Von Werwölfen und Kartenspielen

Wie bereits im vergangenen Jahr waren wir gestern mal wieder bei der Saarcon in Saarbrücken. Die kleine Spielemesse lief im Grunde genauso ab wie immer, nur dass wir dieses Mal noch einen Blick auf die Tabletop-Runden werfen konnten. Von der Idee her wirklich sehr interessant, wäre das wohl besonders aufgrund der Kosten kein Hobby für uns. Daran wird auch das Starterset, das die Liebste in der Tombola gewonnen hat, nichts ändern.

Auf dem Basar sind wir auch fündig geworden und haben uns Thunderstone Advance – Numenera zugelegt. Mit dem Spiel hatten wir auch schon länger geliebäugelt und gestern konnten wir dann bei dem Schnäppchen nicht widerstehen. Wir wollten das Spiel dann auch gleich ausprobieren und haben uns einen freien Tisch gesucht. Dort habe ich dann gleich noch drei weitere Leute rekrutiert und wir haben uns in einen Nebenraum verzogen. Leider war das Spiel mit seinen 597 Karten und 40 Seiten Anleitung etwas zu komplex für gestern Abend. Also saßen wir die meiste Zeit um den Tisch herum und haben uns unterhalten, während die Liebste versucht hat, sich in die Anleitung zu vertiefen.

Ich habe mich dann noch dazu überreden lassen, nach langer Zeit nochmal eine Runde Magic zu spielen und bekam dazu sogar ein Deck geliehen. Das hat mir (leider?) wirklich Spaß gemacht und heute morgen habe ich sogar meine alten Decks rausgekramt.

Während ich Magic gespielt habe, hat die Liebste mit einer Freundin Dice Forge ausprobiert, das wohl auch ganz lustig war. Die Freundin hat es jedenfalls gleich im Anschluss bestellt. Demnächst werde ich das also auch mal ausprobieren könne und bin gespannt.

Um Mitternacht wurde dann, wie schon im Vorjahr, Werwölfe gespielt. Nachdem erst noch unklar war, ob sich ein Spielleiter finden würde, hatten wir dann doch noch Glück. Die Liebste war mal wieder ein Werwolf, während ich als Hexe aus Versehen einen Unschuldigen vergiftet habe. Am Ende gewannen dann aber doch die unschuldigen Bürger, auch wenn es in den ersten Runden nicht unbedingt danach aussah. Da es dann aber auch schon wieder irgendetwas um drei Uhr morgens war, haben wir die weiteren Runden ausgelassen und den Heimweg angetreten.

Heute haben die Liebste und ich dann in Ruhe nochmal einen Versuch mit Thunderstone gewagt und es auch tatsächlich verstanden.

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Die angegebenen 60-90 Minuten haben wir natürlich weit überschritten, aber wir hatten durchgehend Spaß dabei und darum geht es ja schließlich. Beim nächsten Spieleabend werde ich mich auf jeden Fall mal für eine Runde zu dritt oder zu viert einsetzen. Bis dahin können wir ja noch ein paar Runden zu zweit spielen.

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2 Gedanken zu „Von Werwölfen und Kartenspielen

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