A darkling Plain

2019 habe ich es nicht mehr geschafft, dafür ist das Finale von Philip Reeves Reihe, die mit Mortal Engines begann, jetzt mein erstes Buch im neuen Jahr gewesen.

Die Story

Der zeitliche Abstand zum Vorgänger ist dieses Mal nicht allzu groß. Sechs Monate nach den Ereignissen von Infernal Devices geht es schon wieder weiter. Das ist auch gut so, immerhin hat das Ende von Band 3 eine interessante Ausgangssituation für das große Finale geschaffen.

Wren und Tom sind sicher an Bord der Jenny Haniver, Hester ist mit Shrike verschwunden und der Stalker Fang ist zwar zerlegt, aber noch lange nicht besiegt. Und sie will dringend mit ODIN sprechen. Die neue Green-Storm-Führung strebt einen Frieden an, doch in den eigenen Reihen gibt es immer noch Anhänger des Stalkers Fang. Und dann trifft Tom auch noch auf eine Händlerin, in der er eine Historikerin aus seiner alten Heimat London erkannt haben will.

Meine Meinung

Zunächst einmal muss ich sagen: Das Buch war in der ersten Hälfte spannender als die Vorgänger, was ein großer Pluspunkt ist. Unter neuen und alten Charakteren gab es wieder welche, die mir mehr gefallen haben als andere. Oenone Zero zum Beispiel ging mir irgendwie auf den Keks. Wolf Kobold und sein Vater tauschten zum Ende hin sympathietechnisch die Plätze und Pennyroyal … naja, der bekam zumindest teilweise, was er verdiente.

Tom, Hester und Wren haben wieder keine allzu große Entwicklung durchgemacht in meinen Augen und waren auch nicht wirklich für Überraschungen gut, aber das muss ja nichts Schlechtes sein. Bis zum Schluss war alles nachvollziehbar, den Figuren entsprechend. Und dieser Schluss war irgendwie wirklich schön. Besonders das letzte Kapitel hat mir nochmal sehr gut gefallen, auch wenn es auf gewisse Art und Weise traurig war.

Alles in allem hat mir die Reihe ganz gut gefallen. Die Welt und die Idee dahinter ist sehr interessant und die Story an sich ist vielleicht nicht sonderlich originell, aber ganz ehrlich, das sind die wenigsten Geschichten. Wichtig ist doch, eine Geschichte gut zu erzählen. Und das hat Philip Reeve meiner Meinung nach geschafft. Irgendwann will ich unbedingt mal noch den Film zum ersten Teil der Reihe sehen, immerhin war es ja der Trailer zu dieser Verfilmung, der mich überhaupt erst dazu gebracht hat, die Bücher zu lesen. Das hat allerdings noch Zeit. Vorerst bin ich zufrieden mit dieser Dosis an Hungry City Chronicles.

 

A darkling Plain // Philip Reeve // Young adult, Steampunk // 2006

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