[2115] So schnell ist eine Woche vorbei

Diese Woche war gefühlt wieder sehr flott vorbei. Gerade eben war doch noch Sonntag, oder? Aber gut, schauen wir mal, was so passiert ist, vielleicht finden wir dann gemeinsam heraus, wohin die Zeit verschwunden ist.

Spieglein, Spieglein…

Am Montag war ich extra zu Hause, weil unser neuer Spiegel geliefert werden sollte. Wie ihr aus der Formulierung schon schließen könnt, kam er natürlich nicht. Erst Dienstag kam dann eine Mail, dass er am Mittwoch kommen sollte. Genau an dem Tag, an dem weder die Liebste noch ich Zeit hatten, um zur neuen Wohnung zu fahren und eine Lieferung anzunehmen. Besonders keinen 25 kg schweren Spiegel.
Zum Glück war in der Mail auch ein Link, über den ich einen anderen Liefertag wählen konnte. Zack, den Freitag ausgewählt, alles gut.

Am Mittwoch war ich dann trotzdem an der neuen Wohnung, weil dort noch mein Werkzeug stand. Die Liebste hatte allerdings unseren Laufstall verkauft und das Teil wollte ja noch zerlegt werden. Ich komme also dorthin und was liegt im Wohnzimmer? Unser neuer Spiegel. So viel zu „Sie können bis 23 Uhr einen anderen Liefertag auswählen“. Zum Glück war wohl noch ein Handwerker da, um das Paket entgegenzunehmen. Geliefert wurde übrigens von GEL, falls es jemanden interessiert.

Mein Stiefvater und ich waren dann am Freitag nochmal dort, um uns das Teil genauer anzusehen. Er ist der Handwerker, deshalb sind wir immer auf ihn angewiesen, wenn es darum geht, etwas an die Wand oder Decke zu hängen. Dabei fiel mir dann auch auf, dass ich beim Bestellen einen Denkfehler begangen habe. Licht und Uhr im Spiegel brauchen beide Strom. Nur das eine dauerhaft und das andere nicht. Das hatte ich nicht bedacht. Es muss also eine Alternativlösung her, die nicht ganz so schön ist, aber immerhin funktionieren wird.

Noch mehr neue Technik!

Neben dem Spiegel kamen allerdings auch noch andere Sachen für die neue Wohnung. Ein neuer Drucker, der jetzt hier auch schon seinen Dienst aufgenommen hat (so nach 13 Jahren kann man die Dinger schon mal austauschen), und auch ein Saugroboter.
Da bald die gesamte Wohnfläche auf einer Ebene liegt, kann uns das Ding vielleicht etwas Arbeit abnehmen. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt. Von Kolleginnen höre ich eigentlich nur, dass sie total begeistert von ihren Saugrobotern sind, aber Sauberkeit ist wieder so etwas, wo jeder seine eigenen Ansprüche und Standards ansetzt. Mal sehen, wie wir das bewerten werden.

Die Tage sind gezählt

Der Saugroboter wartet jetzt noch in seiner Schachtel auf seinen ersten Einsatz, doch der liegt schon in absehbarer Zukunft. Die Liebste hat mit der Umzugsfirma gesprochen und wir haben jetzt einen Termin! Am 27. Mai wird umgezogen. In dieser Woche soll auch unsere Küche kommen und da der 27. schon der Donnerstag ist, gehen wir einfach mal davon aus, dass wir dann schon eine Küche haben, die wir nutzen können.
Es war schon die ganze Zeit über klar, dass wir in dieser Woche umziehen, doch jetzt, da wir ein genaues Datum haben, ist der Druck nochmal ein anderer. Alles, was hier noch rumsteht muss verpackt oder entsorgt werden (wobei das noch etwas mehr Zeit hätte) und auch andere Dinge müssen noch erledigt werden. Und wir haben immer noch keinen Kaufvertrag!

Zweimal wöchentlich

Was ich dafür habe, ist eine Verpflichtung, mich zweimal pro Woche auf Corona testen zu lassen, um weiter meiner Arbeit nachgehen zu können. Wobei ich mich nicht testen lassen muss, sondern Selbsttests unter Beobachtung durchführen muss. Lust habe ich darauf ja keine, aber eine Wahl habe ich eben auch nicht. Dienstag und Donnerstag wird also ab jetzt getestet.
Ich bin gespannt, ab wann das wieder abgeschafft wird, weil irgendwem die Tests zu teuer werden.

Ab zum Doc

Am Donnerstag hatte ich dann meinen ersten Termin bei der Neurologin/Psychologin. Die Untersuchung in der Radiologie war ja ohne Befund, also haben wir uns hauptsächlich über die Abklärung bezüglich des Autismusspektrums unterhalten.
Die Frau war wirklich sehr nett und ich habe jetzt für den zweiten Termin ein paar Hausaufgaben bekommen. Grundschulzeugnisse raussuchen, mit meiner Mutter reden und etwas mehr über mein Verhalten in der Kindheit erfahren. Darauf habe ich ehrlich gesagt auch keine Lust. Wird aber noch gemacht.

Vier mal zehn

Das Highlight der Woche war ebenfalls am Donnerstag: Die Liebste hatte Geburtstag. Es wurde nicht gefeiert oder so, aber ich fand es trotzdem toll. Wir haben Pizza bestellt und gemütlich zusammengesessen. Normalerweise essen wir an Geburtstagen gerne ein Eis, aber auch darauf mussten wir verzichten. Trotzdem war es ein schöner Tag und da wir beide nicht so super viel an Geburtstagen oder Überraschungen haben, können wir das Eis bei Gelegenheit ja noch nachholen.

Oma und Opa

Die beiden haben uns gestern besucht und geholfen, das Spielhaus für die Kleine aufzubauen. Wenn wir in ein paar Wochen umziehen, müssen wir es zwar wieder abbauen und einmotten, doch bis dahin wird sie hoffentlich noch etwas Spaß damit haben können. Der übrige Besuch war wieder einmal sehr angenehm. Die Kleine beim Spielen mit Oma und Opa zu beobachten, ist immer wieder schön.

Heute muss sie allerdings nur mit Mama und Papa vorlieb nehmen. Die hoffen auf einen erholsamen Tag, der nicht allzu stressig wird. Ich bin ja mal gespannt, ob das was wird. So oder so wünsche euch und uns einen schönen Sonntag und morgen einen tollen Start in die neue Woche.

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