Meg: Generations

Es hat nochmal etwas gedauert, doch endlich habe ich auch den sechsten Teil von Steve Altens Meg-Reihe gelesen. Bis der gute Herr Alten mit dem nächsten Teil fertig ist, wird das auch erstmal das letzte Abenteuer der Familie Taylor sein.

Die Handlung

Die Handlung setzt dort ein, wo sie in Meg: Nightstalkers endete. David Taylor, Paul Agricola und auch der arabische Kronprinz Awid haben ihre Verhandlungen darüber abgeschlossen, wer den Megalodon „Luna“ (Lizzys Tochter bzw. genetischer Klon) erhalten soll, was mit dem Liopleurodon „Junior“ geschehen soll und wie es um die Zukunft des Tanaka Instituts bestellt sein soll.

Das wäre alles super, wäre da nicht auch noch „Brutus“, der Livyatan melvillei, ein prähistorischer Pottwal. Auch dieser wurde gefangengenommen und betäubt. Doch jede Betäubung wird mal beendet und wie die Menschen an Bord der Tonga feststellen müssen, ist Brutus ein wahrer Morgenmuffel.
Es folgt ein weiteres großes Chaos. Wer ist verantwortlich? Was geschieht nun mit den entflohenen Tieren und wer bezahlt das alles?

Als wäre das alles für David Taylor und seine Familie noch nicht schlimm genug, verschlimmert sich der Zustand seiner Mutter Terry, was besonders auch Jonas Taylor stark mitnimmt. Was folgt, ist auf der einen Seite ein Familiendrama, auf der anderen die altbekannte Monsterjagd, die zum Ende hin einmal mehr sehr weit in die Tiefen führt und dort wieder einmal bislang unbekannte Schrecken offenbart.

Ein gutes halbes Buch

Während ich Meg: Generations gelesen habe, musste ich manchmal den Kopf schütteln. Der ein oder andere Aspekt der Story wirkte ausgelutscht und vom Erzählstil her etwas gehetzt. Dazu passt auch ein Zeitsprung von 15 Monaten im letzten Drittel des Buches. Das Ganze gipfelt in einem Cliffhanger, der so plötzlich kommt und mit einem harten Schnitt endet, der in einer Fernsehserie sicher einiges an Spannung aufgebaut hätte.
Als (anscheinend) erste Hälfte einer größeren Geschichte, deren zweite Hälfte noch nicht verfügbar ist, ist ein solcher Schluss doch schon ein ziemlicher Dämpfer, was den Lesespaß anbelangt. Hier muss man aber zugeben, dass es vielleicht auch anders gewesen wäre, wenn ich das vorher gewusst hätte. Man kann es also vielleicht auch meinen Mangel an Informationen schieben, wobei vom Leser so etwas nicht erwartet werden kann, finde ich.

Insgesamt war ich versucht, dieses Buch nicht zu empfehlen. Bis mir eben mit dem Schluss klar wurde, dass da noch eine Hälfte kommt. Von daher würde ich zumindest bis zum Erscheinen von Meg: Purgatory von Generations abraten und dann beide Bücher direkt hintereinander lesen.

Ich werde jetzt jedenfalls noch ungeduldiger auf das nächste Buch warten, es aber auf jeden Fall auch noch hier vorstellen, sobald ich es gelesen habe. Vielleicht kommt ja vorher auch noch der zweite Film, mal sehen…

Meg: Generations // Steve Alten // 2018

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