Henry Frottey – Sein erster Fall: Teil 2 – Das Ende der Trilogie

Ein Roman in Schwarzweiß.

Ein schön kurzer und knackiger Titel, oder? Die bekloppte Detektivgeschichte stammt von Jan Philipp Zymny. Wer den Poetry Slammer nicht kennt und sich ein Bild davon machen möchte, was einen mit dem Buch erwartet, dem empfehle ich, bei YouTube mal Sachen wie Nehmen Sie AWESOME! oder auch den 1. Monolog der Lady Cuttlefish anzusehen. Damit ist eigentlich alles gesagt.

Sonderlich viel muss man auch zu Henry Frottey nicht sagen. Verschiedene Morde, die irgendwie zusammenhängen, eine verkommene Stadt, einer der letzten ehrlichen Polizisten und natürlich der geniale Privatdetektiv, der bei diesem gar nicht gut ankommt. Das alles wirft man zusammen mit jeder Menge Blödsinn Marke Zymny und einer gehörigen Brise Absurdität in den Mixer, lässt ihn drei Stunden ohne Deckel laufen und wirft dann noch eine Katze in die neu dekorierte Küche. Dann hat man zumindest ansatzweise eine Vorstellung von diesem Krimi.

Ich mag Herrn Zymny und seine Texte, ich mag auch seine Art sie vorzutragen, aber dieses Machwerk hier war mir zu lang. Ich habe oft gelacht und fand viele Ideen einfach so genial absurd, aber genau das ist wohl – für meinen Geschmack – in kleinen Dosen einfach besser bekömmlich. Das soll nicht heißen, dass das Buch nicht gut ist, es fiel mir nur schwer, konsequent dran zu bleiben, weshalb ich wieder mal recht lange gebraucht habe, bis ich durch war. Vielleicht wäre hier das Hörbuch die bessere Alternative gewesen.

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