Das zweite Buch des Blutes

Nach Das Tor zur Hölle und dem ersten Buch des Blutes habe ich noch ein paar Geschichten von Clive Barker gelesen. Und wieder einmal weiß ich nicht so recht, was ich davon halten soll.

Während die Geschichten Moloch Angst und Jacqueline Ess: Ihr Wille, ihr Vermächtnis sicher gut als (Body) Horror funktionieren, war Das Höllenrennen irgendwie öde. Die Geschichte über die Wüstenväter und ein bisschen auch Neue Morde in der Rue Morgue erinnerten mich an Geschichten von Lovecraft, allerdings nicht im positiven Sinne.

Wenn ich mal den Nerv haben sollte, eines von Barkers Bücher im Original zu lesen, werde ich ja wissen, ob es sein Stil ist oder der des Übersetzers, der einfach nicht wirkt wie aus dem Ende des 20. Jahrhunderts. Alleine schon Wörter wie Jungens oder Kerls passen für mich nicht unbedingt zu halbwegs modernem Horror. Die gewählte Sprache – oder wie gesagt die Übersetzung – wirkt aufgesetzt und dadurch etwas lächerlich, zumindest für mich.

Mal sehen, ob ich noch die restlichen Bücher der Reihe lesen werde. Ganz spontan habe ich eher wenig Lust darauf, vielleicht brauche ich aber auch nur eine kleine Pause von Clive Barker.

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