Eric

Nach einiger Zeit habe ich mal wieder ein Scheibenwelt-Buch von Terry Pratchett gelesen und es war wieder einmal sehr unterhaltsam.

Leute, stellt euch mal vor, ihr seid Eric. Ein junger, ambitionierter (und pubertierender) Dämonologe. Ihr wollt eigentlich gar nicht viel: Weltherrschaft, die schönste aller Frauen und ewiges Leben. Doch obwohl es schon dumm genug ist, Dämonen zu beschwören (hier warnte die Grinsekatze in American McGee’s Alice schon: »Dämonen sind nicht unbedingt loyal und sie haben abartige Essgewohnheiten.«), kann bei solch einer Beschwörung auch noch anders schiefgehen.

Zum Beispiel könnte anstatt eines Dämons plötzlich der Zauberer Rincewind im Zimmer stehen. Auch nicht unbedingt ein gutes Zeichen. Bedenkt man allerdings die Reise durch verschiedene Epochen, an verschiedene Orte und von einem Ende der Schöpfung ans andere, die einen in Faust Eric erwartet, sind Rincewinds Talente, was Überleben und Flucht anbelangt, vielleicht ganz nützlich. Und wo die nicht ausreichen, kann die Truhe ja vielleicht den Weg frei machen.

Die Geschichte war relativ kurz, aber das war irgendwie auch gut so. Tatsächlich muss ich zugeben, dass derartig abgedrehter Humor sich eigentlich ganz gut eignet, um in kleinen Dosen verpackt zu werden. Ich hatte jedenfalls wieder sehr viel Spaß, besonders mit der Truhe.

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2 Gedanken zu „Eric

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