[Vorsätze 2019] #4 – Lesen

Lesen, natürlich. Ebenso wie das Schreiben darf natürlich auch ein anderes meiner liebsten Hobbys nicht fehlen. Man könnte jetzt sagen »Ja, ich habe 2019 gelesen« und das wäre an sich auch richtig. So sah aber das einzige konkret messbare dieser vier Ziele nicht aus.

Vorsatz #4 – Ein Buch pro Kalenderwoche lesen

52 Bücher in einem Jahr. Mehr als machbar, wenn man sich manche Buchblogger ansieht. Eher etwas für eine Dekade, wenn man sich andere Menschen anschaut. Ich persönlich sehe mich nun nicht als Buchblogger und ich bin ganz sicher nicht die anderen Menschen.

Vor einigen Jahren waren 10 Bücher pro Jahr für mich schon richtig viel. Dann kamen mal fast 20 und 2018 waren es dann tatsächlich 62 Bücher, die ich gelesen habe. Deshalb dachte ich mir, 52 müssten doch eigentlich auch drin sein und somit war das das Ziel für 2019.

Wir wissen schon, dass es nicht geklappt hat, also komm zur Sache

Heute ging die Liste meiner gelesenen Bücher 2019 online und wer einen Blick darauf geworfen hat, weiß schon, dass es 48 waren. Das ist auch nicht wenig, aber es sind keine 52. Somit bin ich an diesem Ziel genaugenommen auch gescheitert. Aber gut, das ist dann eben so. Es war wirklich ein stressiges Jahr und ich konnte mich oft nicht aufs Lesen konzentrieren. Manche Bücher haben sich auch gezogen und ich habe gerade von Stephen King auch einige ziemlich dicke Schinken gelesen, in die andere Bücher dreimal reingepasst hätten.

Hätte ich also mit Gewalt die 52 voll machen wollen, hätte ich mir kurze Bücher ausgesucht, aber letzten Endes lese ich ja doch noch zum Vergnügen und nicht für eine Statistik.

Das Lesen im Jahr 2020

Aus diesem Grund gibt es für das nächste Jahr auch keine Anzahl, die erreicht werden will. Ich will allerdings zusehen, mindestens eine Stunde pro Tag zu lesen. Das hat an den meisten Tagen in diesem Jahr schon gut funktioniert und sollte auch an allen Tagen umsetzbar sein.

Zusätzlich will ich mindestens zwei Bücher lesen, die mich nicht nur unterhalten, sondern mich auch weiterbringen sollen. Welche das sein werden, weiß ich noch nicht, doch in Hinblick auf meine Interessen oder Bedürfnisse wird es wohl um Themen wie Schreiben, Minimalismus, Selbstvertrauen oder Finanzen gehen. Dinge, die ich mag, Dinge, die ich brauche und Dinge, von denen ich viel mehr Ahnung haben sollte, gerade jetzt, wo sich ein kleiner Mensch irgendwann auf mich verlassen wird. Ja, ich denke, das ist eine gute Idee.

Und das war es dann mit meinen sehr spät formulierten Vorsätzen für 2019. Eine Erfolgsquote von 25 % ist nicht sehr berauschend, aber im Grunde ist es wohl wichtiger, überhaupt etwas zu tun. Dennoch hoffe ich, im nächsten Jahr etwas erfolgreicher zu sein.

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