[2110] Die Woche kann dann weg…

Oh Mann … Ich glaube, ich muss wirklich mal anfangen, mir über die Woche verteilt Notizen zu machen, was ich im Wochenrückblick gerne erwähnen würde. Jetzt gerade sitze ich wie immer an einem Freitag hier und fange schon einmal an, den Beitrag zu schreiben und kann mich an kaum etwas aus dieser Woche erinnern. Vielleicht ist das aber auch ein guter Zeitpunkt, euch mal ein bisschen am Entstehungsprozess des Wochenrückblicks teilhaben zu lassen.

Von Sonntag bis Sonntag. Am Freitag. Aber eigentlich am Samstag.

Im letzten Monatsrückblick (glaube ich) hatte ich ja schon erwähnt, dass ich mittlerweile sogar längere Blogposts an zwei Tagen schreibe, um mir selbst vormachen zu können, öfter geschrieben zu haben. Im Prinzip sind das die Wochen- und die Monatsrückblicke.
Wochenrückblicke beginne ich am Freitag. Spannendes geschieht meist unter der Woche, sodass dann am Samstagabend noch das Wochenende nachgeholt wird und der Beitrag für den Sonntagmorgen geplant wird. Ich bin da für gewöhnlich schon auf den Beinen, habe aber keine Lust, dann schon am Laptop zu sitzen, um den Beitrag zu veröffentlichen. Und das Bearbeiten und Veröffentlichen in der Android-App mag ich ganz ehrlich nicht.

Also schreibe ich den Wochenrückblick vom Sonntagnachmittag bis Sonntagmorgen immer am Freitag und mache den Feinschliff dann am Samstag. Aber ein bisschen getrickst wird ja überall.

Was kommt rein?

Ich könnte hier über alles schreiben, was in der Woche los war, doch dann bräuchte ich kein Tagebuch. Erwähnt wird also alles, das irgendwie außergewöhnlich war. Und da halte ich auch an sich nichts zurück. Wenn ich hier also nichts vom großen Lottogewinn oder dem tollen neuen Swingerclub erzähle, den wir entdeckt haben, liegt das nicht daran, dass ich etwas verheimliche, sondern daran, dass die Liebste und ich so etwas wirklich nicht tun.

Einen weiteren Grund kann es aber noch haben, dass ich etwas nicht erwähne und der ist wohl der häufigste: Ich habe es vergessen. Das kommt immer öfter vor und damit sind wir dann auch wieder bei dem Punkt vom Anfang des Beitrags: Vielleicht sollte ich mir bei meinen Google-Notizen eine für den Wochenrückblick anlegen. Eine eigene Kategorie für Blogbeiträge und Ideen habe ich ja schließlich schon.

Heute werde ich aber – zum ersten Mal – mein Tagebuch rauskramen und nochmal nachlesen, was in dieser Woche los war und erwähnt werden sollte.

Zur großen Freude aller…

… gab es auf der Arbeit in dieser Woche eigentlich nichts. Dafür aber vieles, das für Kopfschütteln und einige Flüche gesorgt hat. Ich will nicht ins Detail gehen, aber sagen wir es mal so: Wertschätzung der Mitarbeiter sieht anders aus.

Ich persönlich hatte in dieser Woche viel zu tun und auch einiges Neues zu lernen. Es gibt Bereiche meiner Arbeit, die zwar einfach dazugehören, auf die ich aber dennoch gut und gerne verzichten könnte. Kleine Kinder, die mitansehen, wie die ganze Verwandtschaft langsam wegstirbt oder solche, die sich selbst mit einem Teppichmesser schneiden. Und dann sind da noch die Kinder, die sich für eine TikTok-Challenge erhängen … mit Krone der Schöpfung hat das nichts zu tun und macht einfach nur traurig, wütend oder beides.

Bis zum Umzug…

… sind es noch etwa drei Monate. So lange hätte doch die alte Waschmaschine jetzt noch durchhalten können, oder? Ja, sehe ich auch so. Die Waschmaschine scheinbar nicht. Die hat letzte Woche die Grätsche gemacht und musste ersetzt werden. Das Problem in der aktuellen Situation: Lieferung nur bis zur Haustür (außer in Mehrfamilienhäusern, da bis zur Wohnungstür) und auch Mitnahme des Altgeräts nur, wenn es schon vor der Haustür steht. Bäh.

Der Stiefvater hat also eine Sackkarre vorbeigebracht und geholfen, das alte Gerät auf den Stellplatz vor dem Haus zu stellen. Am nächsten Tag war die dann auch schon weg, als ich nach Hause kam. Die Lieferung zwischen 13 und 18 Uhr erfolgte tatsächlich so gegen halb zwei und die Hermes-Jungs waren immerhin so nett, die Waschmaschine noch die eine Treppe runter in den Keller zu schleppen. Insofern alles super.
Ich hätte mir nur gewünscht, dass wir ein neues Gerät direkt zur neuen Wohnung hätten liefern lassen können. Doch schon eine Woche ohne Waschmaschine ist mit einer Einjährigen im Haus eine Qual.

Gestern waren wir übrigens nochmal in der neuen Wohnung, um uns den Fortschritt der Renovierungsarbeiten anzusehen. Gestrichen war schon alles, abgesehen von der Garage und den Geländern / Sicherheitsstangen-Gelöt-Dingern. Einige Fugen werden noch gemacht, aber dann dürfte alles soweit fertig sein.
Für uns bedeutet das, dass wir die ersten Möbel schon dorthin bestellen können, um sie dann auch gleich dort aufzubauen, wo sie stehen sollen. Für mein Arbeitszimmer habe ich die Möbel schon ausgesucht, wie ich auch schon erwähnt habe, doch ein paar andere Sachen brauchen wir zum Umzug auch noch. Da müssen die Liebste und ich mal gemeinsam schauen.

Auch nochmal mit Blick auf den Umzug war am Donnerstag nochmal ein Online-Termin wegen der Finanzierung. Es fehlen immer noch Unterlagen, doch die sollen angeblich in der nächsten Woche endlich kommen. Dann müssen wir nur noch hoffen, dass auch der Notar schnell noch einen Termin für uns hat, damit wir noch im März den Kaufvertrag unterzeichnen können.

Die Kündigung für das aktuelle Haus ist auch schon geschrieben, die müssen wir nur noch ausdrucken und abschicken. Das und der Kaufvertrag werden nochmal zwei richtig große Schritte, die irgendwie beängstigend, aber auch befreiend sein werden.

Man darf wieder Besuch empfangen

Gestern kamen Ersatz-Oma und -Opa der Kleinen vorbei. Die ganze Zeit ging das ja nicht, da kamen sie höchstens Mal, um sie an der Tür zu einem Spaziergang abzuholen. So konnten wir gestern auch nochmal zusammensitzen und reden. Das musste auch einfach mal wieder sein.
Wir haben den beiden die Wohnung gezeigt und dann auch gesehen, dass die Garage schon fertig gestrichen war. Ich bin echt froh, dass sich da so gut gekümmert wird und wir beim Einzug praktisch nichts mehr tun müssen.

Oma und Opa hatten wie bei jedem Besuch ein neues Stofftier für die Kleine dabei. Das ist immer furchtbar nett, muss aber auch irgendwann einmal aufhören. Demnächst werden wir sie aber auch nochmal besuchen, dann kann die Kleine mit dem Wauwau spielen. Was in ihrem Fall bedeutet, sich schüchtern an ihn heranzuschleichen, kurz die Luft neben seinem Kopf zu streicheln und dann breit grinsend wieder zur Mama zu rennen.

Das war es für diese Woche. Ich schreibe diese letzten Zeilen jetzt, wie immer, am Samstagabend und wünsche euch und uns trotzdem schon einmal einen tollen Sonntag und morgen einen guten Start in die neue Woche!

3 Gedanken zu „[2110] Die Woche kann dann weg…

  1. Bei dem, was da alles los ist, würde ich auch den Überblick verlieren, was wann wie warum war. Vielleicht solltest du uns mal auch hin und wieder in dein Tagebuch blicken lassen?

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