gefahren. Für einen guten Start in den Tag und so…

Die Tagesplanung hat das alles allerdings nicht beeinflusst und die sah neben zwei Abstechern, um Kleinanzeigen-Beute abzuholen, noch einen Besuch bei Oma und Opa vor. Die Oma hatte am Dienstag Geburtstag, also wurde gestern nochmal gegrillt.
Das Ganze war furchtbar nett, doch wie immer war es viel zu eng und es gab viel zu viel zu Essen. Für jemanden wie mich, der kein wirkliches Sättigungsgefühl hat und auch nicht achtsam genug ist, ist das immer sehr gefährlich.

Wieder zu Hause haben wir die Kleine dann ins Bett gebracht, bevor ich mich noch ins Wohnzimmer gesetzt habe, um diese letzten Absätze zu schreiben und auch noch mein Tagebuch zu führen, auch wenn mir schon fast die Augen zugefallen sind.

Sonntag

Und heute … heute läuft gar nichts. Ich hoffe, die Kleine hat uns heute länger schlafen lassen und wir können heute alle drei etwas Erholung finden und Energie sammeln. Für euch und für uns also einen erholsamen Sonntag und morgen einen guten Start in die neue Woche!

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