Montagsfrage #28 [1912]

Nachdem ich es tatäschlich geschafft habe, meine Schreibpause rechtzeitig zu beenden, und gestern das plot hole vorerst endgültig gestopft habe, ist heute wieder Flaute angesagt. Ich bin heute einfach viel zu abgelenkt und habe auch nicht wirklich die nötige Energie, daran etwas zu ändern.

Um aber trotzdem einen halbwegs anständigen Text zu schreiben, beantworte ich mal die Montagsfrage dieser Woche:

Wie hat sich dein Leseverhalten innerhalb der letzten zehn Jahre (nicht) verändert?

Puh, zehn Jahre … Vor zehn Jahren war ich knapp 22 und gerade am Ende des ersten Semesters meines Studiums. Ich hatte auch über epubli eine schreckliche Textsammlung veröffentlicht, für die ich mich rückblickend viel zu spät angefangen habe, zu schämen. Studium hin oder her, ich habe damals nicht wirklich gelesen. Weder zum Vergnügen noch als Quelltexte. Doch nachdem ich den Soundtrack zum ersten Film so gut fand, habe ich sogar die Twilight-Bücher gelesen. Erst vor ein paar Jahren habe ich dann angefangen, regelmäßiger ein paar Bücher zu lesen, zunächst Empfehlungen von Freundinnen. Battle Royale für westliche Teenie-Mädchen, ähm, ich meine Die Tribute von Panem oder Gut gegen Nordwind zum Beispiel.

Dann habe ich mir endlich mal Das Haus besorgt und gelesen, bevor ich dann ein paar Klassiker nachgeholt habe. Zunächst am PC, dann auf meinem alten Tablet, habe ich die Originalversionen der Sherlock Holmes-Geschichten oder auch Alice in Wonderland gelesen. Als sich dann langsam der Spaß am Lesen so richtig einstellte, habe ich mir einen Kindle zugelegt und seitdem wird mein jährlicher Buchkonsum immer mehr (auch wenn ich in diesem Jahr vielleicht doch wieder etwas weniger lesen werde).

Insgesamt hat sich mein Leseverhalten also eigentlich sehr stark verändert und ist jetzt an einem Punkt angelangt, der mir ganz gut gefällt. Ich bin gespannt, wie es sich in den nächsten zehn Jahren verhalten wird, doch ich hoffe einfach, dass das Interesse nicht ganz einschlafen wird. Ich habe kein Problem damit, weniger zu lesen, wenn mich wichtige Dinge zeitlich zu sehr einspannen, aber das Interesse soll bitte bleiben.

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