Der Zauberhut

Irgendetwas stimmt nicht in der unsichtbaren Universität und wenn man so einen ausgeprägten Überlebensinstinkt besitzt wie Rincewind, dann sieht man die Zeichen und spürt, wann es an der Zeit ist, zu verschwinden. Zur Not auch in Begleitung einer diebischen und höchst gefährlichen Person sowie dem Hut des Erzmagiers, in dem sich im Laufe der Zeit enorm viel magische Energie gesammelt hat, die ein sehr herrisches Bewusstsein entwickelt hat. Die Gefahr vor der man flieht ist ein kreativer Magus, eine so mächtige Quelle der Magie, dass sie als Vorbote des – wie könnte es auch anders sein? – Endes der Scheibenwelt gilt.

Ein Held in Ausbildung (Autodidakt), eine verhinderte Friseuse, ein klischeehaft böser Großwesir (waren die jemals die Guten?) und natürlich eine unheimlich sture Truhe. Dazu noch der Eine Reiter und die drei Fußgänger der Apokralypse. Herrlich verrückt und doch wirkt es nie so extrem gezwungen. Was ich an den anderen Scheibenwelt-Romanen bisher mochte, gelingt Herrn Pratchett auch bei Der Zauberhut. Zumindest die restlichen Zauberer-Bücher werde ich auch noch lesen, doch als nächstes kommt nochmal ein dickerer Roman an die Reihe.

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