[2013] Endlich Urlaub

Die letzten Arbeitstage vor einem Urlaub, wie kurz er auch sein mag, sind gefühlt immer sehr speziell. Die Zeit will nicht vergehen, Kollegen oder Kunden werden besonders  nervig, solche Dinge eben. Im Grunde spürt man einfach, dass man reif für ein paar freie Tage ist. So ging es mir in dieser Woche.

Kein Corona, aber gute Chancen

In der letzten Woche wurde ich ja auf Corona getestet. Am Montag bekam ich dann endlich das Ergebnis: „So wie ich es mitbekommen habe, waren Sie negativ“. Vielen Dank für diese qualifizierte Aussage! Nun ja, ich konnte jedenfalls im Gesundheitsamt aushelfen und dort von Dienstag bis Donnerstag etwas Zeit totschlagen. Arbeiten konnte ich in diesen Tagen nur sehr wenig, doch die gewonnenen Eindrücke waren sehr interessant und außerdem konnte ich schon einiges über die entsprechende Software lernen, mit der ich wohl nach meinem Urlaub noch arbeiten werde.

Die Einblicke darin habe ich einem alten Klassenkameraden zu verdanken, den ich dort wiedergetroffen habe. Eine wirklich sehr angenehme Überraschung, denn verglichen mit den letzten Jahren war es ein Segen nochmal mit einer richtig guten Software zu arbeiten und nicht mit halbgaren vba-Excel-Tabellen. Und ich mag es, jemandem beim Arbeiten zuzusehen, der weiß, was er tut, und der mehr Ahnung von dem hat, was er tut, als ich. Auch sowas war in den letzten Jahren sehr selten.

Da die empfohlenen Maßnahmen wie Abstand halten oder nicht mehr als X Leute in einem Raum dort allerdings großzügig ignoriert werden, bin ich mal gespannt, bis es dort einen positiven Fall gibt.

Home Office. Vielleicht.

Nachdem man die Mitarbeiter in meiner Abteilung zunächst mit Kindern ins Büro kommen gelassen hatte, gab es in dieser Woche eine neue Ansage: Ab sofort sollen immer nur zwei Personen in den Büros sein, die anderen sollen ins Home Office. Wir sprechen den entsprechenden Plan intern ab und teilen das dann der Führungsebene mit. Gute Entscheidung, wenn auch vielleicht etwas verspätet.

Auch wenn ich nach meinem Urlaub wieder etwas zu tun haben werde, möchte ich da aber gerne mitrotieren. Die Liebste hat nun mal Probleme mit der Mobilität, was den Alltag mit der Kleinen zu einer sehr anstrengenden und schmerzhaften Angelegenheit macht. Da würde ich gerne zumindest an einem oder zwei Tagen in der Woche noch unterstützend zur Seite stehen, solange diese Krise andauert und wir nicht meine Mutter mit dem Kinderwagen losschicken. Ich hoffe ganz ehrlich, dass mir da keiner einen Strich durch die Rechnung macht.

Sozialleben in Zeiten der Corona

Aber das Wichtigste in dieser Woche: Seit Freitag habe ich endlich Urlaub. Der Resturlaub aus 2019 erlaubt es mir, jetzt eine Woche zu Hause bei meiner Familie zu sein und meine Batterien aufzufüllen. Wie immer habe ich mir einige Dinge für meinen Urlaub vorgenommen, von denen ich sicher nicht alle erledigen werde. So habe ich mir zum Beispiel allein acht Blogposts notiert, die ich schreiben oder zumindest skizzieren möchte. Dann würde ich gerne meinen Papierkram neu ordnen und generell ein bisschen ausmisten. Mal sehen, was daraus wird.

In Richtung Wochenende wollten die Liebste und ich dann die moderne Technik nutzen, um uns über Skype etwas Gesellschaft ins Haus zu holen. Die Liebste saß dann am Donnerstag da und hat mit ihren besten Freundinnen gequatscht, während ich am Freitag die Wartezeit auf einen Kumpel genutzt habe, um noch etwas zu schreiben und ein paar Stunden YouTube zu schauen, bevor ich dann ins Bett bin. Ich kann tatsächlich nicht behaupten, dass es mich überraschte, auch wenn ich eher mit einer kurzfristigen Absage als mit … gar nichts … gerechnet hätte.

Dafür hat es dann gestern geklappt, immerhin. Das zog sich dann auch bis nach Mitternacht, weshalb ich heute ziemlich zerstört bin. Aber egal, ich wünsche euch allen einen schönen Sonntag.

 

2 Gedanken zu „[2013] Endlich Urlaub

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