Das Erbe des Zauberers

Nachdem ich ja bereits mit den Zauberer-Geschichten meinen Einstieg in Terry Pratchetts fantastische Scheibenwelt gewagt habe, mache ich mich nun an die Hexen-Geschichten.
So sehr ich die Reihe mag, sind die Bücher doch hin und wieder sehr langatmig und wissen nicht immer, mich zu fesseln. Aus diesem Grund werde ich die Bücher, wie bisher, immer nur zwischendurch lesen und nicht ein Buch nach dem anderen.

Die Handlung

Der Zauberer Drum Billet sucht das kleine Dorf Blödes Kaff auf, da sein Ende naht. Der ortsansässige Schmied ist nämlich ein achter Sohn und seine Frau gerade seinerseits dabei, den achten Sohn zu gebären. Dieser soll seinen Zauberstab erben und so in der Zukunft zu einem Zauberer werden.
Dumm nur, dass dieser Sohn eine Tochter ist. Und Frauen werden nun einmal keine Zauberer. Wenn überhaupt, werden sie Hexen.

Das versucht auch Oma Wetterwachs zu erklären, die sich der Ausbildung der jungen Eskarina annimmt. Bei einem Unfall kommt allerdings der Zauberstab Eskarina zur Hilfe und dieses Erlebnis, gepaart mit der Sturheit des Mädchens, überzeugen Oma Wetterwachs, dass sie vielleicht doch in der ach so männlichen Zauberei ausgebildet werden sollte.
Und wo sonst soll man dieses Handwerk lernen, wenn nicht in der Unsichtbaren Universität in Ankh-Morpork?

Die beiden machen sich auf die Reise, die das ein oder andere kleine Abenteuer bereithält und Eskarina auch mit Simon bekannt macht. Ein vielversprechender junger Zauberer, der selbst gerade auf dem Weg zur Universität ist, um ausgebildet zu werden und an seinen Theorien zu arbeiten.
Eskarina und Simon verbindet ein gemeinsames Schlamassel, aus dem sowohl Oma Wetterwachs als auch der Erzkanzler Knallwinkel der Unsichtbaren Universität sie befreien wollen. Und auch die Hexe und der Zauberer müssen dafür erst ein paar Unstimmigkeiten überwinden, bevor sie erkennen, dass sie mehr als nur die Magie verbindet.

Meine Meinung

Wie eingangs schon erwähnt, mag ich die Scheibenwelt-Romane. Die Welt ist herrlich verrückt und macht im Großen und Ganzen wirklich Spaß. Leider sind die Geschichten sind immer sonderlich spannend erzählt.
So war es auch mit Das Erbe des Zauberers, das erst gegen Ende wirklich spannend wurde. Trotzdem mochte ich die Figuren und war auch gut unterhalten. Bücher wie dieses sind aber auch der Grund, weshalb ich nicht direkt danach mit dem nächsten Roman aus der Reihe anfangen kann.

Ich werde mir also erst nochmal eine Pause von der Scheibenwelt gönnen und dann wieder zu den Hexen zurückkehren. Und solange ich diese Rückkehr nach einem Buch nicht komplett ausschließe, werde ich auch weiter versuchen, jeden Band der Reihe zu lesen.

Das Erbe des Zauberers // Terry Pratchett // Fantasy // 1987

2 Gedanken zu „Das Erbe des Zauberers

  1. Das ist nicht das stärkste Hexenbuch. Ich glaube, es war das erste. Hier fehlt Oma Wetterwachs noch etwas und ich weiß gar nicht, ob Nanny Ogg mot ihrem Clan und „unser Jason“ schon dabei ist. Und Magrat fehlt noch gänzlich, oder? In dem Buch fehlt auch dem Herzogtum Lancre noch der Charakter. Das einzig nette an dem Buch ist das Aufeinandertreffen von Hexe und unsichtbarer Universität. Bleibe dran, die Hexen gewinnen mit den folgenden Büchern sehr!

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