Meg: Nightstalkers

Keine Sorge, bald gibt es auch nochmal Beiträge zu anderen Büchern, doch vorerst geht es noch um gigantische Haie und andere Meeresungeheuer.
Ich muss auch zugeben, dass ich bei Nightstalkers einen Moment hatte, an dem ich schon fast die Lust verloren hätte. Darauf gehe ich aber noch ein, allerdings ohne zu viel zu verraten, hoffe ich.

Die Handlung

Wenige Monate nach den Ereignissen von Hell’s Aquarium macht sich David Taylor gemeinsam mit seinem Freund Monty erneut auf den Weg nach Dubai, um den Liopleurodon zu fangen, der bei ihrem letzten Aufeinandertreffen seine Freundin gefressen hat. Da der riesige Lio jedoch die Hauptattraktion von Dubai Land sein soll, wird David zunächst auf andere Meeresungeheuer angesetzt, um zu beweisen, dass er nicht nur auf Rache aus ist. Auf dieser Mission trifft er dann auch die Meeresbiologin Jacqueline Buchwald…

An anderer Stelle macht sich Davids Vater, Jonas Taylor, auf um die entflohenen Megs Bela und Lizzy zu fangen. Das ist Teil eines Deals mit Paul Agricola, der vor 35 Jahren für Jonas‘ erste Begegnung mit einem Megalodon verantwortlich war: Die Haie einfangen und dann wird das Tanaka Institute an Agricola verkauft.

Gleichzeitig nimmt ein befreundeter Meeresbiologe aus Schottland, Zachary Wallace, Kontakt mit Jonas auf und überredet ihn schließlich zu einer Mission in die Antarktis, um David zu retten, wie er sagt.
Dort teilt Zach einige Geheimnisse mit seinem Freund, bevor es zum ersten Teil des Showdowns kommt.

Erst yay, dann nay?

Ich war schon ein bisschen begeistert, als Zachary Wallace sich bei Jonas meldete und dem Leser etwas über den Schotten erzählt wurde. Das alles kam mir nämlich irgendwie bekannt vor und siehe da: Er ist die Hauptperson einer eigenen Buchreihe von Steve Alten, was Nightstalkers zu einem waschechten Crossover macht. Als dann kurz auf die Handlung von The Loch eingegangen wurde, fand ich das super. Als dann der Handlungsort der Fortsetzung, Vostok, ins Spiel kam, war ich nicht so begeistert.
Prähistorische Haie und riesige Seeungeheuer, die seit Millionen von Jahren unentdeckt in den Tiefen leben; Damit komme ich noch klar. Doch woher Wallace seine Informationen bezieht, war mir dann doch etwas zu viel, muss ich sagen.

Zum Glück spielt das keine allzu große Rolle bzw. wird nicht übermäßig thematisiert und das Finale kann in guter alter „Monster vs. Monster vs. Mensch in viel zu kleinem U-Boot“-Manier ablaufen. Das ist nun alles absolut nichts Neues mehr, doch immer noch gut erzählt. Auch dass immer ein noch größeres und gefährlicheres Tier auftaucht, überrascht wirklich nicht mehr, wird aber langsam langweilig, muss ich zugeben. Auch die Ehekrisen, die immer nur angedeutet werden, um dann ohne ein weiteres Wort zu verschwinden, sind mittlerweile langweilig. Ich weiß nicht, ob Mr. Alten so etwas nicht schreiben kann oder nicht schreiben will, doch in beiden Fällen sollte er es vielleicht einfach lassen.
Insgesamt mochte ich Nightstalkers dennoch sehr und freue mich auch schon auf die Fortsetzung. So lange bleibt man aber wohl eh nur an der Reihe dran, wenn sie einem wirklich gefällt.

Ob ich die Bücher über Zach Wallace auch noch lesen werde, kann ich noch nicht sagen. Dieser kleine Twist lässt mich da ehrlich gesagt zweifeln.

Meg: Nightstalkers // Steve Alten // 2016

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s