Schlaf

»Wenn man unter Schlaflosigkeit leidet, ist man immer wach. Aber nie richtig.«

Okay, falscher Film. Passt auch irgendwie gar nicht. Die namenlose Erzählerin in Haruki Murakamis Schlaf ist nämlich sehr wohl wach. Eben dann, wenn sie eigentlich schlafen sollte. Sie erlebt gerade den 17. Tag in Folge ohne Schlaf, dafür mit dicken russischen Romanen und Cognac. Nicht wirklich wach scheint sie nur zu sein, wenn sie ihren täglichen Pflichten nachkommt. Was wirklich zählt, sind die Stunden alleine mit einem Buch.

Wie auch zwei Jahre später bei Die Bäckereiüberfälle stammen die Illustrationen zur kurzen Erzählung von Kat Menschik. Diese sind großartig, gefielen mir aber in Die Bäckereiüberfälle besser. Dafür gefiel mir hier die Geschichte besser, einigen wir uns also auf ein Unentschieden. Auch die weiteren Kooperationen von Murakami und Menschik werde ich mir bei Gelegenheit noch ansehen, dafür haben mir diese beiden auf jeden Fall gut genug gefallen. Also haben wir hier das erste Buch in diesem Jahr, das ich sogar empfehlen würde. Wuhu xD

3 Gedanken zu „Schlaf

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