Ein Buchende, das mich wütend gemacht hat?

Ich möchte jetzt auch mal die aktuelle Montagsfrage von Fräulein Leise beantworten, die da lautet:

Hat dich schon mal das Ende eines Buches wütend gemacht?

Die Antwort fällt dann aber nicht so leicht, weil es mir immer sehr schwer fällt, mich im Nachhinein noch an Details zu erinnern, wenn ich mit einem Buch fertig bin. Allgemein bin ich wohl mit den Enden vieler auf Happy-End getrimmter (Jugend-)Romane unzufrieden, weil oft die Chance auf ein vielleicht schmerzliches, dafür aber glaubhaftes Ende aufgegeben wird, um etwas abzuliefern, das nicht selten viel zu gewollt wirkt. Das Gefühl hatte ich zum Beispiel bei Ransom Riggs und seinen besonderen Kindern.

Ein Ende, das mich so richtig geärgert hat, war sogar ein gar nicht mal so schlechtes. Das Ende von Menschenjagd hat mich einfach nur deshalb für einen kurzen Moment wahnsinnig wütend gemacht, weil es im Vorwort der von mir gelesenen Ausgabe verraten wurde. Das Vorwort mit dem Titel »Was es bedeutet, Bachman zu sein« stammt wohl ursprünglich aus einem anderen Bachman-Roman von Stephen King, nämlich Regulator. Dort mag es ja halbwegs in Ordnung sein, das Ende eines anderen Romans zu verraten, aber dann packt man doch so ein Vorwort nicht vor eben diesen Roman! Im Nachwort von Menschenjagd wäre der Text sicher genauso interessant gewesen.

 

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