[Vorsätze 2019] #2 – Fitness

Auch heute geht es nicht wirklich um etwas, das ich mir zum ersten Januar vorgenommen habe, sondern eher um einen Dauerbrenner auf der inneren to-do-Liste.

Vorsatz #2 – Fitter werden

»Fitter« ist ein sehr dehnbarer Begriff, das gebe ich zu. Wenn ich an Fitness denke, denke ich eigentlich immer an zwei Aspekte: Rückenschmerzen und einen definierten Oberkörper. Zu meiner Schande nicht unbedingt in dieser Reihenfolge. Ausdauer spielt natürlich auch eine große Rolle, aber meine Überlegungen drehen sich tatsächlich eher um diese beiden Punkte.

Und bin ich fitter geworden?

Um es kurzzumachen: Nein. Ich habe immer noch wahnsinnige Probleme mit meiner Disziplin und regelmäßig Sport zu treiben, fällt mir unheimlich schwer. Ich kann auch nicht ins Fitnessstudio oder so gehen, weil ich mich da einfach unwohl fühle. Dafür dann noch monatlich zu bezahlen kommt gar nicht in die Tüte.

In den eigenen vier Wänden könnte ich Übungen machen, immerhin braucht man keine Geräte, um sich fit zu halten und zumindest einen flacheren Bauch oder so kriegt man so mit dem nötigen Durchhaltevermögen auch hin. Hätte, könnte, würde und so …

Was ich 2019 weiterhin durchgezogen habe, sind Dinge, die ich mir für den Arbeitsalltag angewöhnt habe. Ich arbeite in einem Gebäude mit insgesamt neun Etagen. Mein Büro liegt im zweiten Obergeschoss, aber mehrmals am Tag muss ich auch mal auf andere Etagen (und sei es nur auf der Suche nach einer Toilette, die nicht an ein Raststättenklo erinnert *würg*). Die Treppe ist mein Freund. Seit Jahren meide ich Aufzüge und bekomme allein dadurch schon mehr Bewegung, als ich fauler Sack früher hatte.

Auch den kurzen Spaziergang in der Mittagspause habe ich ganz gut durchgezogen, wenn das Wetter nicht absolut beschissen war. 20 bis 30 Minuten pro Tag gehe ich dann mit Kolleginnen eine kleine Runde und quatsche ein bisschen oder ich gehe alleine, höre dabei Musik und lasse meine Gedanken kreisen. Beides tut nicht nur körperlich gut.

Seit die Kleine da ist und sich angewöhnt hat, nur im Tragetuch zu schlafen, bekomme ich auch zu Hause und am Wochenende jede Menge Bewegung. Ich bin also nicht fitter im Sinne von durchtrainierter geworden, aber meine Ausdauer ist auf keinen Fall schlechter geworden. An diesem »Ziel« bin ich also bloß zu … sagen wir 75 % gescheitert.

Werde ich im Jahr 2020 also fitter werden?

Ganz ehrlich? Vermutlich nicht. Ja, meine negative Einstellung ist dabei mit Sicherheit nicht hilfreich, aber ich kenne mich eben. Es wäre immer noch schön, wenn ich disziplinierter wäre, egal in welcher Hinsicht, aber in mancher Hinsicht genügt es mir eigentlich auch, all das, was ich bereits erreicht habe, beizubehalten und nicht wieder nachzulassen. Es wäre schön, 2021 als besseres Ich zu beginnen, aber es ist einfach unabdinglich, es nicht als schlechteres Ich zu beginnen.

 

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