Gut gegen Nordwind

Nein, es geht nicht um das Buch von Daniel Glattauer, sondern – wie man sich vielleicht denken kann – um die entsprechende Verfilmung, die aktuell im Kino läuft. Die haben die Liebste und ich uns gerade eben angesehen. Nachdem der letzte Spider-Man dem ungeborenen Nachwuchs wohl etwas zu laut war, haben wir uns für den letzten Kinobesuch vor der Geburt einen ruhigeren Film ausgesucht.

Wem der Titel so gar nichts sagt: Emma möchte per Mail ein Abonnement kündigen, vertippt sich allerdings und schickt ihr Anliegen deshalb an Leo. Aus dem zufälligen Kontakt wird eine Plauderei, eine Freundschaft und natürlich irgendwann auch mehr. Wer mit Briefromanen kein Problem hat – oder wie ich damals gar nicht weiß, dass es so etwas gibt – kann sich das Buch ruhig mal ansehen, mir hat es sehr gefallen, ebenso wie die Fortsetzung Alle sieben Wellen. Wer mit dieser Art Buch eher nichts anfangen kann, kann vom Film immer noch einen ganz soliden romantischen Film erwarten. Wer hingegen das Buch gelesen hat und nicht mochte, wird wohl auch den Film nicht mögen.

Vielleicht steht man der Geschichte von Leo und seiner Emmi auch anders gegenüber, wenn man selbst schon immer wieder darauf gewartet hat, das eine Mail von einer Person eintrifft, die man eigentlich gar nicht und noch viel eigentlicher so richtig gut kennt. Allen die dieses Gefühl kennen, sei der Film auf jeden Fall empfohlen. Wollt ihr stattdessen lieber das Buch lesen, bestellt euch auch gleicht den zweiten Teil.

3 Gedanken zu „Gut gegen Nordwind

  1. Die Story kann ich tatsächlich nachvollziehen, aber der Trailer hat mir nicht so gefallen. Es schien mir ein wenig billig gemacht. Deswegen hab ich mich dagegen entschieden, den Film zu gucken.

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  2. Leider hat das Buch meiner soundsovielten Exfreundin sehr gut gefallen. Von allen Exen, die ich zu bieten habe, war sie mit großem Abstand die schlimmste, na ja, die einzige und natürlich diejenige, der ich so manches kaum verzeihen kann. Auch wenn ich es versucht habe, aber bei jeder Zeile muss ich an sie denken. Das ist zu viel für mich. So gut, dass ich das ertrage, kann kein Buch der Welt sein.

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