Wie geht es denn…

… deiner Freundin? Ist alles in Ordnung? Geht es ihr gut mit der Schwangerschaft?

So oder so ähnlich lauten Fragen, die ich in letzter Zeit ständig zu hören bekomme. Hin und wieder steckt dahinter ernsthaftes Interesse, oft sind es nette Floskeln von Leuten, die eben zufällig im Raum sind und mit denen ich sonst eben nichts gemeinsam habe. Aber auch das ist vollkommen okay, schließlich funktioniert unsere Gesellschaft nur dank solcher oberflächlichen Floskeln.

Doch gestern kam dann eine Kollegin auf mich zu – nachdem zuvor schon drei andere die oben genannten Fragen gestellt hatten – und fragte mich »Wie geht es denn dem werdenden Vater?«. Eine Kleinigkeit. Eine vollkommen normale Frage, aber es war doch eine willkommene Abwechslung.

Ich beneide die Liebste so gar nicht um die ganze Aufmerksamkeit, die sie nun bekommt, das könnt ihr mir glauben. Ich hasse es, im Mittelpunkt zu stehen. Doch es war wirklich ein gutes Gefühl, dass – überspitzt ausgedrückt – auch mal jemand an mich gedacht hat.

Ironischerweise geht es dem werdenden Vater heute absolut nicht gut, aber auch das wird vorbei gehen. Und falls ihr euch fragt: Der Liebsten und dem Nachwuchs geht es sehr gut, dafür sorge ich so gut ich nur kann.

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