Habit Tracking im März 2021

Noch ein Monat ist vorbei und es ist mal wieder Zeit für einen kurzen Blick zurück auf die letzten Wochen. Wie ich in meinem letzten Monatsrückblick schon erwähnt habe, habe ich es im März etwas ruhiger angehen lassen mit dem Habit Tracking.

Was bedeutet das?

Ich habe zunächst ernsthaft darüber nachgedacht, die entsprechende App einfach von meinem Handy zu löschen. Nachdem es aber im letzten Jahr so gut funktioniert hat, hielt ich das für einen etwas drastischen Schritt.
Stattdessen habe ich die App genutzt, wenn ich eben gerade daran gedacht habe.

Tägliche Sachen – also Tagebuch schreiben, Lesen, und auch das Sammeln der MS Rewards-Punkte – habe ich immer abgehakt und dabei auch einen großen Fehler in diesem System entdeckt: Dadurch, dass ich Dinge täglich mache, gehe ich davon aus, sie auch immer gemacht zu haben. Da hat zum Beispiel dazu geführt, dass ich im März zweimal die Rewards-Punkte vergessen habe, weil ich fest davon überzeugt war, sie gesammelt zu haben. Schließlich sammle ich sie ja täglich, nicht?

Das ist nun wirklich kein Weltuntergang, doch es bringt mich auch zu den weiteren Punkten, die ich sonst in der App nachverfolgt habe: Sport, Spaziergänge und Schreiben.
Ich hab nur Spaziergänge festgehalten und auch die nicht immer. Im Gegensatz zu den letzten Monaten, in denen ich wenig abgehakt und mich schlecht gefühlt habe, war es mir im März eigentlich auch egal. Der Grund dafür:

Zahlen sind ja schön und gut…

… doch sie sollten nicht die Hauptsache sein. Was nützen mir hohe zahlen, von denen ich hier berichten kann, wenn ich mich dabei nicht wohlfühle?
In Zukunft sollen diese Beiträge also mehr darauf abzielen, wie ich im vergangenen Monat gefühlt habe und wie es mir mit dem geht, was ich über die letzten Wochen zu berichten habe.

Ein paar Zahlen wird es dennoch geben, weil ich die allein schon aus Neugier nachhalten möchte. So habe ich im März insgesamt 12.421 Rewards-Punkte gesammelt, was fast schon ausreicht, um mein Gold-Abo für drei Monate zu verlängern. Finde ich gut.
Mein Gewicht lag heute Morgen bei 82,5 kg. Das ist etwas höher als im Vormonat, überrascht mich aber eher deshalb nicht, weil ich mit mehr gerechnet hatte. Mit diesem Gewicht bin ich ziemlich zufrieden fürs Erste.

Besonders wenn ich bedenke, dass ich immer noch keine Disziplin aufgebracht habe, regelmäßig etwas für meine Figur und meine Gesundheit zu tun, darf ich mich aber auch nicht beschweren.

Wie geht es mir also heute?

Gut. Wirklich gut. Wie schon erwähnt, habe ich das Habit Tracking im März eher so halbherzig betrieben. Ich habe keinen Sport getrieben, das weiß ich, aber ich habe nicht jeden Spaziergang oder jede Schreibsession festgehalten. Die Häkchen im März sind also nicht wirklich aussagekräftig. Scheiß drauf.

Ja, ich habe keinen Sport gemacht. Dafür habe ich – besonders in der letzten Woche – Kisten geschleppt, Möbel aufgebaut oder auch das Kind durch die Gegend getragen. Und damit fühle ich mich wohl. Wohler als nach dem Sport jedenfalls.
Jetzt, da ich keine Zahlen habe, um den Monat zu bewerten, muss ich mich vollkommen auf mein Gefühl verlassen. Und ich muss sagen, ich bin sehr zufrieden. Ich hätte mir gewünscht, mehr zu schreiben, wie eigentlich immer. Abgesehen davon war der März ein toller Monat.

Ja, es gab viel Stress, besonders das mit dem Kaufvertrag für die neue Wohnung und dem entgangenen Baukindergeld war sehr nervig, doch mir selbst geht es echt gut. Durch das „halbherzige“ Habit Tracking habe ich mir selbst viel weniger Druck gemacht und habe den Monat viel entspannter verbracht.

Was heißt das für die Zukunft?

In Zukunft werde ich mir einen neuen Titel für diese Monatsrückblicke suchen müssen. Und ein neues Beitragsbild. Inhaltlich werde ich mich auf mein Gefühl beschränken. Auf die Frage, wie ich mich fühle, wie es mir mit dem Monat ergangen ist. Das habe ich bisher zwar auch nicht komplett ausgespart, doch der Fokus lag eben doch auf den Zahlen.
Die werden eben in Zukunft wegfallen und irgendwann fliegt wohl auch diese App von meinem Handy. Es war schön, solange es für mich funktioniert hat, doch jetzt wird es Zeit für ein paar Änderungen.

Ich hoffe, das wird die für mich bessere Lösung werden und für euch vielleicht auch etwas interessanter. Dieser Beitrag hier ist noch so eine Art Übergang, ab jetzt habe ich ja einen ganzen Monat Zeit, mir zu überlegen, wie ich den nächsten Rückblick genau aufbauen will. Ich würde ja darauf wetten, dass ich so in 29 Tagen anfange, mir ernsthafte Gedanken zu machen.
Wir bleiben alle gespannt…

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