Meg: Origins

Die Version von Meg: A Novel of Deep Terror, die ich gelesen habe, war die überarbeitete Fassung, die Steve Alten gemeinsam mit dem kurzen Prequel, Meg: Origins veröffentlicht hat. Deshalb habe ich dieses nun gelesen, auch wenn es ursprünglich erst nach dem vierten Teil der Reihe erschienen ist.

Die Handlung. Kurz und knackig.

Die Geschichte behandelt den verhängnisvollen Tauchgang in den Marianengraben, der Jonas Taylor sieben Jahre später immer noch heimsucht. Dieser vierte Tauchgang in viel zu kurzer Zeit ist unzumutbar, doch auch der Ersatzpilot ist einfach noch nicht bereit für solch eine Aufgabe. Also muss der überlastete Jonas zwei Forscher nach unten und mit ihren Proben wieder heil nach oben bringen.
Zur gleichen Zeit ist ein privates Forschungsschiff nicht weit entfernt und macht eine unglaubliche Entdeckung: Ein für ausgestorben gehaltener Megalodon. Um dem Biest einen Peilsender zu verpassen, muss es aber zunächst aus den Untiefen gelockt werden, die sein Zuhause sind.

Braucht man das?

Ich hatte im Vorfeld über Meg: Origins zwei Dinge gelesen: Dass es frauenverachtender Schund sei und dass die Geschichte überflüssig sei, da man sie ja aus Erzählungen im ersten Buch schon kenne.
Zu Punkt eins muss ich sagen, dass ich ganz froh bin, dass man noch nicht ganz darauf verzichtet, im Militär Machos und Schwerenöter darzustellen. Dass man derartige Charaktere schreibt, bedeutet für mich auch nicht, dass der Autor selbst so ist, aber vielleicht bin ich auch einfach zu wenig hobby-betroffen, um das nachvollziehen zu können.

Punkt zwei ist da schon etwas anderes. Ja, man weiß, was bei diesem Tauchgang passiert ist, wenn man das erste Buch gelesen hat. Man weiß auch von den Folgen. Trotzdem ist Meg: Origins eine sinnvolle Ergänzung, wie ich finde. Man lernt etwas mehr über die einzelnen Figuren und ihre Motivation, man erfährt mehr Details (die zumindest im ersten Buch noch nicht vorkamen; vielleicht kommt da ja noch was in den folgenden Teilen) und selbst wenn das alles uninteressant ist, hat man einfach nochmal eine kurze Vorgeschichte zu einer Hauptfigur, die man mag. Das unterstelle ich einfach mal, denn ansonsten würde es wenig Sinn ergeben, diese Geschichte überhaupt zu lesen. Und genau aus diesem Grund hatte ich eben einen kurzen Spaß mit dieser Geschichte.

Meg: Origins // Steve Alten // 2011

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