Südlich der Grenze, westlich der Sonne

Mein Lesejahr 2019 beginnt mit Haruki Murakami, was auch gleich meinem Wunsch entspricht, noch mehr seiner Bücher zu lesen.

Südlich der Grenze, westlich der Sonne beschreibt das (Liebes-)Leben von Hajime, der einfach nicht von Shimamoto loskommt, einem Mädchen, das er im Alter von zwölf Jahren zuletzt gesehen hat. Nachdem der Kontakt zwischen den beiden abbricht, schlägt er sich 25 Jahre lang durch, hat verschiedene Beziehungen, Affären, gründet sogar eine Familie. Dann sitzt da auf einmal diese Frau neben ihm und alles wird durcheinander gewirbelt.

Die Geschichte an sich, der Einfluss der nie vergessenen Jugendliebe, ist nicht unbedingt spannend, die Geheimniskrämerei gegen Ende vielleicht auf irgendeine Art und Weise ganz nett, insgesamt war das Buch wirklich gut, hat mich aber einfach nicht mitgerissen. Vielleicht lag es auch am Hauptcharakter Hajime, der es irgendwie nicht schaffte, sympathisch zu wirken, hauptsächlich wegen seiner Einstellung zu Affären. Das mag auch kulturelle und zeitliche Hintergründe haben (Japan in den 70ern und 80ern ist jetzt nicht unbedingt meine Lebenswelt), aber mir war der Erzähler der Geschichte dadurch eben einfach unsympathisch und das tut einem Buch meiner Meinung nach nicht gut. Trotzdem bleibt es ein gutes Buch und sicher nicht das letzte von Murakami für mich.

Ein Gedanke zu „Südlich der Grenze, westlich der Sonne

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