[2106] Die Abgewöhnung des Schlafs

Und damit ist der Februar auch schon zur Hälfte vorbei. Der Winter hat sein Comeback gefeiert, die Kultusminister haben die nächste Corona-Welle beschlossen und unsere Kleine hat Bemühungen gezeigt, mir das Schlafen abzugewöhnen.
War also oberflächlich betrachtet nicht unbedingt die geilste Woche, muss ich zugeben. Trotzdem bin ich ganz zufrieden und vielleicht finden wir ja noch gemeinsam heraus, warum das so ist.

Das Problem mit dem Pflichtbewusstsein

Am Montagmorgen rief mich eine Kollegin aus meinem alten Team an. Unsere Chefin sei krank und die Verwaltung muss doch wissen, wer im Home Office war, hätte deshalb sogar schon angerufen. Natürlich habe ich, als Vertreter, angeboten, mich darum zu kümmern.
Das führte zu ein wenig Chaos und Verärgerung, weil ich die Kollegen um erneute Meldung bei mir bat, meine Chefin das aber auch von zu Hause erledigt hätte, nur eben etwas später. Und überhaupt kann das ja auch mal einen Tag warten.

Das Ganze war nicht unbedingt angenehm, ist aber auch geklärt mittlerweile. Und in Zukunft werde ich mich einfach etwas zurückhalten. Ist schließlich auch nicht an mir, die beschissene Organisation der Verwaltung zu retten.

Knallwach. Nicht.

Am letzten Samstag wanderte ja das Kinderbett in das Zimmer der Kleinen. Die erhoffte Wirkung: Durch uns nicht mehr gestört schläft das Kind ruhiger und stört wiederum unseren Schlaf bzw. vor allem den der Liebsten nicht mehr so sehr.
Die tatsächliche Wirkung: Das Kind schläft genauso gut / schlecht, wie vorher auch. Sie schreit, wenn sie ihren Schnuller verliert und wird früh morgens wach, Schnuller hin oder her. Nun war es dann nicht mehr so, dass die Liebste sich kurz rüberbeugen und ihr den Schnuller geben konnte oder dass sie die Seitenwand öffnete und die Kleine kuscheln konnte. Stattdessen stand immer einer von uns auf, lief eine Treppe runter und gab ihr wieder ihren Schnuller oder saß neben ihr, bis sie wieder einschlief (und nicht wieder wach wurde, sobald man gehen wollte).

Am Mittwoch saß ich zum Beispiel von 02:30 Uhr bis 04:00 Uhr bei ihr. Eingeschlafen bin ich danach wohl so um kurz nach fünf. 05:35 Uhr klingelt mein Wecker. In einem Zustand, in dem ich eigentlich nicht fahren sollte, bin ich dann ins Büro, nur um dann später doch noch ins Home Office zu fahren, weil ich es nicht geschafft hätte, Überstunden zu machen.
Auch in den anderen Nächten war es schlimm, aber Mittwoch war definitiv der Tiefpunkt.

Da das veränderte Schlaf-Arrangement eigentlich nur auf mich Auswirkungen hatte und diese alles andere als angenehm waren, haben wir das Kinderbett am Freitag wieder ins Schlafzimmer geholt. Gestern schon habe ich die Veränderung gemerkt und war viel ausgeruhter als in der ganzen Woche.
Ich bin gespannt, wie es mit dem Schlafen in der neuen Wohnung klappen wird. Für uns alle.

Endlich nochmal zusammen spielen!

Es gibt nicht viele Videospiele, die die Liebste und ich gerne zusammenspielen, doch mit den wenigen (hauptsächlich Warriors Orochi oder Diablo) hatten wir immer viel Spaß. Seit Freitag kann man nun auch endlich Stardew Valley, eines unserer Lieblingsspiele zu zweit spielen und wir haben am Wochenende schon einige Stunden damit verbracht.
Multiplayer ist normalerweise nicht unbedingt mein Fall, doch alles, was kooperativ gespielt werden kann – besonders wenn man zusammen auf der Couch sitzt – ist einfach toll. Und ich muss auch sagen, dass die Liebste in solchen Spielen einfach besser klarkommt, als ich, und sie mir so eine ziemlich große Hilfe dabei ist, meine Farm zu unterhalten.

Langes Wochenende und kurze Woche

Am Montag ist ja Rosenmontag. Ich kann Fasching nicht ausstehen und bin deshalb nicht traurig, dass die aktuellen Bestimmungen vieles erschweren. Was ich am Rosenmontag jedoch mag: Mir werden ein paar Überstunden abgezogen und dafür habe ich den ganzen Tag frei.
Was ich noch mehr mag: Da ich noch so viel Resturlaub habe, der verbraucht werden muss, beginnt am Dienstagnachmittag schon wieder das nächste (sehr) lange Wochenende. Daran könnte man sich glatt gewöhnen.

Mal abwarten, ob es dann nächsten Sonntag überhaupt so viel zu berichten gibt. Für heute wünsche euch und uns jedenfalls einen angenehmen Tag und morgen einen guten Start in die neue Woche!

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