Das Vorzelt zur Hölle

Wie ich die Familienurlaube meiner Kindheit überlebte

Auch wieder eine Empfehlung aus dem RBTV Buchklub. Ein Buch von Tommy Krappweis. Nie gehört. Stellt sich heraus, der gute Mann war wohl damals bei RTL Samstag Nacht und ist verantwortlich für Bernd das Brot. Also gut, dann lesen wir doch mal, wie die Familienurlaube in den 70ern so waren.

Als Kind, das Camping hasst und am liebsten in seinem Zimmer liest oder mit Lego spielt, sind Urlaubsreisen mit dem VW Bus in irgendwelche verdammt heißen Länder zum Wildcampen sicher nicht optimal. Ich selbst bin absolut kein Fan von Zelten, Wohnwagen oder Campingplätzen, dafür bin ich allein durch sanitäre Anlagen und gemütliche Schlafgelegenheiten einfach zu verwöhnt. Die Leiden des jungen Krappweis sind dann doch größtenteils sehr unterhaltsam zu lesen. Solange man es nicht selbst durchmachen muss und so…

Insgesamt kann man mit dem Buch wohl schon seinen Spaß haben, doch es gibt schon deutlich stärkere und schwächere Passagen. Ganz nett fand ich die Idee, manche Erlebnisse auch aus der Sicht des Campingbegeisterten Vaters schildern zu lassen und in zwei Kapiteln ihn auch beschreiben zu lassen, wie es zu dieser Vorliebe für diese Art von Urlaub kam. Kann man also mal lesen, wenn man die Gelegenheit hat, aber gezielt empfehlen würde ich auch dieses Buch nicht.

(Und gerade fällt mir auf, dass damit meine Statistik für dieses noch recht junge Jahr doch schon ziemlich schwach ausfällt bisher. Als nächstes muss ich wohl mal wieder etwas lesen, das mich mehr begeistert.)

3 Gedanken zu „Das Vorzelt zur Hölle

  1. Jetzt fühl ich mich alt ;-) Tommy Krappweis war bei „RTL Samstag Nacht“ dabei früher ;-)
    Campen geht heute übrigens auch komfortabel, nentt sich Glamping und macht auch großen Spaß :-D

    Gefällt 1 Person

    1. Naja, »alt« kann vieles bedeuten, muss also nicht unbedingt von Nachteil sein.
      Selbst beim Glamping müsste ich wohl passen, ich bin für so etwas einfach nicht gemacht. Mit meiner Angst vor vielem mit mehr als vier Beinen und meiner Schreckhaftigkeit in Verbindung mit meiner Wahrnehmung (jede kleine Bewegung fällt mir irgendwie auf) kann ich selbst auf der heimischen Terrasse nur schwer bei einem Buch entspannen.

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