Montagsfrage #19 [1902]

Fräulein Leise hat natürlich auch im neuen Jahr ihre Montagsfragen für uns dabei und die aktuelle lautet da:

Was sind deine Lesevorsätze für 2019?

Nun bin ich an sich nicht der Typ für Vorsätze, da ich in der Vergangenheit einfach zu oft daran gescheitert bin. Dennoch habe ich einige »Möchte ich«’s, nenne ich es mal. 2019 möchte ich – wie schon 2018 – im Durchschnitt mindestens ein Buch pro Kalenderwoche lesen, also 52. Die 100, die die Fragenstellerin selbst anpeilt wären sicher auch ein tolles Ziel, um sich selbst zu beweisen, dass man es schafft, aber ich weiß, dass ich dann Bücher nach ihrer Länge aussuchen würde und das soll ja auch nicht sein.

Abgesehen davon sind meine Lesevosätze eher unspektakulär. Ich möchte gerne mehr von Haruki Murakami lesen (bin auch schon dabei), möchte Persepolis erhebt sich lesen und vor allem möchte ich versuchen, fokussierter zu lesen. Weniger Ablenkung bei allem was ich tue, wäre ganz nett. Daran zu arbeiten bedeutet, an mir selbst zu arbeiten, denn meist lenke ich mich selbst ab. Oder ist es einfach meine mangelnde Konzentrationsfähigkeit und ich lasse mich ablenken? Egal von welcher Seite man es betrachtet, es ist eine Baustelle. Die möchte ich 2019 angehen, um nicht nur das Lesen, sondern auch alles andere viel mehr genießen zu können.

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8 Kommentare zu „Montagsfrage #19 [1902]

  1. Huhu 🙂

    Was heißt denn „Ablenkung“ für dich in Bezug auf das Lesen? Machst du noch irgendwas nebenbei oder wie muss ich mir das vorstellen? Grundsätzlich finde ich aber, das ist ein schöner Vorsatz, denn alles bewusst und fokussiert zu erleben, verbessert die Qualität der Erfahrungen. 🙂

    Montagsfrage auf dem wortmagieblog
    Viele liebe Grüße,
    Elli

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    1. Ablenkung kann vieles sein, in meinem Fall aber besonders die Unruhe in meinem Kopf. Ich schreibe diese Antwort hier und muss dabei innerlich die Gedanken an das vergangene Wochenende, Überlegungen über ein neues Auto, zu Videospielen, Musik oder Büchern beiseite schieben und mich zwingen, nicht doch nochmal kurz was davon rauszukramen, um es mir anzusehen. So geht es mir auch beim Lesen. Ähnlich ist es im Büro, wenn ich Leerlauf habe und eigentlich etwas produktives tun will, das Handy, der PC oder auch nur das Fenster aber so verlockend sind.
      Mich auf eine Sache zu konzentrieren ist durchaus möglich, aber oft habe ich das Gefühl, dass es für mich anstrengender ist, als für die meisten anderen Menschen.

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  2. Die Konzentrationsfähigkeit lässt sich trainieren. Aber prinzipiell lässt sie sowieso nach etwa 25min ein wenig nach, da empfiehlt es sich, kurze Pausen einzulegen und dann neu konzentriert weiterzumachen. Ein „Pomodoro-Timer“ ist für den Anfang sehr hilfreich.

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    1. Ich versuche tatäschlich im Büro (da ist es am schlimmsten) alle 30 – 45 Minuten mal alles liegen zu lassen, aufzustehen und ein paar Schritte zu gehen. Dazu dann so ein Handmuskeltrainer-Dingsi in die Hand auf jeder Seite 50 Wiederholungen und alle Konzentration auf Muskelanspannung und Zählen, quasi als Reset. Das hilft eigentlich ganz gut, nur eben noch nicht gut genug für meinen Geschmack. Aber Zeit und Konsequenz werden da wohl noch helfen, hoffe ich.
      Trotzdem danke für den Hinweis.

      Gefällt 1 Person

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