Montagsfrage #70 – Dream Team [2007]

Während ich hier sitze und zusehe, wie der Himmel langsam etwas klarer wird und es gar nicht mehr so sehr nach Weltuntergang klingt, sehe ich da die neue Montagsfrage, die da lautet:

Welche Autoren-Kollaboration wäre euer Traum?

Auf diese Frage habe ich tatsächlich keine Antwort. Vielleicht lese ich zu wenig, sicher aber zu wenige verschiedene Autoren, als dass ich mir da eine gute Konstellation vorstellen könnte.

Ich habe auch wenig von zwei oder mehr Autoren gelesen, soweit ich weiß. Der Talisman von Stephen King und Peter Straub hat mich sehr gelangweilt und mir graut es jetzt schon vor der Fortsetzung, zu der ich ja irgendwann auch noch komme, wenn ich Kings Bücher weiterlese. Was ich hingegen super finde, ist die Expanse-Reihe, die von zwei Autoren (Daniel James Abraham und Ty Corey Franck) geschrieben wird, von denen ich aber ansonsten auch nichts kenne.

Wenn ich mich allerdings entscheiden müsste, kämen mir Paare wie Tolkien und Rowling in den Kopf, allein um zu sehen, welche Details dann im Nachhinein über die Bewohner Mittelerdes noch hinzugefügt oder enthüllt werden. Oder Haruki Murakami und Ryū Murakami. Oder Haruki Murakami und Andy Strauß, was ich mir vorstelle wie dieses Interview, in dem der Reporter dem Dalai Lama einen Dalai Lama-Witz erzählen wollte.

Aber ernsthafte Kombinationen, bei denen ich sagen würde, da kommt etwas Großartiges heraus … damit kann ich leider nicht dienen (Wobei die beiden Murakamis wohl doch etwas Interessantes zustande bringen würden).

5 Gedanken zu „Montagsfrage #70 – Dream Team [2007]

  1. Ich glaube Tolkien würde sich im Grab herumdrehen, wenn er das hätte lesen können. Ausgerechnet … 😅
    Aber wer weiß, vielleicht hätte er sie ganz gut gefunden. Nun, ich kann beiden nichts abgewinnen, allerdings ist es so ein Gefühl, dass Tolkien eher der Autor mit Anspruch war, hingegen Rowling mehr Trivialliteratur verfasst.
    Ich würde am ehesten ein Buch desjenigen lesen wollen, der so etwas völlig und ganz und gar ausschließen würde. Gruselige Vorstellung und irgendwie unliterarisch. Es hat so was von einer durch und durch kommerzialisierten Sicht auf die Literatur. Gruselig.
    Dann schon lieber ein Buch über einen Psychopaten, der die Autoren der Spiegel-Bestsellerliste alle entführt und an einem geheimen Ort gefangenhält, wo sie dann etwas schreiben müssen, was ehrlich ist.

    Gefällt 1 Person

    1. Gerade deshalb fand ich ja die Vorstellung von Tolkien und Rowling so lustig.

      Das mit dem Entführer hat was. Er (oder sie, von mir aus xD) als Herausgeber einer kollektiven „Geschichte aus der Gruft“. Sowas wie Unser schönstes Ferienerlebnis, nur interessanter. Das würde ich wohl auch lesen.

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