Nachts

Four past Midnight enthielt im englischen Original vier Geschichten von Stephen King. Hier in Deutschland wurde das Buch zweigeteilt. Die ersten beiden Geschichten, Langoliers und Das heimliche Fenster, der heimliche Garten , hatte ich bereits gelesen. Jetzt ging es an die restlichen zwei, die in Nachts zu finden sind.

Der Bibliothekspolizist ist für Sam Peebles ein Mythos. Eine Geschichte, die man Kindern erzählt, um sie zu ermahnen, ihre Bücher rechtzeitig zurück zu bringen. Als die Bibliothekarin Ardelia Lortz ihm ihm mit der Bibliothekspolizei droht, ist seine Angst jedoch sehr real. Zeit, persönliche Traumata und ein schreckliches Wesen stehen in der Geschichte ebenso im Mittelpunkt, wie die Wichtigkeit, sich seinen Dämonen zu stellen. Der Schluss war vielleicht etwas zu viel, aber im Großen und Ganzen hat mir die Geschichte wirklich gut gefallen.

Zeitraffer ist die Geschichte einer Kamera. Einer Polaroidkamera, um genau zu sein. Die bekommt Kevin zu seinem 15. Geburtstag, genau das, was er sich gewünscht hat. Leider hat die Kamera einen seltsamen Defekt: Egal, was man fotografiert, es kommt immer das Bild eines Hundes vor einem Lattenzaun dabei heraus. Doch dann fällt dem Jungen auf, dass die Bilder nicht immer identisch sind. Der Hund bewegt sich, Stück für Stück. Auf den Fotografen zu. Diese Geschichte war an sich ganz cool, fühlte sich aber wieder zu lang an. Oder sie konnte mich einfach nicht über die gesamte Länge bei der Stange halten, je nachdem, wie man das betrachten will.

Insgesamt haben mir die beiden Geschichten in Nachts wirklich gut gefallen, doch beiden hätte etwas Straffung ganz gut getan. Die anderen beiden Geschichten aus dem Originalband fand ich da schon besser.

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