Montagsfrage #38 [1923]

Keine großen Umschweife, kommen wir direkt zum Thema:

Wie bist du zum Lesen gekommen?

Ich bin tatsächlich recht spät zum Lesen als Hobby gekommen. Ich habe damals in der Schule die Pflichtlektüre gelesen und dann auch die Harry Potter-Bücher und (um den Hype zu verstehen) sogar Twilight. In meiner depressivsten und selbstzerstörerischsten Zeit kam mir auch Ich hab die Unschuld kotzen sehen sehr gelegen.

Aber erst seit wenigen Jahren (ich glaube seit 2014) lese ich tatsächlich regelmäßig. Es fing an mit ein paar Buchempfehlungen wie Letztendlich sind wir dem Universum egal oder Gut gegen Nordwind. Darauf folgte, wiederum um den Hype zu verstehen, Die Tribute von Panem. Und irgendwann um diese Zeit herum machte es klick. Ich hatte im Büro relativ viel Leerlauf und da ich 2015 das Rauchen aufgab auch eine Beschäftigung weniger, um die Zeit totzuschlagen.

Ich lies dann online Klassiker wie die Geschichten über Sherlock Holmes oder Alice im Wunderland. Dann entdeckte ich die Kindle-App und stieg vom Monitor auf mein altes Tablet um. 2016 gönnte ich mir dann einen ebook-Reader und habe ihn seitdem täglich im Einsatz. Das ein oder andere Buch besorgte ich mir noch in gedruckter Form, doch allein wegen der Handlichkeit und der Platzersparnis einer digitalen Bibliothek werde ich auch weiterhin bei eBooks bleiben.

Das Lesen ist auch mittlerweile ein fester Bestandteil meines Tagesablaufs und gehört einfach zu meiner Routine. Ich lese dabei keine hochtrabende Weltliteratur oder so, sondern einfach das, was mir Spaß macht bzw. worauf ich gerade Lust habe (noch ein Vorteil von eBooks: Die Verfügbarkeit. Meistens jedenfalls). Und ich merke, dass es mir guttut, eben auch weil es als Teil meiner Routine hilft, eine Ordnung oder einen Plan zu haben. Das hilft mir im Alltag wirklich sehr, muss ich sagen.

Für die Zukunft wünsche ich mir, auch weiterhin beim Lesen zu bleiben, auch wenn die verfügbare Zeit durch den Nachwuchs oder irgendwann einen anderen Job vielleicht anders eingeteilt werden muss. Es ist einfach ein schönes Hobby. Man macht es alleine, konkurriert mit niemandem und kann beim richtigen Buch zumindest zeitweise alles andere ausblenden. Und doch kann man sich mit anderen austauschen, Empfehlungen aussprechen oder einholen, Meinungen teilen … ich bin froh, dass ich nicht mehr so lesefaul bin, wie ich es einmal war.

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