Ausrede #drölf

Mal wieder beklage ich mir selbst gegenüber meine eigene Untätigkeit. So viel Zeit, die verschwendet wird. Zeit, in der kein einziges Wort geschrieben wird und Zeit, in der viel zu langsam geschrieben wird.

Die ewig gleiche Geschichte eben. Aktuell liegt es vielleicht an der Geschichte selbst, vielleicht aber auch nicht. Den zweiten Teil abzuschließen, die 300-Seiten-Marke zu überschreiten und endlich wieder etwas zum Abschluss zu bringen, das alles war großartig, ein berauschendes Gefühl, könnte man fast sagen.

Dann Teil drei. Wieder von vorne anfangen, zu einem Zeitpunkt in der Story, zu dem zunächst nicht viel zu geschehen scheint. Ist es das? Bin ich gelangweilt von der eigenen Geschichte, obwohl ich weiß, was noch kommt bzw. kommen soll? Das wäre fatal. Viel mehr hoffe ich auf Startschwierigkeiten. Es dauert, etwas Neues ins Rollen zu bringen und wenn ich nur dieses erste Kapitel abgeschlossen hätte, würde es sicher einfacher sein. Dieser erste Hügel ist es, den ich erklimmen muss, um zu sehen, was dahinter liegt und um auf der anderen Seite meinen Weg mit Schwung fortsetzen zu können.

So jedenfalls versuche ich mir das gerade schön zu reden. Bis ich mich aber endlich zusammenreiße und mich an die Arbeit mache, bleibt es nicht mehr als eine Ausrede. Eine schöne Ausrede, aber doch eine Ausrede.

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