Die Augen des Drachen

Wieder eines der Bücher von Stephen King, das mir so gar nichts sagte. Den Titel hatte ich of genug in der Liste seiner Veröffentlichungen gesehen, doch anders als bei anderen Geschichten hatte ich hier absolut keine Vorstellung, was mich erwarten würde. Um es kurz zu machen: Eine Fantasy-Geschichte, die King für seine Tochter und den Sohn seines Freundes Peter Straub geschrieben hat. Das merkt man auch, nicht nur um Plot, sondern auch an den ca. 140 kurzen Szenen, aus denen sich die Geschichte zusammensetzt.

Um zumindest etwas mehr ins Detail zu gehen: Im Königreich Delain wird Sasha, die Frau von König Roland dem Hofzauberer Flagg immer mehr ein Dorn im Auge. Die Frau muss weg, der alte Narr von König am besten auch gleich, ebenso wie der Erstgeborene Peter. Thomas, der jüngere Bruder, kommt mehr nach seinem Vater. Nicht unbedingt der Hellste und sehr empfänglich für Flaggs Manipulationen. So kann das Reich in aller Ruhe ins Chaos gestürzt werden, während Flagg sicher in zweiter Reihe die Fäden zieht. Doch der rechtmäßige König ist in all der Zeit nicht untätig und selbst aus dem Grab heraus hilft ihm seine geliebte Mutter noch. Aber auch lebende Helfer finden sich und sind bereit, für ihren Freund und König ihr Leben zu riskieren.

Wie eingangs schon erwähnt, merkt man der Geschichte ihre Zielgruppe deutlich an, aber solange man nicht mit einer komplett anderen Erwartungshaltung an sie heran geht, wird man auch nicht enttäuscht. Ich fand einzelne Aspekte jedenfalls sehr … süß, würde ich sagen, und die Geschichte an sich wieder mal nicht sehr originell, aber das macht auch nichts. Die Parallelen zum »Der dunkle Turm«-Zyklus, in dem Roland Deschain unter anderem den Mann in Schwarz, Randall Flagg, jagt, sind eindeutig und bieten wieder sehr viel Raum für Spekulationen, was mir auch ganz gut gefällt. Damals, 1987, als erst ein Band des Zyklus erschienen war, war eine mögliche Verbindung vielleicht noch nicht ganz so klar, weshalb es irgendwie schade ist, die Bücher nicht alle damals schon gelesen zu haben. Aber auch wenn ich bei sowas immer individuell urteilen würde, muss ich sagen, dass die Bücher von King für einen Neugeborenen wohl noch etwas heftig sind xD

Ein Gedanke zu „Die Augen des Drachen

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