[2107] Wo ist der Urlaub hin?

Abgesehen vom Dienstag hatte ich in dieser Woche frei und ich kann nur sagen: Wo ist die Zeit hin? Eben war noch letzte Woche Freitag und jetzt muss ich morgen schon wieder zur Arbeit. Bäh…

Die Sache mit diesen Möbeln

Gleich zu Beginn der Woche hatten die Liebste und ich einen Telefontermin mit einem Küchenstudio. Wir hatten schon Screenshots des Online-Planers, den Grundriss und auch ein Foto der aktuell verbauten Küche per Mail geliefert und dem Mann nun noch geschildert, was wir gerne hätten, wie es aussehen soll und all sowas. Zwanzig Minuten später waren wir schon fertig und sind jetzt gespannt, was er uns bei unserem Termin vor Ort am kommenden Samstag so anbieten wird.

Die Küche, bzw. ihr Lieferdatum, wird bestimmen, wann genau wir umziehen. Bis dahin plane ich, mein neues Arbeitszimmer schon eingerichtet zu haben. Da dieses Zimmer im aktuellen Haus noch nicht vorhanden ist, müssen sowieso komplett neue Möbel her. Die werden dann gleich an die neue Adresse bestellt und dort dann schon vor dem Umzug aufgebaut.
Nun habe ich einen sehr schlichten Geschmack bei Möbeln und tue mir doch immer schwer, Stücke zu finden, die mir gut gefallen. Ich habe mich auch über Jahre hinweg – vermutlich, weil meine Ex-Frau den Laden so liebte – gegen IKEA gesträubt. Jetzt muss ich aber sagen, dass ich gerade dort ein paar Möbel gefunden habe, die ich mir sehr gut in meinem neuen Arbeitszimmer vorstellen kann. Dort wird also wohl demnächst eine größere Bestellung getätigt.

Das Wohnzimmer soll auch neu eingerichtet werden, doch ob das noch in diesem Jahr geschehen wird oder nicht, wird davon abhängig gemacht, was die Küche kosten wird und ob wir dann noch vor dem Umzug Möbel finden, die uns gefallen. Zumindest einen Couchtisch (von MADE) habe ich mir schon vor Monaten ausgesucht, auch wenn ich nie gedacht hätte, mal so viel Geld für einen Tisch auszugeben.

Wir haben in dieser Woche übrigens auch den Energieausweis der neuen Wohnung bekommen und waren jetzt noch auf Teilungserklärung und Grundbuchauszug. Dann können wir endlich die Finanzierung beantragen und den Kaufvertrag noch rechtzeitig unterschreiben, um auch noch das Baukindergeld zu bekommen. Das nimmt man schließlich mit, wenn man schon die Chance hat.

Drei Filme…

… an einem Tag ist etwas, das früher gar nicht mal so unüblich war. Wenn ich jetzt drei Filme im Monat sehe, ist das schon viel. Drei Filme in einer Woche, wie ich es jetzt im Urlaub geschafft habe, grenzen schon fast an ein Wunder.

Battleship war als erstes an der Reihe. Ich meine, eine Verfilmung des Gesellschaftsspielklassikers Schiffe versenken bzw. Flottenmnöver mit Aliens und Rihanna; Das muss doch ein Hit sein, oder? War auf jeden Fall ganz nett, um ihn mal nebenher laufen zu lassen. Wäre er nicht bei Prime Video drin, hätte ich ihn aber auch bis heute nicht gesehen.

Als nächstes habe ich Tomb Raider geschaut, die Neuverfilmung mit Alicia Vikander. Damals hat mich der Film komplett kaltgelassen, weil sie für mich zu wenig nach Lara Croft aussah. Heute, nachdem ich auch mehr von den neuen Spielen gesehen (aber immer noch nicht gespielt) habe, gefällt sie mir besser als damals Angelina Jolie. Und der Film war für einen modernen Abenteuerfilm und eine Videospielverfilmung auch gar nicht mal so schlecht.

Film Nummer drei war Mortal Engines, den ich schon lange auf der Watchlist hatte und ehrlich gesagt nur geschaut habe, weil ich zufällig gesehen habe, dass er am nächsten Tag aus dem Angebot verschwindet.
Soweit meine Erinnerung an die Bücher noch reichte, war die Verfilmung auch gar nicht mal so schlecht. Natürlich kam vieles etwas zu kurz und besonders Shrike war mir persönlich in den Büchern mehr als eine Art Naturgewalt vorgekommen und nicht wie jemand, der eben erschossen wird, sobald seine Aufgabe für die Story erfüllt ist, aber na gut.
Tatsächlich würde ich sogar sagen, dass es der schwächste Film dieser Woche war. Sogar Battleship hatte immerhin noch einen gewissen Trash-Charme.

Wurde auch langsam Zeit

Die Liebste hat mir gestern mit der Maschine die Matte vom Kopf gesäbelt. Ich habe so verdammt dichtes Haar, dass das leider nach sehr kurzer Zeit schon nicht mehr wirklich ansehnlich ist, besonders weil ich nie Gel oder so benutze. Waschen, mit dem Handtuch trocknen, fertig.
Sie selbst ist wohl nicht so zufrieden mit dem Ergebnis, doch für mich sieht es auf jeden Fall besser aus als vorher. Und ein bisschen hält es jetzt noch, bis ich dann mal nochmal zum Friseur gehe.

Mini-Mobilität

Der Second-Hand-Laden für alles rund um Babys und Kleinkinder hier im Ort ist immer noch zu. Schließlich dürfen ja die teureren Babyfachmärkte in 20 bis 30 km Entfernung mit der inkompetenten Beratung geöffnet bleiben, soweit ich weiß. Finde ich super. Nicht.

Wir müssen also auf andere Quellen zurückgreifen. So manches wurde da dann schon zurückgeschickt, weil es nicht passte oder doch nicht so gut verarbeitet war.
Gestern gab es dann für die Kleine denk Kleinanzeigen ein Bobby Car. Es ist wieder warm und sie ist so gerne draußen, dass wir so etwas jetzt mal dringend gebrauch haben. Wir sind dann direkt mal etwas durch die Gegend gekurvt, doch sowohl das mit dem Fahren als auch das Lenken hat sie noch nicht so ganz raus. In der Wohnung hat sie es dann später etwas besser geschafft, also bin ich mal gespannt, wie es heute wird, wenn wir rausgehen.

Ja, aber…

Man muss auch mal etwas faul sein, besonders im Urlaub. Das ist wohl jedem klar. Gerade in Situationen wie jetzt – Corona, neuer Job, Umzug – ist es sehr verständlich, nicht so produktiv zu sein, bzw. es ist leicht, eine Ausrede zu finden.
Mich selbst stört das allerdings. Oder es stört mich, dass ich nichts dagegen unternehme, das passt wohl eher. Stattdessen drücke ich mich vor Sachen, lenke mich selbst immer wieder ab und schiebe Dinge vor mir her. Ich weiß das alles und tue es trotzdem. Das grenzt schon an boshafte Dummheit / Faulheit.

Damit sind wir an sich schon beim nächsten Punkt, der mich stört: Es ist vollkommen egal. Es ist nicht so, dass ich meine Gesundheit oder die anderer aufs Spiel setzen würde und ich vernachlässige auch meine Familie nicht. Der Welt ist es nur absolut gleichgültig, ob ich nun mehr lese, etwas schreibe oder mich fortbilde, oder stattdessen doch wieder nur zocke oder Videos im Internet schaue.
Das ist auch vollkommen okay. Mich nervt, dass ich überhaupt daran denke. Niemand versucht, mir einen gewissen Wert zu verpassen, dem ich gerecht werden muss oder den ich durch mein Verhalten beeinflussen kann. Niemand außer mir. Ich selbst bin mein größter Kritiker und gleichzeitig auch der einzige, der etwas ändern kann an dem, was kritisiert wird.
Zu all dem Druck, den man sich selbst machen kann, sollte dadurch doch eigentlich auch eine gewisse Gelassenheit kommen, oder sehe ich das falsch? Oder ist diese Gelassenheit eigentlich da, doch ich bin zu sehr gewöhnt daran, irgendetwas zu kritisieren oder kaputtzudenken?

Mit diesem absurden letzten Absatz verabschiede ich mich dann mal und wünsche euch und uns einen schönen Sonntag und morgen einen guten Start in die neue Woche!

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