Meg: Primal Waters

Zum Monatsende noch ein weiteres Buch aus der Meg-Reihe von Steve Alten. Ich glaube, ich kann jetzt schon sagen, dass ich etwas traurig sein werde, wenn ich mit der Reihe durch bin. Aber zum Glück arbeitet der Autor ja noch an mindestens einem weiteren Teil. Und es gibt ja schließlich noch drei weitere Bücher, die bereits erschienen sind.
Doch kümmern wir uns jetzt erst einmal um Primal Waters.

Die Handlung

Achtzehn Jahre sind vergangen, seit das Megalodon-Weibchen Angel aus dem Tanaka Institut geflohen ist und nach einer verlustreichen Reise (zumindest auf Seiten der Menschen, die sie wieder einfangen wollten) wieder in den Tiefen verschwunden ist.

Jonas Taylor und seine Frau Terry haben die Erlebnisse aus The Trench zwar überlebt, doch besonders Terry hat sie nie wirklich überwunden. Sie meidet nun jedes Risiko und erwartet dasselbe auch von ihrem Mann und ihren beiden Kindern David und Danielle. Diese Übervorsichtigkeit wird auch nicht unbedingt schwächer, nachdem sie noch einen weiteren Verlust hinnehmen muss. Logisch, dass sie da nicht begeistert ist, als Jonas das Angebot bekommt, für sieben Wochen auf einem Schiff als Co-Moderator einer Reality-TV-Show über waghalsige, ja sogar lebensbedrohliche Stunde zu arbeiten. Damit er nichts Unüberlegtes tut und vielleicht auch seiner Tochter nochmal näher kommt, bevor sie achtzehn wird und in die weite Welt verschwindet, stimmt Terry zu, solange Dani ihn begleitet.
Dann erreicht Terry ein Anruf aus Kanada. Scheinbar ist Angel zurück und betrachtet die Walpopulation im Norden als ihr Buffet. Die finanziellen Schwierigkeiten im Hinterkopf, muss Terry eine Entscheidung treffen. Kann sie den fünfzehnjährigen David für eine Woche alleine lassen, während sie den Kanadiern erklärt, dass es vermutlich doch nur Orcas waren?

Der alte Mann und das Meer

Ich muss gestehen, Primal Waters wirkte am Anfang eher öde. Nach der Action in Meg und dem Thriller, der The Trench war, war das Familiendrama des 60-jährigen Jonas Taylor nicht so wahnsinnig spannend.
Das änderte sich aber nach dem ersten Viertel des Buches. Hatten wir in den ersten beiden Büchern noch einen bzw. zwei Handlungsstränge, gibt es in Primal Waters drei parallel verlaufende Storys, mit denen sich Steve Alten meiner Meinung nach aber auch nicht übernimmt. Alle werden in einem guten Tempo erzählt und am Ende gut zusammengeführt.

Die ganze Geschichte ist wirklich gut und auch in sich schlüssig. Action, Drama, ein doppeltes Spiel, Rache … das alles gewürzt mit ein paar Szenen, die selbst in der Meg-Reihe – wir dürfen nich vergessen, dass es hierbei um Geschichten über prähistorische Riesenhaie geht – ganz leicht over the top sind. Aber auch das ist in Ordnung, solche Stellen gab es auch in den vorangegangenen Büchern. Insofern ist Primal Waters einfach eine weitere gelungene Fortsetzung, die nochmal einen etwas anderen Ansatz verfolgt, als The Trench, dabei aber auch nicht zu sehr anders wirkt, um den Leser abzuschrecken. Höchtens eben im ersten Viertel.

Wie eingangs schon erwähnt, werde ich sicher traurig sein, wenn ich keinen neuen Lesestoff aus dieser Reihe mehr haben werde, doch bis dahin lese ich als nächstes erstmal den vierten Band. Dazu werde ich dann vermutlich nächste Woche etwas schreiben.

Meg: Primal Waters // Steve Alten // 2004

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