Meg: A Novel of Deep Terror

Wie schon im Beitrag zu meinen Lesevorsätzen für dieses Jahr erwähnt, möchte ich Steve Altens Meg-Reihe mal eine Chance geben. Das erste Buch habe ich jetzt gelesen und so viel kann ich schon verraten: Ich werde auch noch weitere lesen.

Die Handlung

Jonas Taylor, seines Zeichens Meeresbiologe, Paleontologe und ehemals begnadeter U-Boot-Pilot, wird von seinem alten Freund Masao Tanaka um seine Expertise gebeten, nachdem die Sonden eines Erdbeben-Frühwarnsystems im Marianengraben beschädigt wurden. Zur gleichen Zeit konfrontiert ihn ein Reporter mit streng geheimen Informationen über seine letzte Mission für die Navy vor sieben Jahren bzw. mit deren Folgen, zwei toten Zivilisten und einem unfreiwilligen Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik, gefolgt von einer unehrenhaften Entlassung. Auch privat läuft es alles andere als gut für Jonas, also nimmt er Masaos Einladung an und nutzt die Chance, sich seinen alten Dämonen zu stellen.

Denn schon vor sieben Jahren war Jonas überzeugt davon, in den Tiefen des Marianengrabens von einem Megalodon angegriffen worden zu sein, dem prähistorischen Vorfahren des großen weißen Hais. Diese Theorie ist nicht nur die Grundlage seiner wissenschaftlichen Forschung, sondern auch Anlass für jede Menge Spott in Masaos Crew. Zumindest bis sie auf einem Tauchgang von einem gewaltigen Megalodon-Männchen angegriffen werden. Und das ist nur der Beginn eines wochenlangen Kampfes ums Überleben und die Vorherrschaft in den Gewässern des Pazifik.

Funktioniert das als Buch?

Ich mag Monsterfilme. Egal ob gruselig wie Das Ding aus einer anderen Welt oder eher auf Action ausgelegt wie die Godzilla-Filme und ich sehe auch gerne Tierhorror. Spinnen, Schlangen, Alligatoren, Tintenfische, Haie … Das können gute Filme sein wie Der weiße Hai oder Deep Blue Sea oder auch Trash wie Supershark und Sharktopus. Deshalb hatte ich mich auch sehr auf Meg mit Jason Statham gefreut. Der Film hat Spaß gemacht, auch wenn er jetzt kein unvergessliches Meisterwerk war.

Was ich bei solchen Filmen schon als Kind am meisten mochte, war es, das Monster zu sehen. Diese gewaltigen Biester, wie sie Städte zerlegen oder sich gegenseitig bekämpfen. Und genau dieser Aspekt war es, der mir bei diesem Buch etwas Sorge gemacht hat. Wie soll das in einem Buch, ohne diese optische Komponente funktionieren?
Ich war positiv überrascht darüber, wie Steve Alten das geschafft hat. Die Action wird ziemlich gut rübergebracht, doch auch bis dahin hat es das Buch sehr leicht geschafft, mich zu fesseln. Es ist natürlich keine große Weltliteratur, doch es ist gut geschrieben. Die Charaktere gefallen mir und ich wollte am Ende von jedem Kapitel wissen, wie es weitergeht.

Von daher kann ich Meg nur empfehlen, wenn ihr einfach nur mal unterhalten werden möchtet, denn für zwischendurch sind solche Geschichten einfach super geeignet.

Meg: A novel of Deep Terror // Steve Alten // 1997

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