Wie schön alles begann und wie traurig alles endet

Nach einiger Zeit mal wieder ein Buch von Dirk Bernemann. Seine Bücher wecken in mir immer wieder denselben Wunsch: Auch so schreiben zu können. Sein Stil ist sehr speziell und ganz sicher nichts für jeden, doch ich mag ihn sehr.

Wie schön alles begann und wie traurig alles endet ist da keine Ausnahme. Die beste Beschreibung liefert der Unsichtbar-Verlag selbst: »Ein Buch irgendwo zwischen Liebe, Krieg, Jugend, Dorf und Metropole. Ein Geschichte, die zu Herzen gehen soll, aber meistens irgendwo anders im Körper landet, wo es aber auch schön ist.

Dirk Bernemann beackert die großen Themen der Literatur: Liebe, Krieg und avantgardistische Popmusik. Menschen rennen durch Metropolen auf der Suche nach Liebe und anderen Gründen für ihre Existenz und was sie finden ist manchmal Dosenravioli und Spezi.«

So wüst wie diese Kurzbeschreibung liest sich auch das Buch. Es reißt einen von hier nach da und von dann bis jetzt und wieder zurück. Oberflächliche Charaktere in einer oberflächlichen Welt. Der Prä-Kriegsbericht aus einer Post-Kriegszeit lässt einen nicht so schnell wieder los, wenn Bernemanns Stil an den richtigen Rezeptoren andocken kann. Spaß macht das Buch nicht wirklich, aber das muss es auch nicht. Mehr kann ich auch eigentlich nicht sagen. Die Geschichte ist relativ kurz und es gibt nichts, das man spoilern könnte, zumindest wenn man mich fragt. Wenn man Bernemann mag, mag man wohl auch dieses Buch, wenn nicht, dann eben nicht.

3 Gedanken zu „Wie schön alles begann und wie traurig alles endet

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