Persepolis erhebt sich

30 Jahre sind seit dem Untergang der Freien Raummarine vergangen und es sind neue Strukturen entstanden. Eine Erde-Mars-Koalition, kurz EMK und eine Handelsgewerkschaft sind bemüht, die Menschheit, die sich hinter den über 1300 Toren verstreut hat, zu versorgen und gerecht zu behandeln. Die ganze Menschheit? Nein, denn in einem kleinen Dorf hinter einem dieser Tore kocht jemand sein eigenes Süppchen.

Winston Duarte, seines Zeichens abtrünniger Soldat der RMMR und nun Hochkonsul von Laconia, hat die vergangenen Jahrzehnte genutzt, um eine Vision zu verfolgen. Ein Reich, dem jeder einzelne Mensch angehört und das für die Ewigkeit gemacht ist, unter der Führung eines großen Visionärs. Zugegeben, das ist nicht sonderlich originell, doch der technische Fortschritt, der sich hinter dem Laconia-Tor vollzogen hat, macht es doch etwas vorstellbarer. Und wo könnte man – im Sinner kosmischer Zufälle – besser den ersten Schritt in diese neue Zukunft machen, als auf der Station, auf der die Crew der Rosinante auch gerade eine neue Zukunft beginnen will?

Der Zeitsprung von ganzen 30 Jahren hat mich ehrlich gesagt am Anfang ziemlich gestört. Aber die Fortschritte, die Duarte und seine Männer erzielt haben, brauchten ihre Zeit. Diese neue Bedrohung führt dann wohl langsam zum Finale hin, was ich wirklich gut finde. Persepolis erhebt sich war wieder ziemlich spannend und ich ärgere mich jetzt schon, dass es noch so lang dauern wird, bis der nächste Teil auf Deutsch erscheint. Bis dahin werde ich mir aber mal noch die Serie anschauen.

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