The Boys

Schon damals im Studium hat mir einer meiner Kommilitonen die Comics empfohlen und ich habe nie auch nur eine Ausgabe gelesen. Als es dann hieß, Amazon verfilmt The Boys, habe ich mir gedacht, da könnte man ja mal reinschauen. Als dann die ersten Bilder kamen, besonders von Karl Urban als Billy Butcher, war ich schon ein bisschen überzeugt. Der erste Trailer hat dann den Rest erledigt und ich wollte die Serie unbedingt sehen.

Im Laufe der letzten Woche haben die Liebste und ich also die erste Staffel geschaut. Acht Folgen, jeweils eine Stunde, und keine einzige Szene wirkt irgendwie verschwendet. Es passiert einfach immer etwas und im Gegensatz zu manch anderen Serien wollte ich hier auch immer schön wissen, wie es weitergeht (besonders nach der letzten Folge).

Die ganze Welt, wie sie in der Serie präsentiert ist, ist auch einfach so verdammt glaubhaft. Superhelden als Produkt, Verbrechensbekämpfung, Marketing und Social Media gehen Hand in Hand und die Kollateralschäden in der Bevölkerung werden mit finanziellen Mitteln geheimgehalten. Oder sie sind so verblendet, dass sie sich nicht einmal ungerecht behandelt fühlen. Da ist es nur gut, dass es eine kleine Gruppe von Menschen gibt, die das nicht weiter hinnehmen will.

Ich mag das MCU und auch das DCEU und habe immer wieder Spaß an den Filmen, aber wie The Boys an die Thematik herangeht, ist einfach mal was anderes. Ein kleines bisschen Watchmen (auch wenn The Boys da nicht ganz rankommt, besonders was den allgemeinen Stellenwert anbelangt), nur weniger Politik und viel, viel mehr Auf die Fresse. Blut, Gedärme und nackte Ärsche, wie man so schön sagt, und das alles doch ohne zu aufgesetzt zu wirken. Ja, die Gewaltdarstellung und die Kraftausdrücke sind auf einem provokativen Level, aber kein reiner Selbstzweck. Es passt einfach zur Welt, zur Geschichte und zu den Figuren.

Von mir auf jeden Fall eine klare Empfehlung, auch für Nicht-Superhelden-Fans, vielleicht sogar gerade für die.

2 Gedanken zu „The Boys

  1. Ich bin gerade mit der letzten Folge durch und auch, wenn ich das Ende erwartet hatte, bin ich doch sehr gespannt, wie es weitergeht. Die Comics kenne ich nicht, aber das tat dem Vergnügen keinen Abbruch. Wundervoll mit Simon Pegg, dem eine Ehrenrolle ins Drehbuch geschrieben wurde, da er im Comic wohl die Vorlage für Hugh war. Und auch sehr gut, der Sohn von Dennis Quaid und Meg Ryan, bei dem ich mich die ganze Zeit fragte, woher ich ihn kenne, da er wirklich verflixt viel Ähnlichkeit mit seinem Vater hat.
    Liebe Grüße

    Gefällt 1 Person

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